Nachtrag zur sinnlosen Zerstörungsaktion von rwe am Montag

Aufhängen der Baumschutzbilder am 3.2.2016

Aufhängen der Baumschutzbilder am 3.2.

So sah es kurz nach der Kunstaktion aus.

Gefällt am Montag den 29.2., dem allerletzten Tag der Rodungssaison.

Ein kleiner Trost und eine großer Ansporn: Die gefällten Bäume sind (noch) nicht tot, es wurden nur ihre überirdischen Teile abgesägt. Viele Baumarten, darunter die hier vorherrschenden Hainbuchen und Stieleichen, können aus ihrem unterirdischen Teil wieder auszuschlagen. Das wird Stockausschlag genannt. Natürlich darf der dann nicht auch noch weg gebaggert werden! Das gilt zumindest für Bäume die inmitten des Waldes gefällt wurden, wie hier. Auf den großen Kahlschlägen, wo die Grundwasserabsenkung sowieso schon großen Schaden angerichtet hat, wird der Sommer den Rest erledigen.

Eine lesenswerte Betrachtung zu den Ereignissen vom 29.2. findet sich im aktuellen Schattenblick.


4 Antworten auf „Nachtrag zur sinnlosen Zerstörungsaktion von rwe am Montag“


  1. 1 Fritz 04. März 2016 um 10:01 Uhr

    Die werden die eichen wohl kaum da liegen lassen.wird als kaminholz verkauft werden.auch glaube ich nicht das RWE sich an das Verbot halten wird

  2. 2 Waldmensch 10. März 2016 um 13:30 Uhr

    Ich sehe das Amok-Roden als Ende einer Gewaltkaskade:

    -Angriff: RWE-Billigsöldner überfährt Aktistis mit Geländewagen

    -Vergeltung: Geländewagen brennt

    -Vergeltung: RWE rodet sinnlos

    Das Problem hierbei ist leider, dass die Vergeltungen und Handlungen nicht auf Augenhöhe geschehen. RWE versteckt sich hinter Paragraphen und selbstgestricken Gesetzen, kann Gewalt verstecken oder einfach mal fehlerhafte Pressemitteilungen oder Polizeiberichte generieren. Auf die Dauer kann Hambi mit Gewalt-Kaskaden immer weiter abgedrängt werden oder auch dadurch neue Gründe für Räumungen kontruiert werden. Auch wenn es sehr schwierig ist, sollten die Provokationen von RWE und deren idiotischen Freunden (Schüsse auf Wiese) in einer Resilienz versacken. Moralische Überlegenheit und Solidarität können hier helfen. Andererseits sollten alle Repressionen und Angriffe detailliert dokumentiert werden. Ein Wiki wäre eine tolle Sache.

    Edit: „Ein Wiki wäre eine tolle Sache.“ Stimmt. Wer mag da helfen? :))

  3. 3 Waldmensch 11. März 2016 um 12:26 Uhr

    Ankündigung: Freiwilliges Personal zum Aufsetzen eines Wiki ruft demnächst mal auf dem Wiesentelefon an. Vielleicht schon heute Abend.

    Edit: Prima, danke! Schreib doch auch mal ne Mail, manche Themen brauchen mehr Ruhe, als ein Telefon anbietet.

  4. 4 Mentsch 11. März 2016 um 17:16 Uhr

    Lieber Waldmensch !
    Wunderbare Idee – das ist ein Weg der weiterführen kann in diesem Dilemma.
    Ich kann mir vorstellen, das breite Werbung dafür, z.B. durch Leserbriefe überall, bestimmt großes Echo hätte.
    Gutes Gelingen und Alles Liebe

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