RWE-Security fährt Aktivistis mit Jeep an

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Update vom 10.02.:

Heute erhielten wir einen weiteren Brief von Fledermaus, in welchem er schreibt:”Das Klischee ‘trockenes Brot und Leitungswasser’ trifft hier immer mehr zu, wir haben auf der Zelle die letzten Teebeutel wirklich so oft verwendet, dass er nach nix mehr schmeckt und auch fuer aufs Brot gibt es kaum noch was […] Die Duschen waren heute eiskalt. Heute beim Abendessen gab es verschimmeltes Brot”

Wir hoffen sehr, dass sich dieser Zustand bald aendert!!!

Update vom 04.02.:

Am Mittwoch besuchten Unterstützer_innen der Wald- und Wiesenbesetzung Fledermaus im Knast. Es geht ihm gut, er hat genug Essen (teilweise auch vegan), bekommt viel Post. Beklagt sich aber immer noch über Rückenschmerzen. Die Information, dass er geröntgt wurde stimmt so nicht! Er wurde lediglich abgetastet und bislang auch noch nicht weiter untersucht.

Update 26.1.:
Fledermaus wurde mittlerweile geröntgt, dabei wurde glücklicherweise nichts Ernsthaftes festgestellt. Er hat auf weiteren Untersuchungen bestanden, die er bekommen wird. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Schreibt ihm! :)


UPDATE:
Der gestern festgenommene und von einem RWE-Jeep angefahrene Aktivist wurde heute (Freitag) dem Haftrichter vorgeführt, und befindet sich nun auf unbestimmte Zeit in Untersuchungshaft. Jetzt mehr denn je: Zeigt eure Solidarität, kommt in den Wald!
Informationen wie Adresse des Gefangenen und wie ihr ihn sonst unterstützen könnt, werden schnellstmöglich auf dem Blog des Anarchist Black Cross Rheinland veröffentlicht.

Gerade erreicht uns eine Nachricht aus dem Hambacher Wald. Am frühen Morgen des heutigen Tages hat RWE im Schutze von seinem Sicherheitsdienst sich Zugriff in dem von uns besetzten Wald verschafft. RWE fing an Rodungsarbeiten im Bereich der Brücke aus Richtung Morschenich kommender durchzuführen.

Mehrere Aktivist_innen stellten sich dem in den Weg und brachten RWE vorläufig zum verlassen des Waldes. Kurz darauf kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitsdienst und den Aktivist_innen. Es flogen Gegenstände, wie Steine aufeinander. Darauf rief ein der von RWE eingesetzten Werkschützern seinen Kollegen zu: „Geht weg, geht weg, ich fahr die über“, stieg in einem Geländewagen und fuhr im hohen Tempo auf die Aktivist_innen zu. Diese versuchten dem Auto auszuweichen, darauf fuhr dieser Schlangenlinien über die gesammte Breite der Straße. Dabei verletzte er mehrere Aktivist_innen.
Zwei Werkschützer_innen stürmten auf die Aktivist_innen zu und nahmen zwei fest. Diese konnten durch schnelles Eingreifen befreit werden. Ein Aktivist der von dem Geländewagen so stark verletzt wurde konnte sich nicht der Situation entziehen. Er lag am Boden und wurde von Werkschützer_innen gepackt und auf die Ladefläche ihres Geländewagens gezogen und verschleppt. Kurze Zeit darauf fuhr ein Krankenwagen in den Wald. Derzeit wissen wir nix weiteres über unseren verschleppten Aktivisten.


6 Antworten auf „RWE-Security fährt Aktivistis mit Jeep an“


  1. 1 schildkröte 21. Januar 2016 um 18:01 Uhr

    bin sprachlos…
    meine gedanken sind bei denen, denen es jetzt wegen dieser Ungetüme schlech geht – vor allem bei der Person, die immer noch in deren Händen ist…
    ich drück die daumen, dass sie schnell frei kommt!!
    was denken DIE sich nur dabei, sowas zu tun?

  2. 2 Uwe 21. Januar 2016 um 18:37 Uhr

    Alles alles gute den verletzten und den entführten menschen hätte nicht gedacht das die tatsächlich so dumm sind einen tag vor der aktionswoche dort zu roden…. :-(.

    Morgen gibts verstärkung ;-)

  3. 3 konstrukt 21. Januar 2016 um 18:59 Uhr

    als ob…

  4. 4 Karla 21. Januar 2016 um 21:19 Uhr

    Hallo, das hört sich ja ganz schrecklich an. Ich hoffe dass ihr wenigstens Fotos oder Filme gemacht habt damit diesen seltsamen Werkschützern mal das Handwerk gelegt wird. RWE kann doch nicht immer hinnehmen dass die sich so benehmen ! Dieser Sicherheitsdienst muss doch mal zur Rechenschaft gezogen werden ! Alles Gute für die Verletzten !

  5. 5 Kurt Classen 21. Januar 2016 um 21:36 Uhr

    Stillhalteappell an RWE ohne Wirkung – Rodungen fortgesetzt – Strafanzeige wegen schwerer Umwelt- und anderer Schwerkriminalität erstattet!

    Volltext der Strafanzeige per Rundmail versandt!

    Kurt Claßen
    21.01.2016

  6. 6 Dino 21. Januar 2016 um 23:14 Uhr

    Oumann alles gute den verletzten und den verschleppten Menschen hoffe das es ihnen gut geht hambi bleibt @):-

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