Archiv für Februar 2013

Erstes Bündnistreffen der am Braunkohlewiderstand beteiligten Initiativen

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(Bild: Hubert Perschke)

Vergangenen Samstag fand im Buirer Gemeindehaus das erste Bündnistreffen der am Braunkohlewiderstand beteiligten Initiativen statt. Hier die Pressemitteilung dazu von ausgeco2hlt:

Kerpen-Buir, Am 16.02.2013 trafen sich über 60 Mitglieder von Bürger_inneninitiativen, Organisationen, Netzwerken sowie weitere engagierte Einzelpersonen im evangelischen Gemeindezentrum Buir. Wesentliche Ziele des Treffens waren der Austausch möglicher Aktions- und Veranstaltungsformen, Voneinander- und gegenseitiges Kennenlernen, Identifizieren von übergreifenden Themen sowie die Vorbereitung gemeinsamer Veranstaltungen.
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Reclaim Power Tour 2013

Hier der Aufruf von EKIB! (Energiekämpfe in Bewegung) für Energiekämpfe-Karawanen im Sommer die im Rheinischen Braunkohlerevier enden werden:

Aktions-Fahrradkarawane von Ost- nach Westdeutschland im Juli und August 2013 und Trampkarawane vom Südwesten ins Rheinland im August suchen Mitstreiter_innen – Denn unsere Energiewende sieht anders aus!

Neue Initiativen gegen Fracking oder CCS, Waldbesetzungen und Kohlezugblockaden im Rheinischen Braunkohlerevier, Proteste gegen Kohleimporte beim Hamburger Hafengeburtstag: Es ist ganz schön Fahrt in die Klimabewegung gekommen! Wir werden aber noch einen Gang zu legen: Mit einer großen Fahrradkarawane und einer Trampkarawane wollen wir Stationen aktueller Energiekämpfe verbinden. Losgeradelt wird nach bisherigem Stand Mitte Juli auf dem Klimacamp im Braunkohlerevier in der Lausitz. Per Anhalter sind wir Ende August ab Freiburg unterwegs. Ziel beider Karawanen sollen das Klimacamp im Rheinland (23.08.-01.09), das daran anschließende ‚Reclaim the Fields’ Camp(28.08-05.09) und die viertägigen Aktionstage während der Überschneidung beider Camps sein. Spannend soll die Tour aber auch durch die Stationen und Thematiken werden, die zwischen Start und Ziel liegen.

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(Anti-) Repression geht uns alle an!

Veranstaltung, 13.02. in Buir, Bahnstr. 50, 19 Uhr:
Atelier für Mosaikkunst
(Anti-) Repression geht uns alle an! Wie Solidarität und Erfahrungsaustausch mit anderen Protestbewegungen uns stark machen

Wer die Skandale der Polizei vor und während der Räumung im Hambacher Forst mitbekommen hat oder nach der Wiederbesetzung, mag das für Einzelfälle halten. Wer sich dann aber mit der Repression gegen andere Protestbewegungen auseinandersetzt, erkennt die dahinterstehende Systematik. An diesem Abend wird die Referentin Julia von Staden von den Parkschützer_innen aus Stuttgart über die Methodik und Wirkung der Repression bei Stuttgart 21 berichten – wir erinnern uns: Am schwarzen Donnerstag wurden Wasserwerfer gegen Demonstranten eingesetzt, was dazu führte, dass ein Demonstrant ein Auge verlor. Aber das ist lange noch nicht die ganze Geschichte der Repression.
Es sollen Parallelen gezogen werden zur Repression im Hambacher Forst und ein besonderer Schwerpunkt darauf gesetzt werden, wie wir verhindern können, dass die Repression aufgeht und die jeweiligen Protestbewegungen gelähmt werden.
Am Ende wollen wir die Runde öffnen und gemeinsam Ideen sammeln wie wir der staatlichen Repression unseres legitimen Widerstandes entgegentreten können.