„Anschlag“?

Gestern früh wurde dieses Communiqué auf linksunten indymedia gepostet. Seit heute gibt es auch einen Artikel auf WDR dazu.

Genaueres kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, hier wird auf jeden Fall weiter berichtet, wenn es was Neues gibt.

Update:
Bericht vom KStA mit Fotos
Update 2:
Dienstag Abend: Tagebaubetrieb weiter gestört
Update 3:
ksta.de
aachener-zeitung.de
rp-online.de
welt.de
dueren-magazin.de
ksta.de-anarchie-ist-keine-alternative
https://linksunten.indymedia.org/de/node/177152
earthfirstjournal.org/newswire/

Unser ursprünglicher Umgang mit dieser Nachricht war nicht angemessen und wurde gelöscht. Auch hier werden Fehler gemacht.
hier gehts weiter..


12 Antworten auf „„Anschlag“?“


  1. 1 Nöll 26. April 2016 um 4:38 Uhr

    Dazu fällt mir der Reichstagsbrand ein…

  2. 2 schildkröte 26. April 2016 um 12:15 Uhr

    Hallo
    Der Link „vom KstA mit Fotos“ funktioniert bei mir nicht.
    Danke für den Bericht!

    Edit: Der Fehler wurde behoben :)

  3. 3 Lara 26. April 2016 um 13:03 Uhr

    So ein scheiß Bericht. Die Kommis auf linksunten sprechen mir aus der Seele.

  4. 4 Elmo Elbreht 26. April 2016 um 13:04 Uhr

    Die Fotos die der ksta von RWE zur Verfuegung gestelle bekam sind sehr eindrucksvoll und professionell geschossen. Da ist wohl mindestens ein RWE-Arbeiter erfahrener hobbyfotograf und war zum Glueck gleich zur Stelle. :-)

    Ein ksta-Leserkommentar mit der Bitte, die „cHAOTEN“ moegen sich bitte endlich mal spalten: http://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/hambacher-forst-anarchie-ist-keine-alternative-23956318

    Mein Kommentar zum Kommentar:
    Ich finde es nicht richtig, Baggerbesetzer und Brandstifter in eine Schublade zu stecken. Bei einer Baggerbesetzung ist das Ziel viel mehr, auf friedliche Weise, ohne etwas zu beschaedigen ein Stopp-Signal zu senden. Keine Dialogbereitschaft? Mit den Baggerfuehrern zu reden und die Aktion zu erklaeren gehoert da schon dazu. Ich habe auch noch nichts von einer nicht Dialogbereiten Bggerbesetzung gehoert.

    Ich gehe schwer von einer False Flag Attacke und moeglicherweise Versicherungsbetrug aus. Ich will hier niemandem die Schuld zuweisen, viel mehr will ich zum Nachdenken anregen – Wer weiss schon, wer es wirklich war?. Wer Profitiert von den Anschlaegen? RWE nicht (Schadenbehebungsaufwandt) und die HFB Akitivisten auch nicht (129a/erhoehung der Raeumungsgefahr/Entsolidarisierung/Repressionssteigerung). Bis auf die „friedliche Initiative pro Braunkohle“ faellt mir niemand ein, der von den Anschlaegen profitiert. (Medienarbeit/ggf Zulauf)

    Wenn ich das richtig sehe, verlaufen diese Kabel im Bereich der Eingangspforte? Da ungesehen mit Benzinkanistern zu agieren stelle ich mir schwierig vor.

    Im 129a Ermittlungen was mit Sicherheit spaetestens jetzt angestossen wurde, wird wohl hoffentlich auch in Richtung RWE-Umfeld ermittelt?

    Distanzierung halte ich in keiem Fall fuer Notwendig. Selbst wenn raus kommt, dass die Taeter aus dem RWE-Umfeld kommen, braucht sich da hoechstens RWE selbst Distanzieren. Wo keine naehe ist, kann sich schwer distanziert werden.

    Teile und herrsche.
    Solidarische Gruesse aus Dueren
    Elmo

  5. 5 Claßen 26. April 2016 um 13:36 Uhr

    „Wie Du mir, so ich Dir“? Könnte dies die mögliche Motivation des Täters aufgrund von Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes sein?

    Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes lautet wie folgt: Gegen jeden, der es unternimmt, die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Kurt Claßen
    26.04.2016

  6. 6 Claßen 26. April 2016 um 14:03 Uhr

    § 129 a Bildung terroristischer Vereinigungen (zum Kommentar von Elmo Elbrecht):

    Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 10 Jahren wird bestraft, wer eine Vereinigung gründet, deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet sind, Straftaten gegen die Umwelt in den Fällen des § 330a Abs. 1 bis 3 StGB zu begehen (§ 129a Absatz 2 Nr. 3 StGB).

    § 330 a Abs. 1 StGB: Wer Stoffe, die Gifte enthalten oder hervorbringen können, verbreitet oder freisetzt, die (durch Schädigung der Luft oder des Grundwassers) die Gefahr einer Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

    Kurt Claßen
    26.04.2016

  7. 7 Quack 27. April 2016 um 10:36 Uhr

    Ganz schön suspekt..
    CIA, BND und TÜV stecken bestimmt mit unter der Decke!
    Spass. Keine Ahnung. Wage (sehr) zu bezweifeln dass es ein „false flag brandanschlag“ ist. Auf jeden Fall mega witzig, muss die ganze Zeit lachen wegen „Ortsverband Buendins 90/ die Gruenen Kreis Dueren“.
    Letztlich für mich auch völlig okay wenn sich die RWE(loyale Leute) selbst die Masten umsägen und den Strom abfackeln. Egal wer es war, in dem Fall: Danke schön, durch so einen massiven Stromausfall der scheinbar einen ganzen Tagebau lahmlegt stirbt der Wald und all seine Tiere ein Stück langsamer aus, die Klimakatastrophe verlangsamt sich etwas und die Lungen werden etwas weniger belastet. Danke für den kalten Tropfen auf den heißen Stein.
    Nur schade dass die Medien da wenig aufklärerische Arbeit leisten, ein bisschen mehr sensationsgeilheit wär schon gut! Und leider auch wieder so eine blödsinnige Hetze, in den Artikeln ist die Rede von Gewalt. Wo ist es denn bitte Gewalt wenn Kabel abgefackelt werden? Gewalt ist es, Menschen aus ihren Dörfern zu vertreiben, Wälder zu roden und Pest in die Luft zu blasen. Gewalt ist es, wenn friedliche Initiativen in jahrzehntelangem Protest nichts gegen die Staats-, Politik- und Konzernkorruption erreichen können, lokale Bevölkerungen unterdrückt werden, nur die Interessen des Staates (Deutschland) und des Kapitals (RWE) durchgesetzt werden. Es gibt keine Dialogbereitschaft von diesen beiden- seit Jahrzehnten nicht. Wenn wer 50 Stromkabel abfackelt ist das keine Gewalt, es ist ein völlig legitimes Mittel gegen die Umweltverpestung und vertreibung von 50.000Menschen (allein für den Tagebau Hambach), oder um es in Polizeisprech zu formulieren, ist es legitimiert durch die weitere Gefahrenabwehr. RWE, und mit ihr alle anderen dreckigen Energieriesen, sind gewalttätig auf systemgedeckter, legaler Weise, da ist Gefahr im Verzug! Räumt endlich die Chaoten aus ihren häßlichen Stahl-Glas-bauten, ihr steht auf der falschen Seite!

  8. 8 y 27. April 2016 um 11:17 Uhr

    Ich bin gerade ziemlich geschockt von der Diskussion hier.
    Als ich die Meldung von der Aktion hörte, war ich mega erfreut: Endlich mal wieder weg von Scharmützeln mit den Secus, hin zur direkter Verhinderung des Abbaus. Irgendwer auf der Besetzung macht wieder vernünftige Aktionen!

    Diese Halb-Distanzierungen, die jetzt an dieser Stelle gemacht werden, spielen unseren Gegnern nur in die Hände und entmutigen die, die diesen großartigen Schritt gemacht haben.

  9. 9 Claßen 27. April 2016 um 11:35 Uhr

    Gregor Golland im KStA vom 27.04.2016, Rhein-Erft, Seite 33, unter „Tagebau Hambach, Politiker verurteilen Brandanschlag“, Langfassung seiner Kurzfassung:

    Durch den Brandanschlag haben sich die „Umweltaktivisten am Hambacher Forst“ radikalisiert bzw. sind radikalisiert worden. „Es müsse entschlossen und konsequent gegen die radikalisierten Umweltaktivisten am Hambacher Forst vorgegangen werden.“

    Gregor Golland sei aufgefordert, sich für diese Äußerung bei den Umweltaktivisten am Hambacher Forst zu entschuldigen.

    Als Landtagsabgeordneter der CDU spricht Gregor Golland für Millionen seiner Wähler, als Parteivorsitzender der CDU im Rhein-Erft-Kreis für tausende Parteimitglieder der CDU, als Angestellter im Rohstoffeinkauf bei RWE in Köln unterliegt er den Weisungen seines Arbeitgebers, der RWE Power AG in Köln.

    Die Bürger und Parteimitglieder der CDU, kraft deren Auftrages er sich geäußert hat, und die RWE Power AG, deren Weisungen er als Arbeitnehmer zu befolgen hat, seien aufgefordert, sich von Gregor Golland zu distanzieren und ihm umgehend das Vertrauen zu entziehen.

    Wegen seiner unerhörten Äußerung sei der RWE Power AG aufgegeben, ihren Mitarbeiter, Gregor Golland, zu Anstand und Ordnung aufzurufen, seine Äußerungen schaden dem Ansehen seines Arbeitgebers und sind mit der Loyalitätspflicht zu seinem Arbeitgeber nicht vereinbar.

    Kurt Claßen
    27.04.2016

  10. 10 Elmo Elbrecht 27. April 2016 um 21:22 Uhr

    @y Falls du wirklich aus dem Aktivistenumfeld kommst, bin ich sehr an deiner Meinung interessiert da sich dein Standpunkt bisher in den Gesprächen die ich mit Aktivisten hatte nicht wiederspiegelt.

    (meine) Gedanken zum Thema
    Spaltung und Entmutigung
    ========================

    Es mag Meinungsverschiedenheiten geben und das ist ja auch in Ordnung. Respektiere bitte, dass es Aktivisten gibt, die die ’Aktion’ kritisch sehen.

    Schuldzuweisungen über Spaltungen find ich super. Wer sich selbst abspalten will, wird wohl kaum daran gehindert werden. Es würd aber auch nichts ändern. Ich rechne nicht damit, dass die Bewegung sich von radikalen Aktivisten distanzieren würde, was man dann als Spaltung bezeichnen würde. Solidaritätserklärungen wird es mit Sicherheit auch von den friedlichsten Aktivisten geben. Man kann und muss nicht alles gut finden, was andere machen.

    Man braucht nicht davon ausgehen, dass Menschen, die Brandanschläge verüben, dies lassen würden, wenn z.b. der friedliche Protest friedlich eingestellt würde. Ein Mensch, der derart vorgeht wird das immer tun, so lange der Tagebau sich noch weiter durch die Landschaft gräbt. Wer so vorgeht ist nicht gebunden an irgendwelche Protestcamps.

    Es ist nicht zu übersehen, dass radikale Aktionen den Tagebau schwer behindern. Bei mir persönlich stößt das auf sehr gemischte Gefühle. Mir machen die Aktionen vor allem Angst. Das bei den Staatlichen Interventionsversuchen vor allem unschuldige getroffen werden, hat sich jüngst bei den Durchsuchungen von Wiese und WAA am 11.04.2016 gezeigt. Die Computer gibt’s dennoch nicht zurück sofern diese verschlüsselt sind. Welch Schikane.

    Wenn die Täter sich von dieser Diskussion entmutigen lassen, ist’s vielleicht nicht die richtige Sache? Oder doch? Wer weiss.

    Liebe grüße
    Elmo

  11. 11 Nöll 27. April 2016 um 23:54 Uhr

    Und was,wenn der Brand entstanden ist durch mangelhafte Wartung, der dann irgendwelchen unbequemen Gruppen in die Schuhe geschoben wurde, um damit eine „Terroristenjagd“ zu veranstalten? Dann gehört RWE sehr wohl zu den Gewinnern. Und zwar gleich doppelt. Die Versicherung müsste dann natürlich das mit der Brandstiftung schlucken.
    Ich will nicht sagen, dass es so ist. Nur dass es so sein kann.
    Und wieso haben „die“ für ihr Bekennerschreiben ausgerechnet den Namen der dürener Grünen genommen? Weil die vielleicht langsam auch die Katzbuckelei der Landesregierung vor RWE satt haben?
    Und wer sagt, dass die gestochen scharfen Fotos der Vermummten mit Zwillen nicht das sind, was sie zu sein scheinen, nämlich posiert und aus der Nähe fotografiert? Und wie kommt es, dass erst nach vielen Wochen nach diesen „Beweisstücken“, den Zwillen, gefahndet würde?

  12. 12 q 28. April 2016 um 21:26 Uhr

    Kommt nicht ins schwatzen, Leute! Einfach mal die Fresse halten. Fei nd liest mit, alles. Was bringts denn hier zu plaudern.

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