Solikonto für Kurt Claßen

„Da dem Wiesenbesitzer Kurt Claßen nicht für die nur vorerst letzte Runde des Wiesenprozesses, sondern auch für die vorangegangenen Eilverfahren gegen die Soforträumung der Wiese und für die flankierenden Verfahren gegen die Verlegung der A 4 und den 3. Rahmenbetriebsplan des tagebau Hambach sehr hohe Gerichts- und Anwaltskosten entstanden sind, hat er zur Deckung der aus diesen Verfahren bereits entstandenen, sowie noch entstehenden Kosten folgendes Soli-Konto eingerichtet:

IBAN: DE22 3705 0299 1147 0393 73
BIC: COKSDE33XXX (Kreissparkasse Köln)

Kontoinhaber: Classen, Kurt – Sonderkonto
Verwendungszweck: Soli-Spende Hafo“

Der Wiesenbesitzer hat zwar die Beendigung sämtlicher drei Gerichtsverfahren angekündigt, die gegenwärtig in Zusammenhang mit dem Hambacher Forst bei Gericht anhängig sind: Wiesenprozess – 3. Rahmenbetriebsplan Hambach – Verlegung der A 4. Die Fortführung dieser Verfahren übersteigt seine finanziellen Möglichkeiten.

Auf entsprechende Anfragen hat er indessen seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die anhängigen Verfahren fortzuführen, sofern deren Finanzierung gesichert ist.

Der Wiesenbesitzer hat zwar ernsthafte Zweifel, ob auf diese Weise die erforderlichen Geldmittel zur Rettung der Wiese und des Hambacher Forstes aufgebracht werden können, möchte aber umgekehrt nichts unversucht lassen, damit die Wiese und der Hambacher Forst gegebenenfalls doch noch bleiben. “


4 Antworten auf „Solikonto für Kurt Claßen“


  1. 1 AlterFalter 17. Dezember 2016 um 16:23 Uhr

    Hallo zusammen,

    mir wurde gesagt, dass Herrn Claßen in der Vergangenheit mehrfach größere Summen für die Durchführung seiner Aktivitäten angeboten wurden. Stammend aus den Spenden der Waldführungen. Diese habe er mehrfach dankend abgelehnt. Es wäre wohl eine gute Idee gewesen, wenn man diese – wohlweislich – zur Seite getan hätte.

    Nun gut, im Nachhinein ist man leider immer schlauer. Jetzt stellt sich mir die Frage:

    Welcher Betrag ist denn in etwa notwendig um alle Verfahren weiterführen zu können?

    Dankeschön und viele Grüße!

  2. 2 Hisbiskus 17. Dezember 2016 um 19:18 Uhr

    Die Summe wurde mehrfach als im unteren fünfstelligen Bereich angesiedelt beschrieben. Also 10 bis 20 Tausend Euro in etwa.

  3. 3 Franz Stupp 17. Dezember 2016 um 20:10 Uhr

    Vor 2 Jahren beim Klimacamp in Manheim habe ich noch einigen von euch geholfen und unterstützt, obwohl RWE mit sicherheit gewinnt. Aber heute würde ich sogar helfen euer Camp zu Räumen. Ihr fangt mit Angriffen und Gewalt an, wundert euch das dann mit Gegengewalt reagiert wird und stellt euch als arme Opfer hin. Sowas verlogenes kann und werde ich niemals dulden. Genau so wie die Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und Maschinen von Firmen, die für RWE Arbeiten. Sich an Toten Gegenständen zu vergreifen, ist ein absolutes Nogo. Ihr hattet viele Unterstützer, die sich zurückgezogen haben seit dem ihr diese Scheiße abzieht. Rudert wieder zurück zur Gewalt und Zerstörungsfreien Demo, dann bekommt ihr mit sicherheit auch wieder mehr Unterstützung.

  4. 4 Nöll 18. Dezember 2016 um 23:15 Uhr

    @Franz Stupp: Ich bin gegen jede Gewalt, sowohl gegen Pflanzen als gegen Tiere, auch wenn diese zwei Beine haben. Und erst recht bin ich gegen eine solche Gewalt, wenn sie gegen ALLE Lebewesen gerichtet ist. Denn ich bin ein friedlicher Mensch. Die meisten Menschen finden aber Selbstverteidigung eine legitime Ausnahme. Wenn es darum geht, die eigene Mutter zu verteidigen, kann es vorkommen, dass Leute unangemessen reagieren. Ob ein Steinwurf angesichts der sinnlosen Gewalt von RWE gegen diesen unersetzlichen Wald mit all darin wohnenden Lebewesen, gegen das Klima und somit gegen uns alle, ob ein solcher Steinwurf unangemessen ist, soll jeder Mensch für sich beurteilen. Aber eins ist sicher: wenn ich diesem Sadisten, über den auf http://hambacherforst.blogsport.de/2016/12/18/700-meter-schmerzen/ berichtet wird, mal ohne Zeugen begegne, dann bin ich mir ganz sicher, dass ich angemessen reagieren werde.

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