Archiv der Kategorie 'Aktionen'

No more mega prisons!

DIY or dieIn Keelbeek (Belgien) soll ein neues, riesiges Gefängnis entstehen.

Zum Glück gibt es dort jedoch auch eine Menge Widerstand gegen das Vorhaben. Heute ist auf der Wiese dieses Solifoto entstanden, mit dem wir die Besetzung in Belgien herzlich grüßen wollen. Wir wünschen euch, besonders in den harten Wintermonaten alle Kraft und Durchhaltevermögen! Open Street Map

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Adventskalender 21- 24 Türchen

DIY or die Adventskalender Tür Nr. 21.. Die Initiative „Buirer für Buir“ feiert ihren 9ten Geburtstag als aktiver Verein – Alles Gute für die nächsten neun Jahre wünscht die Besetztung! Das Museum auf der Wiese eröffnet mit einer Ausstellung und dem Aufruf es weiter zu gestalten.

Adventskalender Tür Nr. 22.
Leute der AnitRRR (AntiRepressionsgruppeRheinischesRevier) überbringen der Kanzlei von Redeker, Sellner, Dahs in Bonn eine „Untenlassungsverpflichtungs-erklärung“ für RWE. Die Kanzlei verteigt Unternehmen wie RWE und Vattenfall bei der Zerstörung der Erde. Derzeit unteranderem indem sie Aktivisti* mit Unterlassungsklagen eindeckt um den Widerstand zu unterbinden.

Adventskalender Tür Nr. 23. Auf dem Bahnhofsvorplatz des Kölner Hauptbahnhofs findet eine Kundgebung mit Konzert gegen die Kohleverstromung statt.

DIY or dieAdventskalender Tür Nr. 24. Bei der skurilen RWE-Aussichtsplattform Terra Nova beginnen symbolisch einige Leute mit einigen Spatenstichen das elendige Loch wieder zuzuschaufeln.

Vielen Dank euch Allen für den großartigen Kalender!

Farbanschlag auf RWE-Hauptsitz

gefunden auf linksunten.indymedia.org: In der Nacht zum 1. Weihnachtstag wurde der Essener RWE Tower von Aktivistinnen mit Farbe verschönert.

Etliche Parolen wie „Fuck RWE“, „Earth Liberation Front“ und „Hambi Bleibt“ wurden hinterlassen und im Eingangsbereich wurden Farbeimer ausgeleert. Diese Aktion ist eine von vielen im Rahmen der Rodungsarbeiten um den Hambacher Forst, der seit 2012 von Umweltaktivist*innen besetzt ist. Hier sind einige Worte dieser Aktionsgruppe und ein Bericht einer Festgenommenen Person.

“ (…) Kein Farbeimer ist gross genug um die Schandtaten von RWE zu übermalen, aber jeder Klecks ist es wert, Ausbeutung und Naturzerstörung zu markieren. Deshalb haben wir in der Nacht vom 24. zum 25. Dez. den Hauptsitz von RWE mit Farbe markiert.

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Solidarität mit Wuppertaler Umweltaktivisten!

DIY or die Die Staatsanwaltschaft Aachen fordert die zwangsweise DNA-Abnahme von einem Wuppertaler Umweltaktivisten.

Zum Hintergrund:

Im Mai 2013 und Anfang 2014 kam es laut Ermittlungsbehörden zu versuchten und geglückten Sabotageaktionen an der Hambachbahn. Die Hambachbahn transportiert Braunkohle vom Tagebau Hambach zu verschiedenen Braunkohlekraftwerken in der Region. Gegen den Abbau der Braunkohle, die damit verbundene Ausdehnung des Tagebaus und die deshalb forcierte Abholzung des zum Teil 10.000 Jahre alten Hambacher Forstes regt sich seit Jahren massiver Widerstand. Dieser Widerstand ist so bunt und vielfältig und reicht von zivilem Ungehorsam bis hin zur Sabotage der zum Braunkohletagebau gehörenden Infrastruktur. Gleichzeitig steht der Betreiber RWE, der zu den größten Umweltverschmutzer*innen weltweit zählt, zunehmend in der Kritik. Auch die polizeilichen Erfolge bei der Ermittlung der Saboteur*innen sind bisher sehr überschaubar.

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Eröffnung des Museums auf der Wiese

DIY or die Liebe Freunde des Hambacher Forstes,

am Mittwoch, dem 21. Dezember wird auf der Wiese am Hambacher Forst um 19 Uhr das 21. Türchen des Hambacher-Forst-Aktionsadventskalenders geöffnet. Mit dabei ist Klaus der Geiger, der auf seiner Geige zur Eröffnung spielt und singt.

Die Wald- und Wiesenmenschen des Hambacher Forstes eröffnen ein eigenes Museum auf der Wiese. Die Ausstellung soll eine wachsende werden, zu der jeder etwas beitragen kann, der etwas zu zeigen hat, was die Seele bewegt im Zusammenhang mit dem Erhalt des noch existierenden Waldes oder mit dem Braunkohle-Tagebau, oder auch Texte zum Thema.

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Blockade der Hambachbahn

Das 12. Türchen des Aktionsadventskalenders wurde soeben geöffnet! Die Hambachbahn ist blockiert.

Die Aktionserklärung findet ihr hier

TICKER

13.12

18:00 Alle drei sind wieder frei!

12.12
16:00Die drei Aktivist_innen werden am 13.12.2016 um wahrscheinlich 13 Uhr dem Haftrichter in Düren vorgeführt und bis dahin in Gewahrsam gehalten.

13:15 Die Blockade war sehr erfolgreich und wurde nach Angaben der Polizei gegen 10 Uhr aufgelöst. Nun befinden sich die Aktivist_innen in der Gewahrsamnahme in Aachen, sie sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden!

11:30 Wie immer freuen wir uns über Unterstützung an der Gefangenensammelstelle in Aachen (am Polizeipräsidium). Es ist sehr wichtig, dass die Aktiven dort herzlich empfangen werden, weil Polizeigewahrsam oft sehr traumatisch sein kann.

5:13 Polizeiinfo (mit Vorsicht zu genießen): „Der Polizeieinsatz läuft, die Menschen werden nach Aachen gebracht“ (Ob letzteres gerade schon der Fall ist oder ob die Menschen noch aus den Lock-Ons freigeschnitten werden ist unklar)

2:00 Der Kontakt zu den Blockierer*innen ist abgebrochen, vermutlich wurde ihnen das Handy abgenommen.

1:35 Eine Streife ist bei den Aktivist*innen eingetroffen

1:30 Die Einsatzkräfte der Polizei befinden sich auf dem Weg

1:09 Drei Menschen haben die Schienen der Hambachbahn beidgleisig blockiert und befinden sich momentan im Lock-On. Eine Person der Gruppe hat sich unter der gestoppten Hambachbahn festgekettet. Bisher gab es nur Besuch von RWE-Securities.

PRESSESCHAU

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/tagebau-in-nrw-hambachbahn-durch-demonstranten-blockiert-aid-1.6458937

www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/tagebaugegner-blockieren-hambacher-forst-100.html

www.epochtimes.de/politik/welt/aktivisten-ketten-sich-in-streit-um-braunkohletagebau-hambach-an-gleise-a1998038.html

www.focus.de/regional/aachen/polizei-aachen-einsatzmassnahmen-im-tagebau-hambach-hambachbahn-blockiert_id_6328057.html

www.epochtimes.de/politik/welt/aktivisten-ketten-sich-in-streit-um-braunkohletagebau-hambach-an-gleise-a1998038.html

Aktionserklärung und Pressemitteilung Hambachbahnblockade vom 12.12.2016

Gefunden und kopiert von Indymedia linksunten

„Nach den jüngsten, massiven Angriffen von RWE und der Polizei auf den Braunkohlewiderstand im Hambacher Forst sind wir heute Nacht wieder in die Offensive gegangen.

Die Hambachbahn ist ein weiteres Mal beidgleisig blockiert.

Ticker zur Aktion

Die letzten Wochen waren geprägt vom Einsatz von Polizeihundertschaften, Räumpanzern & Wasserwerfern, die die Rodungsarbeiten im besetzten Hambacher Forst schützen.

Gleichzeitig wurde mit aller Macht gegen Besetzer_innen & Unterstützer_innen vorgegangen.

Den traurigen Höhepunkt dieser Operationen markieren die Festnahmen von Siao, Hodei und Maya. Alle drei sind seit dem 30.11.16 bzw. dem 03.12.16 im Frauenknast Köln-Ossendorf in Untersuchungshaft. Medial wurde das Bild vermittelt, das Problem seien als „gewalttätig“ deklarierte Aktionsformen. Hierbei wird darüber hinweggesehen das RWE unablässig baggert und rodet, weitermacht mit der Zerstörung des Planeten. Das Problem ist nicht der Aktivismus sondern die Braunkohle, die, eingebettet in ein lebensfeindliches System namens Kapitalismus, Ursache des Konflikts ist.

Mit der weiterhin andauernden Blockade der Verbindung zwischen Tagebau und Kraftwerk wollen wir RWE zeigen, dass wir nicht bewegungsunfähig sind und unsere Trauer um unsere Compas im Knast in Wut und Aktionen wandeln!

Freiheit für Maya, Siao, Hodei!

Das Problem ist die Braunkohle!

Seid solidarisch mit den Gefangenen, schreibt Briefe & macht Aktionen.

Infos unter:

abcrhineland.blackblogs.org

Pressemitteilung

Hambachbahn beidseitig blockiert

Buir, 12.12.16
Drei Aktivist*innen blockierten als Reaktion auf die Repression und die massiven Rodungsarbeiten von RWE der letzten Wochen in der Nacht vom 11.12.16 zum 12.12.16 für mehrere Stunden die Gleise der Hambachbahn, um die Kohlezufuhr zu den Kohlekraftwerken zu verhindern.
Die Blockade erfolgte auf beiden Seiten der Gleise durch Lock-Ons.
Die Menschen wurden daraufhin in polizeiliche Gewahrsam in Aachen genommen.
Die erfolgreiche Gleisblockade setzt ein weiteres Zeichen gegen den massiven Eingriff von RWE in die Umwelt.
Nach Angaben der Aktivist*innen soll die Blockade außerdem ein Zeichen der Solidarität für drei kürzlich Inhaftierte setzen, die sich derzeit in Köln-Ossendorf in Untersuchungshaft befinden.

„Mit unserer Aktion wollen wir eine Antwort auf die Umweltzerstörung und das Übertreten der Roten Linie von RWE geben.“ sagt Aktivistin Johanna.
Die Aktivistin verurteilt außerdem die enge Zusammenarbeit des Großkonzerns RWE und der Polizei. Nach ihrer Aussage schützt die Polizei nicht nur die Rodungsarbeiten, sondern geht auch durch andere zum Teil brutale Maßnahmen gegen die Besetzer*innen vor .

Das Protestcamp und die Baumbesetzungen im Hambacher Forst existieren schon seit über vier Jahren. In den letzten Wochen kam es wieder zu größeren Baumfällaktionen seitens RWE, bei denen auch die von verschiedensten Bürgerinitiativen und Aktivist*innen aus dem Braunkohlewiderstand geforderte „Rote Linie“ überschritten wurde.

Pressekontakt: Joe, Tel. 0151 15802507

Polizei-Blitzbesuch

Heute gegen 12 Uhr begann eine Hundertschaft damit, die Wiese zu umstellen. Gleichzeitig wurden im Wald Barrikaden und Baumaterial für Baumhäuser eingesammelt und entfernt. Erfreulicher- aber auch überraschenderweise war der Spuk dann bereits eine halbe Stunde später schon wieder vorbei – Die Polizei hat sich nun wieder komplett von Wald und Wiese zurückgezogen. Jetzt ist wieder alles ruhig. Was sollen wir von dieser Taktik unserer hochmotivierten, tadellosen und immer korrekten Staatsmacht halten? War euch langweilig? Eine kleine Gassirunde durch den Wald, kurz die Leute angaffen, etwas Spielzeug klauen und dann wieder zurück ins Warme? Wollten die anderen Kinder vom Sicherheitsdienst heute nicht mit euch spielen? Oder nur eine kleine Sportrunde in der Mittagspause, als Ausgleich dafür dass sonst nur auf dem Arsch gesessen wird? Vielleicht reicht ja auch für mehr das Budget nicht aus. Möglicherweise hilfts, beim großen Bruder RWE nach Spenden zu fragen? Die geben euch bestimmt was dazu. Ist ja schließlich auch Weihnachten. Wie auch immer, wir hoffen mal dass das für heute alles war, und dass ihr euch von jetzt an mit euch selbst beschäftigen könnt. Ihr seid doch auch schon groß. Macht doch mal was Sinnvolles! So wie wir euch kennen fällt euch bestimmt bald was Tolles ein.

Ergänzung: Der Grund für die Umstellung der Wiese war wohl, dass im Wald zwei vermummte Personen angetroffen wurden, und die Polizei wissen wollte, wer das denn war. Deswegen wurden diese in Richtung Wiese verfolgt, irgendwo im Wald hat sich aber die Spur verloren und es gab keine Festnahmen. Na klar, wir sind sicher dass die Personen, wären sie unvermummt gewesen, von der netten Polizei komplett in Ruhe gelassen worden wären. (nicht) – Eure Begründungen werden auch immer halbherziger. Aber wer braucht schon Gründe wenn er/sie Schlagstöcke und Räumpanzer hat?

Soligrüße an den Hambi und Berufungsverfahren für den Erhalt der Wiese

Folgende Mail erreichte uns:

„Soligrüße an den Hambi und Berufungsverfahren für den Erhalt der Wiese

Wir grüßen alle Menschen, die grade für den Erhalt des Hambacher Forstes kämpfen und senden all unsere Solidarität und Kraft an euch! (mehr…)

Aktionsadventskalender- das sechste Türchen

Bei der heutigen Aktion kam es nicht zu Festnahmen von AktivistInnen, aber doch zu zahlreichen Mitnahmen.
Zum heutigen Nikolaustag wurden am Dom Schokoladennikoläuse mit Hambi-Aufklebern verteilt. Mehr Infos gibt es wie immer unter http://wortkulturen.de/aktionsadventskalender-das-sechste-tuerchen/

Aktionsadventskalender: Das fünfte Türchen

Gestern gab es gleich zwei Aktionen. Mehr findet ihr unter http://wortkulturen.de/aktionsadventskalender-das-fuenfte-tuerchen/

05.12.2016: Der Hambacher Forst Chor am Jesus Point

Thymians Kreuz

Der „Hambacher Forst Chor“ hat am morgigen Montag, 05.12.2016 gegen 14.30 Uhr einen Auftritt am Jesus Point im Hambacher Forst. Mensch & Hund sind herzlich eingeladen, sich diesem ganz besonderen Chor anzuschließen und gemeinsam am neu errichteten Kreuz Weihnachtslieder zu singen.

Zum Jesus Point findet Ihr, wenn Ihr der Einfahrt zu Collas Kies auf der Straße zwischen Buir und Morschenich folgt und den sich direkt anschließenden Waldweg benutzt. Achtung: Es ist viel Polizei im Wald. Prinzipiell soll der Wald begehbar sein, es ist aber mit Ausweis- und Taschenkontrollen zu rechnen.

Lasst Euch davon nicht abhalten – kommt zahlreich!

Erklärung von Thymian

[Disclaimer: Dieser Text ist die Einzelmeinung von Thymian. Es gibt im Forst und auf der Wiese nicht wenige Menschen, die Thymians Meinungen wiedersprechen oder seine Vermutungen dazu wer „zum Verfassungsschutz gehört“ anzweifeln. Auch seine Vorschläge zu Mediationsgesprächen mit der Polizei werden kontrovers diskutiert bzw. von vielen sogar abgelehnt, insbesondere sein Vorschlag, dass er alleine mit Sookee und Jan Böhmermann mit der Polizei sprechen möchte.
„Wir“ haben sogar darüber nachgedacht den Text wieder vom Blog zu löschen – haben uns dann aber vorerst dagegen entschieden. Stattdessen haben wir uns – wie auch zuvor bei kontrovers diskutierten Artikeln – dafür entschieden diesen Disclaimer vorzusetzen, damit Blogleser*innen den Artikel differenzierter einordnen können.

Richtigstellung zum Disclaimer: Thymian sagt, dass er bereit ist, es handelt sich also in erster Linie um eine Bereitschaft. Ob Thymian das möchte oder nicht, das steht da nicht. Das Wort mögen wertet er in diesem Zusammenhang als Fremdverurteilung.

Am 1. Dezember wurden am sogenannten „Jesuspoint“ im Herzen vom Hambi fünf Bäume gefällt und das Schild mit der Aufschrift ,,know yourself / erkenne dich selbst“ wurde bei sogenannten ,,Baumarbeiten” von der Pilgerstätte entfernt. Haben wir Reflektion nicht mehr nötig?

Der Wald war kalt und ,,Journalismusstudenten“ hatten sich zwischen zwölf und ein Uhr angekündigt. Ich holte sie auf der Wiese ab und hoffte, dass wir schnell zum ,,Jesuspoint“ kommen. Am Morgen hatte ein Polizeisprecher gesagt, dass wir uns in diesem Teil des Waldes frei bewegen dürfen. Eine Gruppe von 4-5 PolizistInnen hielt uns jedoch auf. Und es war noch viel mehr Polizei unterwegs. Personalien wurden kontrolliert und circa 30 Meter neben uns fanden sonderliche ,,Baumarbeiten” statt. Dicke große Bäume wurden zersägt. ArbeiterInnen und Werkschutz waren beschäftigt.

Eine Polizistin kannte einen der ,Journalismusstudenten” und bei der Personenkontrolle stellte sich heraus, dass er gar kein ,,Journalismusstudent“ war, sondern dass der Mensch mit der großen Kamera nur ,,so dabei“ war. Sie kannten sich angeblich von einer Hochzeit… Hatte sich da mal wieder der Verfassungsschutz eingeschlichen?

Die Polizistin erzählte mir, dass für jeden Baum „dadrüben fünf neue gepflanzt werden“ und dass sie auf der Suche nach Steinewerfern sei. Ich erklärte, dass ich mich bereits öffentlich vom Steine werfen und Gewaltaktionen distanziert hatte. Dies habe ich am 1. Dezember in einem Radiointerview getan. Die Kameras der ,,Journalismusstudenten“ waren zwischendurch scheinbar aus, denn angeblich war es verboten, die Polizei zu filmen. (Was lernt ihr eigentlich in der Polizei bzw. Journalismusschule?) Die Polizei darf immer gefilmt werden, sie darf aber nicht immer filmen. Und mit dem Handy telefonieren ist während der Personenkontrolle auch erlaubt. Merkt euch das bitte! Da die Ausweiskontrolle zunehmend länger dauerte beschlossen wir, dass ich zwischendurch ein Interview gebe. Ich erzählte, dass die Polizei nicht nur anwesend ist um ,Steinewerfer” zu finden, sondern um in einem seit langem angespannten Konflikt zu deeskalieren. Dieser Konflikt geht auch von RWE-Mitarbeitern und dem Werkschutz aus. Es gab schließlich auch lebensgefährliche Angriffe gegen Aktivisti.

Dann erwähnte ich, dass vor einiger Zeit ein Mensch – den ich definitiv dem Verfassungsschutz zuordne – zwei mal auf mich geschossen hatte. Ich wurde gefragt, ob ich Anzeige erstattet habe. Die Antwort darauf ist Nein. Es gibt aber mehrere Zeugen für den Abend und der Vorfall wurde auf dem Blog veröffentlicht. Außerdem haben andere und ich mit dem Polizeipräsidenten und einem anderen Polizisten persönlich am Wieseneingang darüber gesprochen.
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Aktionsadventskalender: Das zweite Türchen

2 türchen advendskalender

Das zweite Türchen im Adventskalender: Die Rodungsarbeiten im Hambacher Forst sind mit ihren kreischenden Geräuschen der Motorsägen unüberhörbar. Miss innogy, die Tochter von RWE power, hat sich in den Wald begeben und die innovative Kraft ihres Konzerns überprüft. Hier das Ergebnis einer ganz besonderen Fotoaktion.

Das zweite Türchen

Es war kalt, nass und ungemütlich. Trotzdem begaben sich am 02. Dezember 2016 Ms innogy und ihr Fotograf Hubert Perschke in den Hambacher Forst um die Welt an den bemerkenswerten, innovativen ökologischen Leistungen von RWE Power teilhaben zu lassen. Stolz präsentiert die Dame in grün, wie der Konzern innerhalb kürzester Zeit eines Waldstücks Herr wurde, das störend die Landschaft verschandelte und dabei unverschämterweise das teure werkseigene CO2 verbrauchte.

weitere schicke Bilder unter: http://wortkulturen.de/aktionsadventskalender-das-zweite-tuerchen/

Das erste Türchen des Adventskalenders- Pressemitteilung

Das erste AktionsAdventsKalender-Türchen … from experimentellerrand on Vimeo.

http://wortkulturen.de/das-erste-tuerchen/
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Aktueller Rodungsbericht und Tag X!

Nördlich der ehemaligen A4 steht kein ein einziger Baum mehr. Uralte Stieleichen, unzählige Hainbuchen, zierlicher Birken, mächtige amerikanische Eichen und viele mehr liegen nun zerstückelt am aufgewühlten Boden.

Nun muss jeden Tag damit gerechnet werden, dass die ehemalige A4, die „Rote Linie“ übertreten wird um im besetzten Teil des Waldes zu roden! Auch Beechtown ist in Gefahr! (mehr…)

Herzerwärmende Grüße aus dem Hambacher Forst

Auf https://linksunten.indymedia.org/ veröffentlicht.Am frühen Morgen des 15. Novembers hat eine autonome Gruppe, im Schein des Vollmonds, Waldarbeiter*innen mit einem herzerwärmenden Feuer begrüßt. Auf der Straße, die zu dem Hambacher Forst führt, wurden brennende Barrikaden errichtet, um die von RWE angeheuerten Waldmörder*innen aufzuhalten.

Schnell zogen die Barrikaden die Aufmerksamkeit von zahlreichen Sicherheitskräften, Bullen sowie einem Bombenentschärfungsteam auf sich und ermöglichten damit den Arbeiter*innen eine „Pause“ am frühen Morgen. Während der diesjährigen Rodungssaison, die vorraussichtlich bis Ende Februar andauern wird, hat RWE bereits hunderte Bäume gefällt, um Platz für den immergrößerwerdenen Braunkohletagebau zu machen. (mehr…)

Konzert auf der Wiese am 21.11.

DIY or dieAm 21. November findet ein Solidaritätskonzert von Klaus der Geiger und Salossi um 20 Uhr auf dem Wiesencamp nahe Morschenich statt. Kommt rum und zieht euch bitte dem Wetter entsprechende Klamotten an.

RoteLinie-Aktion vorm Kölner Dom

DIY or dieKommt am 19.11. um 12 Uhr mit roten Klamotten auf den Bahnhofsvorplatz!

Worum geht es?
Vom 7.11. bis 18.11. wird die Klimakonferenz in Marrakesch (Marokko) stattfinden. Im Anschluss an diese sogenannte COP22 möchten wir mit euch gemeinsam an das in Paris beschlossene Ziel erinnern, die globale Erderwärmung auf unter 1,5°C zu halten.
Greenpeace Köln fordert daher die Stadt Köln auf lokal zu handeln und endlich ihr 1,5 Mio. RWE-Aktien zu verkaufen und dieses Geld in den Ausbau Erneuerbarer Energien zu investieren.

Die RoteLinie-Aktion

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Newsletter: August – Oktober 2016

 Hallo,
 Nach einem erholsamen Sommer hat die Rodungssaison wieder begonnen. RWE ist also wieder fröhlich am Bäume fällen, aber auch die Gegenseite war nicht untätig… Lest am besten selbst im aktuellen Newsletter. Wie immer nur ein kleiner Ausschnitt.

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Barrikaden und Polizeieinsatz

Hambacher Forst / 15.11.2016. Seit heute morgen befindet sich ein Großaufgebot von ca. 200 Polizist_innen, Wasserwerfer, Räumpanzer und das Bombenräumkommando im Hambacher Forst. In der Frühe wurden auf dem Hauptweg für das Rodungs- und Wachpersonal Barrikaden errichtet. Das ist an der ehemaligen Abfahrt Buir des stillgelegten Teils der A4.

Aktionserklärung auf linksunten Indymedia: Herzerwärmende Grüße aus dem Hambacher Forst with english translation below

Pressespiegel des heutigen Tages:

Aachener Nachrichten: Hambacher Forst: Polizeiroboter untersucht Gasflasche

WDR 1: Kerpen-Manheim: Polizeieinsatz im Hambacher Forst

ACHTUNG Polizei Presse: POL-AC: Polizei in Hambach im Einsatz

ACHTUNG Express.de: Hambacher Forst Braunkohle-Gegner werfen Steine auf RWE-Mitarbeiter und Polizei

JUL: Mahnwache und Protest

DIY or dieLuftiger Protest bei der Mahnwache gegen Castortransporte in Jülich

Jülich den 03.11.2016. In luftiger Höhe unterstützten ROBIN WOOD-Aktivist*innen am 2. November 2016 eine Protestkundgebung am Forschungszentrum Jülich. Dort lagern 152 Castoren seit Juli 2014 illegal in einem Zwischenlager. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Derzeit wird die Verschiebung der Castoren an andere Standorte geplant. Damit wird eine Lösung für das Atommüllproblem vorgegaukelt. Zumindest im Wahljahr.

„Die Atommüllproduzenten wollen sich aus ihrer Verantwortung stehlen! Ob Jülich, Ahaus oder USA: Der Atommüll ist nirgendwo sicher! Nur der entschlossene Widerstand von unten kann der wahnsinnigen und gefährlichen Produktion und Verschiebung von Atommüll ein Ende setzen“, so Cécile Lecomte, eine der anwesenden Robin Wood Aktivist*innen.

Weitere Informationen, Berichte, Fotos findet ihr unter: http://blog.eichhoernchen.fr

Wald statt Kohle Spaziergang am 13.11.

DIY or dieKommt zahlreich, es wird bereits wieder gerodet! Gerne wieder in Rot. Bringt Grablichter mit, wenn ihr mögt!

Die 32. monatliche Führung am Sonntag, 13. November, 12.00 Uhr, im Hambacher Wald, in der aktuellen Rodungssaison. Der Hambacher Forst- oder was davon noch übrig ist und vieleicht gerettet werden kann?

Monatliche Führung der ganz anderen Art mit Michael Zobel und Eva Töller. In einem einzigartigen alten Laubwald.

Es wird aus Köln die Möglichkeit geben, mit dem Bus anzureisen. Information, Anmeldung und Abfahrtszeiten. (mehr…)

Meldung aus dem Hambacher Forst

Morschenich: Im Hambacher Forst, der von Umweltaktivist_innen besetzt gehalten wird, werden gerade Bäume unter Schutz der Polizei gefällt. Jährlich führt der Kohle- und Atom- Konzern RWE Rodungsarbeiten durch, um ein Ausbreiten des Braunkohle Tagebau Hambach zu realisieren.
Der Hambacher Forst ist seit April 2012 durch Naturschützer_innen, durch Besetzung der Bäume bekannt geworden. Immer wieder kommt es zu Aktionen, die den reibungslosen Betreibsablauf der drei großen Brankohle-Tagebaue im Rheinischen Revier stören. Eine Initiative aus unterschiedlichsten Gruppen und einzelnen Personen engagieren sich seit Jahren für den Erhalt des Hambacher Forstes und für einen sofortigen Ausstieg aus der Kohle.

„Die weitere Zerstörung des Hambacher Waldes für die Ausbreitung des Tagebaues, wirkt wie die letzten Zuckungen eines sterbenden RWE Konzernes, der den Strukturwandel seit fast 20 Jahren ignoriert hat“, so der Baumbesetzer Tim Wiese.

Kleine Updates zum gestrigen Tag (2.Nov.): (mehr…)

Die Saison ist eröffnet – Rodungsarbeiten mit Polizeischutz

Heute hat im Hambacher Forst die erste größere Rodungsaktion durch RWE in dieser Saison statt gefunden. Bisher beschränkt sich die Zerstörungsarbeit auf den Bereich nördlich der alten Autobahntrasse der verlegten A4: Dort wurde nach den Rodungen des letzten Jahres noch ein schmaler Streifen Wald zwischen der alten A4 und der ebenfalls verlegten Hambachbahn stehen gelassen. In diesem Streifen wurden heute direkt an der so genannten Secu-Brücke bei der ehemaligen Autobahnauffahrt gut fünf Stunden lang Bäume gefällt. Scheinbar soll also in dieser Rodungssaison als erstes dieser Waldstreifen von Osten nach Westen gefällt werden. (mehr…)