Gift im Hambacher Forst & Morschenich?!

Fleisch mit Gift (und Rasierklingen), sowie 3 tote Bussarde sind in den vergangenen Woche von Aktivisten der in der nähe der Besetzung am Hambacher Forst gefunden worden.
Das vergiftete Fleisch war an einer Straße am Rande Morschenichs gefunden worden, welche von vielen Menschen zum Spaziergang mit Hunden genutzt wird.
Die 3 toten Bussarde wurden alle im 100 meter Umkreis von Hochständen gefunden. Einer der Bussarde hatte noch immer Fleisch in der Klaue, was ein sehr plötzlichen tot Vermuten lässt,der wahrscheinlich durch Vergiftung erfolgt ist, da keinen erkennbaren Zeichen von Verletzungen des Vogels gab.
Ein „TopSec“ (Top Security Services) T-Shirt wurde 10m entfernt von einem der Kadaver gefunden, zudem gab es an dieser stelle Anzeichen für kürzlichen Forstarbeiten.
Aktuell gibt es keine Vorstellung davon, wer diese Dinge tut, wir behalten die Gegend genau im Auge, da es aktuell einige verdächtige Vorgänge gab. Etwa 11 Gewehrschüsse wurden in der Nähe des Camps am Abend des 1. Mai vernommen und ein großer silberfarbene Geländewagen fuhr in der Gegend rum.
Alle mit Information können gerne Kontakt mit uns aufnemen unter 015737345865 oder per Email: hambacherforst(ät)riseup.net


2 Antworten auf „Gift im Hambacher Forst & Morschenich?!“


  1. 1 Detektiv Conan 06. Mai 2013 um 12:04 Uhr

    heftig!
    meiner meinung nach kann es gut sein, dass das Ziel dieser Anschläge Hunde von Camp-Besetzer_innen sind.
    Ich denke, es lässt sich ein (selbstverständlich auch vollkommen bescheuerte) regionalpatriotisches Motiv im Sinne von „Der Tagebau ist gut für die regionale Wirtschaft“ ausschließen, da Hunde von spazierenden Anwohner_innen und Tourist_innen ebenfalls betroffen sind.

    Ich denke es spricht viel mehr dafür, dass das ein Anschlag von Neonazis ist. Es passiert sehr oft, dass Neonazis Hunde ihrer politischen Gegner_innen töten.
    Dass das Camp gegen Herrschaft im allgemeinen und damit besonders auch gegen Faschismus ausgerichtet ist, ist glücklicherweise kein Geheimnis. Auch die Antifaschistische Fahne, die von weitem zu sehen ist, könnte eine provokation sein.
    Dass gerade im Security-Bereich viele Neonazis arbeiten, ist ebenfalls kein Geheimnis.
    Top Security- ich dachte immer die Security-Firma dort wäre die AK-Security, hat sich das geändert? Dass das Leute von der TopSecurity waren kann gut sein, auch wenn es mega verpeilt ist, 10 m daneben ein T-Shirt rumliegen zu lassen. Aber gut, so was passiert, es war sicher dunkel, vielleicht ham se gedacht irgendwas zu hören und sind schnell weg. Oder sie waren einfach nur besoffen.
    Es könnte aber auch eine falsche Fährte sein und in Wahrheit wars z.B. wer von der AK-Security. Jedenfalls wenn die Securityfirmen einen enormen Imageschaden vermeiden möchten, würden sie gut daran geraten sein, mal ihre Leute abzuchecken und spätestens jetzt mal die ganzen Faschos rauszuschmeißen, bevor es wer anderes recherchiert und öffentlich macht. Oder liegt das überhaupt in ihrem Interesse? Vielleicht gehört das ja auch zum speziellen Service.

    Zudem habt ihr ja bei euch auch einen Jäger, der euch schon öfter direkt und indirekt damit gedroht hat, euch umzubringen. Was der wohl für eine Rolle spielt bei dem ganzen…

    Naja, unabhängig von dem ganzen wär es glaub gut eine Pressemitteilung zu schreiben mit dem Hinweis für Anwohner_innen mit Hunden, in der Gegend um den Hambacher Forst aufzupassen. Weil die Leute aus der Region das unbedingt wissen müssen,denk ich dass es sehr wahrscheinlich abgedruckt wird. Jede regionalpresse, die das nicht weitergibt schreibt ist einfach nur schlecht und handelt viel zu offensichtlich gegen ihren offiziellen Existenzgrund (der inoffizielle ist es natürlich meistens, Kohle zu machen). Und im Idealfall wärs gut Fotos zu machen.

    Das ganze erinnert mich übrigens an den lebensgefährlichen Anschlag auf das Auto von Rampenplan im Oktober

    Lasst euch nicht unterkriegen Leute, ich hoffe es passiert nichts schlimmes.

  2. 2 Buddhastatue 11. Mai 2013 um 19:32 Uhr

    Anders als die Großsäuger geraten die Beutegreifer kaum mit Tierhaltern in Konflikt. Da sie sich von den kleinen Nagern nähren sind sie ohne nennenswerte Rivalen und nahezu frei von Fressfeinden. Auch als Jagdtrophäe sind sie ungeeignet da sie dafür das Federkleid viel zu oft wechseln. Ökologisch betrachtet federn sie die Belastung der Landschaft durch landwirtschaftliche Monokulturen ab. Als Köder sind sie aus den genannten Gründen ebenfalls ungeeignet.

    Schlimmstenfalls handelt es sich um Überbleibsel von Tierversuchen. Wenn die Tiere an Ort und Stelle getötet wurden wie der Augenschein vermuten lässt dann deutet das auf einen Zusammenhang mit dem Tagebau hin. Möglicherweise beabsichtigt der Konzern verkarstendes grubennahes Gelände vor der Abbaggerung ökologisch umkippen zu lassen um seine Ideologie von der „Aufwertung durch Abbau“ zu propagieren.

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