Archiv für März 2017

Interview mit Tim & spanischsprachiger Artikel

Ein weiteres Interview aus der Berichtserie des Scahttenblicks über und im Hambacherforst: Krieg der Bäume – Richtungswechsel … Aktivist Tim im Gespräch

Ein Artikel des Playground-magazins über den Hambacher Forst auf spanisch (überseztung bitte gerne an die mailadresse schicken)

„Ende Gelände Köln“ will Kohlezug im Stadtwald blockieren

Für Samstag, den 1. April kündigt „Ende Gelände Köln“ eine Blockade des Kohlezuges im Stadtwald in Köln-Lindenthal an. Die Aktivist_innen werden sich um 15 Uhr dem Zug in den Weg stellen, der das Kraftwerk Merkenich mit Braunkohle aus dem rheinischen Revier versorgt. Mit dieser Aktion wollen die Kölnerinnen und Kölner für die große Blockade im August trainieren. Es ist der Auftakt für vielfältige Klimaproteste in diesem Jahr.

„Wir möchten mit dieser Aktion ein Zeichen setzen und fordern damit den sofortigen Kohleausstieg“, sagt Lina Meyer. „Ein Ausstieg aus der
klimaschädlichen Kohleverstromung ist möglich und dringend nötig. Wenn die Politik den Kohleausstieg nicht beschließt, sehen wir uns genötigt, ihn selbst in die Hand zu nehmen.“
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Aktion vor Konzernzentrale

Bis hierher und nicht weiter: Klimaaktivisten markieren rote Linie für RWE


Klimazeugen aus Afrika und Asien fordern: „Hört auf, unsere Heimat zu zerstören“
Trotz der alamierenden Auswirkungen des Klimawandels weigert sich der Energiekonzern RWE, den Ausstieg aus Kohleverstromung einzuleiten und übertritt damit eine rote Linie. Klimaaktivist/innen aus Deutschland, Nigeria und den Philippinen haben diese Linie am 24. März vor der Konzernzentrale symbolisch mit einer roten Stoffbahn markiert. Veranstalter der Aktion ist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. An der Aktion beteiligen sich lokale Organisationen, darunter Eine Welt Netz NRW und Fossil Free Essen.

Die Protestaktion macht darauf aufmerksam, dass Kohlekraftwerke die schlimmsten Treiber des Klimawandels sind, der insbesondere in armen Ländern katastrophale Folgen hat. Über die Auswirkungen in ihren Heimatländern berichteten die nigerianische Landwirtschaftsexpertin Chinma George und der philippinische Aktionskünstler A.G. Saño. Sie bereisen derzeit auf Einladung Oxfams als Klimazeugen Nordrhein-Westfalen und Berlin, um für einen zügigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung zu werben.
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Rücknahme der Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht!

Folgender Text von Kurt Claßen erreichte uns:

„… so hat Rot-/Grün zur Rücknahme der Klage vor dem BVerwG gegen die Fortführung des Tagebaus Hambach über die alte Trasse der A 4 hinaus genötigt: Aufrollen von 15 und mehr Jahren zurückliegenden Steuerfällen… allesamt gegen meine Person gerichtet … Steuern auf Null-Gewinne und Null-Umsätze … Drohung mit Vollstreckung und Insolvenz… sechs erforderliche Schutzklagen. Auf diese Weise hat Rot-/Grün die ordnungsmäßige Fortführung der Klage vor dem BVerwG unmöglich gemacht, unter diesem Druck musste die
Klage zurückgenommen werden.

Die Klagebefugnis ist dadurch aber nicht erloschen, die Klage kann jederzeit wieder neu erhoben werden. Das hat zur Folge, dass die Genehmigung des Tagebaus Hambach für einen etwa 300 breiten Waldstreifen südlich der alten Trasse der A 4 zweifelhaft bleibt, unter Vorbehalt steht. Das Damoklesschwert des sofortigen Endes des Tagebaus Hambach schwebt so lange über dem Tagebau Hambach, solange die jetzt zurückgenommene Klage – im Übrigen mit wesentlichen Erweiterungen – nicht erneut eingereicht und vom BVerwG entschieden ist.“

Remis Turm Räumung Prozess, 30.03 10:00 Köln

Ergebnis: Nach Verhängung einer Haftstrafe von 7 Monaten in der ersten Instanz, die für 3 Jahre auf Bewärung ausgesetzt wurden, wurde in dieser Instanz auf 150 Tagessätze reduziert.

Die morgige Verhandlung, betreffend der Remi’s Turm Räumung vor zwei Jahren, findet in Köln statt. Wir treffen um 9.30 Uhr vor Gericht in der Luxemburgerstrasse 101. Bitte zeigt eure Solidarität mit den Hambi-Aktivisten die immer wieder derartige Repression erdulden müssen!

Botschaft an Nachbarn von HambacherForst

MESSAGE TO NEIGHBORS from mike froter on Vimeo.

Konzi vor der JVA Ossendorf (Di, 28.03. 18 Uhr)

Update: Finn ist seit heute (Dienstag) morgen frei, das Konzert findet trotzdem statt. Wir freuen uns!

Nachdem letzte Woche zwei Compas in Aachen verhaftet wurden soll es nächsten Dienstag (28.März) um 18 Uhr ein Konzert vor der JVA Ossendorf geben. Dort sitzt momentan Finn.
Es spielen Dishlicker und evtl. Klaus der Geiger. Wenn ihr selber aktiver Teil des Konzerts sein wollt kommt mit euren Instrumenten und Stimmen vorbei.
Kommt zahlreich und macht Krach, Rabatz und Remidemi.
Wie immer und überall gibt es natürlich die Möglichkeit autonome Kleinguppenaktionen zu machen und auch in diesen Kleingruppen den Knast zu beschallen…

Treffpunkt ist 18 Uhr Tram-Haltestelle Rektor-Klein-Straße

***Bis die Phrase „Gebt ihr uns den Finn nicht wieder brenn‘ wir euch die Knäste nieder“ keine Phrase mehr ist!!!***

Hörbuch „Mit Baumhäusern gegen Bagger“

Ich habe einige Kapitel des Buches „Mit Baumhäusern gegen Bagger“ als Hörbuch eingesprochen. Ich hoffe, ihr habt Freude daran! (Vielen Dank für die Idee dazu an eine Flurbegegnung im Wuppertaler AZ…)

Teil 1 „Erste Erklärung aus dem Hambacher Urwald“
Teil 2 „Braunkohle und die Folgen“
Teil 3 „RWE, Staat und DuMont“
Teil 4 „Räumung von Monkeytown“
Teil 5 „Die letzten Nachrichten aus Neuland“

Interviews und Artikel

Einige Interviews und Artikel die seit dem letzten Spaziergang entstanden sind – einer spannender als der Andere!

Ein Interview des Underdog-magazins mit Aktivist* Tam.

Schattenblick hat in letzter Zeit mehrere Artikel unter dem Motto „Krieg der Bäume“ veröffentlicht:
- Wer A sagt … Aktivist Simon im Gespräch
- Das Wagnis entschiedener Lebensführung … Aktivistin Nura im Gespräch
- Keines Falls nur Verweigerung
-Knüppeldick und ohne Grund … Todde Kemmerich im Gespräch
- Demo, Stimmen und Proteste … O-Töne-
-Kohlebrand verschlingt das Land
-Menschenketten, Waldbesetzer und Besucher

Skillsharing-Camp vom 10.-17. April

Skillsharing Flyer

Auch diesen Frühling wird es auf der Wiese wieder ein Skillsharing-Camp geben.
Heute wurde sich für ein Datum entschieden, das hiermit auch gleich öffentlich gemacht werden soll: Vom 10. – 17. April wird es wieder jede Menge Workshops, Vorträge, Kunst und Aktionen im und um den Hambacher Forst geben. Wir sind zuversichtlich dass es wieder so gut besucht wird wie die letzten Male, und dass nach dem harten Winter wieder neuer Schwung in den Widerstand gebracht wird. Also bitte verbreitet die Info! Wenn ihr bei der Orga mithelfen oder etwas zum Programm beitragen wollt, meldet euch gerne. Wir freuen uns auf euch!

Flyer gibt es im Wald (wir verschicken sie auch gerne, schreibt uns einfach eine Nachricht) oder zum selber ausdrucken hier.

2 Compas in U-Haft

Links zum Thema:
abcrhineland.blackblogs.org
Artikel auf indymedia

Seit Freitag, dem 18.März, sitzen zwei unserer Compas in den JVAen Aachen und Köln-Ossendorf in Untersuchungshaft. Sie wurden am Vortag in der Aachener Innenstadt festgenommen.

Mindestens zwei bis drei Wochen bis die Akten bei den Verteidigern sind, werden die beide in Haft bleiben. Danach wird es mehr Informationen zu dem Verfahrenstand geben.

Updates und Adressen zum Briefe schreiben gibts bei ABC Rhineland

Awareness-Workshop auf der Besetzung, 3ter April

Am Montag, dem 3ten April, findet von 12 bis 18 Uhr ein Awareness-Workshop auf der Waldbesetzung statt. Wir treffen uns erstmal im Rundhaus auf der Wiese und bei gutem Wetter gehts nach Gallien. Der Workshop ist für alle Menschen gedacht, die auf der Besetzung Awareness-Arbeit machen wollen. Insbesondere während des Skillsharing-Camps, aber gerne auch längerfristig.

Worum geht es bei Awareness-Arbeit? (mehr…)

Sonntag, 19.3.2017, 12Uhr: 36. Waldspaziergang mit Michael Zobel

„Guten Tag zusammen,

Vorfrühling im Hambacher Wald. Die Rodungssaison 2016/2017 ist vorbei, es ist wieder Ruhe eingekehrt. Der Wald ist wieder ein beträchtliches Stück kleiner geworden. Trotzdem bleibt auch noch der Rest dieses ehemals größten Waldes des Rheinlandes erhaltenswert und viele Menschen setzen sich für die Rettung der verbliebenen Flächen ein.

Dazu gehören die monatlichen Führungen, die ich seit drei Jahren anbiete. Sagenhafte 7022 kleine und große Menschen waren bisher dabei, zuletzt 1200 (!) TeinehmerInnen im Februar bei der Roten Linie.

Nun steht der März-Waldspaziergang an. Sicherlich wieder etwas ruhiger, sicherlich wieder mehr Naturführung als Demonstration. RWE versucht immer wieder, die Führungen zu verhindern, aber auch Straßensperrungen halten uns nicht davon ab, wieder zu kommen und den Menschen zu zeigen, welche Umweltvernichtung hier vor unserer Haustür passiert.

Auch am kommenden Sonntag werden wir wieder Bilder zeigen, die sonst nicht zu sehen sind, werden Gespräche in Gang kommen, die sonst nicht stattfinden. Alle sind eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen, sich selbst eine Meinung zu bilden, Fragen zu stellen.

Ich bedanke mich für die Unterstützung, mit freundlichen Grüßen,

Michael Zobel aus Aachen

SONNTAG, 19. MÄRZ, 12.00 UHR, WALD STATT KOHLE – DER HAMBACHER WALD UND WAS DAVON NOCH ÜBRIG IST UND VIELLEICHT GERETTET WERDEN KANN

Bitte so viele Menschen mitbringen wie möglich! Muss ich zu dieser Wanderung noch etwas sagen? Im März wird es vielleicht wieder „normal“, sicherlich wieder eine ansehnliche Gruppe kleiner und großer Menschen.
Aber wir müssen alle erst einmal Luft holen nach sagenhaften 1200 (!) TeilnehmerInnen im Februar… Der Frühling steht bevor und wir werden wieder zeigen, warum auch der kleine Rest des ehemals stolzen Waldes unbedingt schützenswert ist.

12.00 Uhr. Treffpunkt ist die Zufahrt zum Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürge, Wegbeschreibung: Ausfahrt Merzenich, (nächste Ausfahrt hinter oder vor Düren, der Beschilderung immer Richtung Buir folgen, durch Morschenich (wird auch noch umgesiedelt…), bis zum Ende der Straße. Links abbiegen bis zur Absperrung, die RWE seit zwei Monaten errichtet, um Öffentlichkeit zu verhindern. Nicht verwirren lassen durch die „Werkstraße“ – und Sackgasse-Schilder, die Straße ist nach wie vor zugänglich!

Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder per Mail
info@zobel-natur.de

Ein paar interessante links, Fotos und Videos zur Februar-Führung – Rote
Linie …
https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1#

https://m.flickr.com/#/photos/148272514@N02/sets/72157678991642060/page1/

http://www.klimaretter.info/protest/nachricht/22711-1-200-aktivisten-protestieren-am-hambacher-forst

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1868087206804042&set=pcb.1868088156803947&type=3&theater
[2]

http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_02_19_rote-linie-aktion.htm

https://www.duitslandinstituut.nl/artikel/20330/boomhutten-tegen-de-bruinkool

Michael Zobel

Naturführer und Waldpädagoge

www.naturfuehrung.com [3]

info@zobel-natur.de

0171-8508321″

Nist-„saison“

Die Schuhe der Waldaktivisten sterben nicht, sondern setzen den Verteidigungskampf des Waldes fort, indem sie ein Lebensraum für Vögel werden.

Dieses Rewilding*)-Projekt wurde aufgestellt, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass die Nist-„saison“ mit der Schaffung von Lebensräumen beginnt, was ein Prozess ist, der im Hambacher Wald 12.000 Jahre lang gebraucht hat. Es sind besonders die älteren und die noch stehenden toten Bäume, die für ihre Biodiversität entscheidend sind, um allen Lebensformen, von Mikroben und Insekten bis hin zu Vögeln und Säugetieren, Zuflucht zu bieten. Weil diese und die jüngeren Bäume gefällt werden und der Wald „gesäubert wird“, spielt es keine Rolle, ob dies außerhalb der Brutsaison stattfindet, da die meisten Vögel Spezialisten sind, die eine bestimmte Nische und Territorium benötigen, um zu überleben und sich nicht aus dem Wald auf die Felder bewegen können oder in kleine fragmentierte Waldflecken. Töten und Zerstören eines Waldes und seiner Bewohner ist genau das, egal in welchem Zeitrahmen es stattfindet oder welche Rechtfertigung verwendet wird.
_________________
*Rewilding ist eine direkte, radikale Wiederherstellung von Lebensräumen durch die Pflanzung von Bäumen, um Asphalt und Beton zu ersetzen und Biodiversität und Lebensräume in gestörte Ökone zurückzubringen. Wenn du helfen möchtest, dann bring doch bitte irgendwelche Wanderschuhe auf die Wiese, die du vielleicht herum liegen hast.

Terminankündigung- Abgesagt!

Edit: Der Termin wurde abgesagt. Genauere Begründung folgt!

Folgender Text erreichte uns:

„Planmäßig findet am Mittwoch, den 22. März 2017, 10:00 Uhr, vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, Sitzungssaal IV, die mündliche Verhandlung über die Klage gegen die Fortführung des Tagebaus Hambach in einem bis zu 300 m breiten Waldstreifen südlich der alten Trasse der A 4 statt.

Wird der Klage stattgegeben, ist der Tagebau Hambach am Ende. Wird nämlich der Tagebau Hambach für diesen Waldstreifen nicht zugelassen, darf dieser teilweise bereits gerodete Waldstreifen von bis zu 300 m für den Tagebau Hambach nicht mehr in Anspruch genommen werden. Unter diesen Umständen kann aus tatsächlichen Gründen zugleich auch der Tagebau Hambach in dem Bereich südlich dieses Waldstreifens (= 3. Rahmenbetriebsplan Hambach = Wiese) nicht mehr fortgeführt werden, südlich der alten Trasse der A 4 muss der genannte Wald- und Landstreifen dann nämlich stehen bleiben.

Die Klage richtet sich nicht etwa nur gegen einen Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der A 4. Die Klage richtet sich vielmehr gegen einen Planfeststellungsbeschluss für die „tagebaubedingte Verlegung“ der A 4. Das bedeutet: Der Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der alten A 4 ist Bedingung dafür (= „tagebaubedingt“), dass der Tagebau Hambach südlich der A 4 weiterbetrieben werden darf. Stellt das Bundesverwaltungsgericht die Unwirksamkeit dieses Planfeststellungsbeschlusses fest, darf der Tagebau Hambach südlich der alten A 4 nicht mehr weiter betrieben werden…, das Aus für den Tagebau Hambach.

11.03.2017

Kurt Claßen“

Prozess nach Komposttoilettenräumung

Ergebnis: Der Gerichtssaal war sehr gut besucht. Nachdem keineR der Zeug*innen den Angeklagten zweifelsfrei wiedererkannt hat, wurde das Verfahren gegen 50 Sozialstunden eingestellt. Danke an alle Unterstützer*innen!

 Am 14.März 2017 wird vorm Amtsgericht Düren gegen einen Aktivisten in der Strafsache Nötigung verhandelt.

Im Prozess geht es um zwei Ankettaktionen mittels Metallrohr während des Skill Sharing Camp 2014 und der Blockade von Rodungsmaschinen mit einem Halslock während der Rodungssaison im Hambacher Forst Oktober 2014. Im ersten hatte die RWE unter Zuhilfenahme der Polizei zwei Komposttoiletten einreißen lassen, die mitunter durch die Ankettaktion an einem der Radlader zu stundenlangen Verzögerungen führte. Im zweiten wurde ein sogenannter „Mulcher“ blockiert, in dem sich auf die Maschine begeben wurde und an dieser mit dem Halslock befestigt wurde. (mehr…)

Ex-Hambi-Knasti-Treffen

So um sich untereinander über das Erlebte Auszutauschen wollen sich am Sonntag den 19. März am Nachmittag die ehemals gefangenen Aktivisti auf der Wiese treffen.
Ob wir das dann in einer großen Gruppe machen oder uns in Kleingruppen aufteilen können wir ja dann sehen.
Die Idee war sich im Wald gemütlich zusammenzusetzen – je nach Wetterlage können wir natürlich auch die Location ändern.

Das Treffen ist nicht öffentlich – es wird hier nur angekündigt da wir uns noch nicht so vernetzt haben.

NRW – Natürlich-Roden-Wir!

Nicht nur der Hambacherforst ist in Gefahr, es scheint eine der Lieblingsbeschäftigungen in NRW zu sein, alte Wälder zu roden. So ist auch der Buschbeller Wald bei Frechen dabei für eine (Quarzsand-) Mine zu weichen. Um das zu verhindern gibt es als ersten Schritt vom BUND Rhein-Erft eine Petition um die Zerstörung zu stoppen.
Wir möchten hier auch dazu aufrufen diese Petition zu unterzeichnen und sich auch auf jede andere erdenkliche Weise für den Erhalt des Waldes einzusetzen!

So kann unterschrieben werden:

Andere Ideen um Aktiv zu werden:

Mehr Infos zum Buschbeller Wald:
www.buschbellerwald.wordpress.com
http://bund-rhein-erft.de
https://www.facebook.com/bund.rhein.erft?skip_nax_wizard=true

Mehr Infos zu Quarzsand.

Workshops fürs Skillsharingcamp

Falls jemand Interesse hat am Skillsharing-Camp nicht nur teilzunehmen sondern auch einen Workshop (oder auch mehrere) anzubieten dann schreibt uns doch eine Mail (hambacherforst[AT]riseup.net). Natürlich ist es wie immer auch herzlich willkommen wenn Leute spontan Workshops anbieten.

PS: Falls jemand gut darin ist Fahrräder zu reparieren würden sich viele Leute sehr über einen Workshop freuen.

Wir freuen uns auf euch!

3ter März – erneute Rodungen im Forst!

Seit heute morgen wird weiter im Hambacher Forst außerhalb der sogenannten „legealen Rodungssaison“ gerodet. Diesmal in der Gegend des Grillplatzes Manheimer Börde. Es sind Menschen auf dem Weg dorthin um zu dokumentieren und gegebenenfalls einzuschreiten. Dann gibt es weitere Informationen
Wenn ihr gerade in der Gegend seit kommt bitte vorbei!

Update:
10:23 : Es sind Waldbesetzer und Menschen aus den umliegenden Dörfern vor Ort, sie wurden aber, als sie filmten, von Securtiys vertrieben. Es wird auf der Höhe der Manheimerbörde auf der anderen Seite der ehemaligen Autobahn gerodet.

Rodungsende?!

Rodungen 01.MärzJedes Jahr darf die RWE vom 01.Oktober bis 28.Februar Rodungsarbeiten im Hambacher Forst durchführen.
Diese sind gesetzlich durch die Brut- und Nist-Zeit vorgegeben. Trotz alldem wurde am 01. März weiter gefällt, an der Lotsenstelle 73, Brücke über die A 4 alt. Im Rodungsbereich 2016/2017 werden auch weiter Arbeiten durchgeführt. Sei es das Mulchen oder Zerhacken von Holzsubstrat.

Kurzbericht
Am 01. März gegen Mittag wurden wir von Menschen aus dem Hambacher Forst angerufen. Sie teilten uns mit, dass gerade Bäume im Bereich der Lotsenstelle 73, südlich der ehemaligen Autobahn 4, gefällt werden. (mehr…)

Die Wiese: Schauprozess!

Folgender Text erreichte uns: „Wie der Teufel das Weihwasser, so fürchtet wohl das OVG NRW die Revision beim BVerwG und hat diese Woche den Aktivisten und dem Wiesenbesitzer erneut die Revision vor dem BVerwG gegen das Wiesenurteils vom 07.12.2016 verweigert: Nach Vorstellung des OVG darf das BVerwG danach lediglich (schlichte) Verfahrensfehler prüfen, nicht die schweren Rechtsanwendungsfehler, die das OVG NRW begangen hat.

Die Akten des Verfahrens hat das OVG NRW dem BVerwG übersandt. Nach den Grundsätzen von entsprechenden Verfahren vor dem Bundesfinanzhof wird daraufhin das BVerwG den Beklagten, hier: den Kreis Düren, (mehr…)

RWE rodet illegal weiter

Gestern Nachmittag erreicht uns ein Anruf, „Am Waldeingang bei Deathtrap wird gerodet“. Und in der Tat, RWE Arbeiter versuchen dort Bäume zu fällen, diesmal auch nicht unter Polizeischutz, da wahrscheinlich sie selber wissen, dass sie es nicht dürfen. Als sie das Kamerateam sehen, welches uns begleitet, packen sie schnell ein und ziehen sich wieder hinter ihre Drahtzäune zurück.
Weitere Informationen und einen Kurzbericht zum 01.März siehe Rodungsende?!