Sabotage an der Hambachbahn

gefunden auf linksunten.indymedia.org:“In der Nacht vom 5ten Januar besuchte ich den Tagebau Hambach, eine Braunkohlemine in der Nähe von Aachen. Mein Ziel war es die Schienen mit einer Ladung Thermit, das ich von einer anderen Industriellen Firma gestohlen hatte, zu zerstören.

Thermit brennt auf ungefähr 2500 Grad Celcius, und der Stahl der Schienen schmilzt bei ungefähr 1500 Celcius, wodurch das Thermit viel Schaden anrichten kann wenn es richtig angezündet wird.

Ich wählte den Ort an dem ich ihnen am meisten weh tun würde, die Stelle wo der Zug von einer Schiene auf die andere wechselt. Diese Weichen sind einzigartig und sie müssen vorort eine Neue anfertigen. Als ich dort war steckte ich alles zusammen nachdem ich mein Ziel ausgekundschaftet und mir einen Fluchtweg ausgecheckt hatte. Das Thermit packte ich in zwei Blumentöpfe mit Löchern am Boden um die Mischung an die richtigen Plätze zu leiten. Das Zeug ist einfach mit Wunderkerzen anzuzünden, welche du normalerweise überall vor Neujahr kaufen kannst. Aber um sicherzugehen steckte ich ungefähr 20 Stück in jeden Topf. Ich plazierte die Vorrichtung und zündete.

Genau in dem Moment als ich den zweiten Topf zündete sah ich die Lichter eines herannahenden Zuges. Ich hatte genug Zeit Platz zwischen mich und der schmelzenden Mischung zu bekommen und beobachtete den Zug wie er in einen der Töpfe hineinfuhr. Die Gleise und das Frontrad waren überzogen mit brennendem Thermit und machten ein sich wiederholendes Geräusch wenn die beschädigte Stelle des Rades aufs Gleis traf.
Nach einem letzten Blick auf das Spektakel machte ich daran meinen Arsch da wegzubewegen.

Grüße,
Pyromane gegen RWE.“


4 Antworten auf „Sabotage an der Hambachbahn“


  1. 1 Kurt Claßen 11. Januar 2017 um 11:01 Uhr

    Wirklich nur blinde Zerstörungswut?

    Kurt Claßen
    11.01.2017

  2. 2 z 11. Januar 2017 um 21:43 Uhr

    Sieht mir nicht nach blinder Zerstörungswut aus, sondern als hätte sich jemand viel Mühe gegeben die Vernichtung aufzuhalten.

    Mir ist klar, dass so etwas in der Bewegung umstritten ist, aber wir müssen eben trotz unserer unterschiedlichen Methoden miteinander auskommen. Ich find’s auf jeden Fall cool, wenn Leute sowas machen. :)

  3. 3 Mattes 12. Januar 2017 um 12:55 Uhr

    Mahlzeit,

    hier noch der Artikel aus dem Hause Dumont dazu :/

    http://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/-pyromane-gegen-rwe--anonymus-bekennt-sich-zu-brandanschlag-am-tagebau-hambach-25521506

    Ob nun viel kaputt gegangen ist oder nicht ob gut oder schlecht mögen andere beurteilen …

    Mattes

  4. 4 Pablo 14. Januar 2017 um 1:41 Uhr

    Was ich nicht verstehe ist, wie man einerseits hier auf dem Blog immer in den Vordergrund stellt, dass die Proteste gegen RWE ja in erster Linie friedfertiger Natur sind und Gewalt nur gegen Dinge gerichtet wird und dann bei solch glorifizierenden Veröffentlichungen immer unter den Tisch fallen lässt, dass in der Lock deren Fahrwerk da mit Thermit angegangen wurde noch ein Schaffner saß.
    Gleiches bei dem PKW welcher durch Steinwürfe von der Straße abkam.

    Durch solche Aktionen bei denen Personen verletzt werden oder das zumindest in Kauf genommen wird kann RWE halt dauerhaft Polizei im Wald halten, schließlich müssen ja die armen, wehrlosen Arbeiter vor den bösen Aktivisten geschützt werden.

    Veröffentlichen von Artikeln wie diesem hilft dieser RWE Narrative nur.

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