Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Wiesenprozess: Verfassungsbeschwerde!

Folgender Text erreichte uns:

„Am 3. Mai 2017 hat der Kreis Düren die vom Bundesverwaltungsgericht angeforderte Stellungnahme zum „Wiesenurteil“ des OVG NRW abgegeben. Vor diesem Hintergrund muss jetzt täglich mit einer Entscheidung gegen die Wiese gerechnet werden. Dagegen ist Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geboten, da das Wiesenurteil des OVG konstruiert, widersprüchlich und falsch ist.

Irrigerweise geht das Oberverwaltungsgericht NRW nämlich davon aus, dass im Tagebaugebiet Hambach zwei Versammlungen bestehen: Eine auf der Wiese und eine im Wald. Beide Versammlungen seien getrennt: Im Wald fände der Protest statt, auf der Wiese nicht. Da auf der Wiese kein Protest im Sinne von „gemeinsamer Meinungsbildung und gemeinsamer Meinungsäußerung“ stattfände, sei dort keine Versammlung im Sinne des Grundgesetzes, die durch Art. 8 GG geschützt sei, die Räumungsverfügung des Kreises Düren sei zu Recht ergangen, die „Wiese“ sei „nur Basislager“ für den „Wald“.

Diese Argumentation ist indessen rechtsfehlerhaft. Ein weiteres Durchdenken der gerichtlichen Erwägungen führt nämlich zu der diametral entgegengesetzten Überzeugung: Die Räumungsverfügung des Kreises Düren ist zu Unrecht ergangen.

Ist die „Wiese“ nämlich „Basislager“ für den „Wald“, ist die „Wiese“ als Teil des „Waldes“ richtigerweise entsprechend auch als Teil der Versammlung im Wald ansehen. Steht die Versammlung im Wald unter dem Schutz des Grundgesetzes, umfasst dieser Schutz alle Teile dieser Versammlung, mithin auch die „Wiese“, als „Basislager“ notwendiger Bestandteil der „Waldversammlung.

Unter Anwendung dieser Grundsätze ist der Bestand der Versammlungseinheit von „Wiese“ und „Wald“ gemäß Artikel 8 des Grundgesetzes gerichtlich sicherzustellen. Das Urteil des OVG NRW: Ein krasses Falschurteil! Die Räumungsverfügung des Kreises Düren ist aufzuheben.

Die Verfassungsbeschwerde ist kostenfrei, es besteht auch kein Anwaltszwang, die Verfassungsbeschwerde kann man somit persönlich und ohne Anwalt erheben. Voraussetzung dafür ist indessen ein Vorverfahren („Anhörungsrüge“), das vor dem Bundesverwaltungsgericht zu führen ist. Die dafür erforderlichen Mittel stehen mir zurzeit nicht zur Verfügung, das bisherige Spendenaufkommen ist verbraucht.

Aktuell dürfte sich mein persönliches Kostenrisiko aus dem Wiesenprozess sowie aus der Berufung gegen den 3. Rahmenbetriebsplan Hambach schätzungsweise auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich bewegen. Dazu kämen noch die zu erwartenden Kosten für eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Aachen gegen eine etwaige erneute Räumungsverfügung. In dieser ersten Instanz könnte die Klage noch ohne Anwalt geführt werden, so dass insoweit zunächst auch keine höheren Kosten entstünden.

Für etwaige Kosten des Anwaltes der RWE Power AG hätte ich indessen ggf. einzustehen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass die RWE Power AG – anders als bei der ersten Räumungsverfügung – wohl kaum auf ihre Beiladung zum Klageverfahren verzichten würde. Die sich nunmehr auch auf das Waldgebiet des Hambacher Forstes erstreckende Versammlung könnte nämlich der weiteren Fortführung des Tagebaus Hambach schon ab der nächsten Rodungssaison unmittelbar entgegen stehen und dadurch einen mehr oder weniger großen Beitrag zum vorzeitigen Stopp des Tagebaus leisten.

Damit es weitergeht, bitte ich inständig um möglichst zahlreiche Spenden. Ansonsten wären der langjährige Kampf um die Wiese und den Wald und die damit verbundenen Entbehrungen, Opfer und Leiden aller Beteiligten umsonst gewesen und „Verbrechen würde sich doch auszahlen“.

Hier mein Spendensonderkonto bei der Kreissparkasse Köln (auch unter meiner Homepage: www.classen1.de) :

IBAN: DE 22 3705 0299 1147 0393 73

BIC: COKSDE33XXX

Stichwort: Soli-Spende Hafo

Kurt Claßen

26.05.2017″

Matinee und Protestsongabend im Theater Aachen

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/soziologe-gregor-betz-protest-und-spass-schliessen-sich-nicht-aus-1.1631803

https://de-de.facebook.com/Theater.Aachen/videos/10150768524394970/

Diskussion: Sonntag, 28.5.2017, 11 Uhr
Protestsongabend: Sonntag, 28.5.2017, 19:30 Uhr

Wir sehen uns!

Prozess in Düren am Mittwoch den 24.5.2017, ab 9:15 Uhr

https://abcrhineland.blackblogs.org/2017/05/22/prozess-in-dueren/

Ergebnis: Der Prozess wurde nach einigen Stunden vertagt. Das Gericht befand die momentanen Zeug*innenaussagen für zu vage für eine Verurteilung (einE Zeug*in war heute verhindert), der Staatsanwalt war aber mit einer Verfahrenseinstellung nicht einverstanden. Wir melden uns, wenn der nächste Termin feststeht.

Auch wenn es nur Verluste bringt: Dortmund plant mehr RWE Aktien zu kaufen

Auf Initiative des Dortmunder Bürgermeisters Ullrich Sierau (SPD) prüfen die Stadtwerke weitere RWE Aktien zu kaufen 1. Das pikante Detail: Sierau sitzt gleichzeitig auch im Aufsichtsrat der RWE AG und bezieht von ihr bereits jetzt 140.000 Euro jährlich2.

Die Stadt ist der größte kommunale Aktionär der RWE und das mit Tradition: Bereits der vorherige OB Gerhard Langemeyer (SPD), bekannt aus der "Bargeldaffäre" um die Veruntreuung von 400.000 Euro, war Mitglied des RWE Aufsichtrates.

Während mehrere Kommunen ihre Anteile an RWE aufgrund der massiven Verluste des Konzerns veräußert haben 3, will Dortmund tiefer in das Verlustgeschäft einsteigen.

2011 verlor Dortmund bereits 150 Millionen Euro durch ihre Aktiengeschäft mit RWE verloren4. Da die Stadtwerke nicht genug Mittel für den Kauf weiterer Aktien auftreiben können, soll diesmal die verschuldete Kommune weitere Kredite aufnehmen um den Kauf zu finanzieren.

Wenn Entscheidungen anstehen die Sieraus beide Ämter betreffen wird klar welchem Posten er loyal ist: Im März 2016 stimmt er im Aufsichtsrat von RWE für eine Dividendenkürzung für Vorzugsaktionäre, was der Stadt Dortmund einen weiteren Verlust von 20 Mio Euro einbrachte5.


  1. http://www.n-tv.de/wirtschaft/kurznachrichten/Dortmund-erwaegt-Kauf-weiterer-RWE-Aktien-auf-Pump-article19804458.html ↩︎

  2. Vergütungsbericht RWE 2016 http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/3761562/data/109942/1/rwe/investor-relations/governance/verguetung-vorstand-und-aufsichtsrat/Verguetungsbericht-2016-Auszug-aus-dem-Geschaeftsbericht-2016-.pdf ↩︎

  3. So hat beispielsweise Mönchengladbach alle RWE Aktien (1,9 Mill Aktien), Düsseldorf seine 5,7 Mill Aktien, und Krefeld, Bottrop und Unna alle ihre Anteile verkauft. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/aktionaere-kommunen-buendeln-rwe-aktien-seite-2/2910984-2.html ↩︎

  4. https://www.wr.de/staedte/dortmund/dortmunder-stadtwerke-verlieren-mit-rwe-aktien-150-millionen-euro-id4948185.html ↩︎

  5. http://www.dielinke-nrw.de/partei/vor_ort/kreise_und_kommunen/dortmund/detail_dortmund/browse/8/zurueck/dortmund/artikel/warum-stimmt-ob-sierau-einem-millionenverlust-der-stadtwerke-zu/ ↩︎

Nachtrag: Bericht von Clumsys Prozess

Lesenswert: https://abcrhineland.blackblogs.org/2017/05/02/verfahren-in-goerlitz-eingestellt-gegen-120-sozialstunden/

Grindcore Violinen KONZERT

diesen sonntag (dem 21.5.) gibt es ab acht uhr abends ein akustisches grindcore konzert im wald (nähe gallien): der mensch heißt joey molinaro und spielt die violine!

Auftakt der Klimaproteste 2017

Auftakt der Klimaproteste 2017 from Ende Gelände on Vimeo.

Armin Laschet: Jetzt unter Kommando RWE!

Folgender Text erreichte uns per Mail:

„181 Sitze hat der Landtag von NRW, davon entfallen auf CDU/FDP 90 Sitze, auf die Opposition 90 Sitze, auf RWE 1 Sitz, gehalten von Gregor Golland, Söldner in Diensten von RWE und deren altgedientes „trojanisches Pferd“ in der Fraktion der CDU.

Über die künftige Politik einer etwaigen CDU/FDP-Koalition in NRW entscheidet die Mehrheit der Stimmen. Die Schlüsselgewalt über diese Stimmen hat RWE, die mit ihrem „Zünglein an der Waage“, Gregor Golland, die Richtlinien der CDU/FDP-Politik bestimmen kann, das heißt:

Freifahrt für die Braunkohle – Fortführung des Tagebaus Hambach über die alte Trasse der A 4 ohne rechtmäßiges Planfeststellungsverfahren – Totalabholzung des Hambacher Forstes und später des mindestens ebenso großen Erbwaldes – persönliche Straffreiheit für alle Bediensteten des Landes NRW, die sehenden Auges gegen Gesetz und Recht die Untaten rund um den Tagebau Hambach zu vertreten haben – Straffreiheit für den Finanzminister von Rot/Grün, der nach den vorliegenden Konzernabschlüssen der RWE AG Gewerbesteuer in Milliardenhöhe erlassen hat – Straffreiheit für den Justizminister von Rot/Grün, der die gebotene Einleitung von Strafverfahren gegen Richter des FG Köln vereitelt bzw. gegen Richter der VG Köln und Aachen sowie des OVG NRW unterlassen hat – Straffreiheit für alle Mitglieder der Rot/Grünen Landesregierung, die sich an den Staatsverbrechen rund um den Hambacher Forst beteiligt haben.

So darf es nicht weitergehen, andernfalls werden Armin Laschet und die Bundes-CDU bereits im September oder auf andere Weise die Quittung dafür bekommen.

Kurt Claßen

15.05.2017″

Kohleaktivist*innen aus Frankreich, Nordamerika und Kolumbien zu Gast

Die Menschen von ausgeco2hlt haben Aktivist*innen aus den Bewegungen aus der ZAD in Notres Dames de Landes, dem Widerstand gegen die North Dakota Access Pipeline und aus dem Kampf gegen die größte Steinkohlemine der Welt in Kolumbien ins Rheinische Revier eingeladen.

Der Waldspaziergang am 4.6. wird von den Aktivist*innen vom Standing Rock begleitet werden.

Des weiteren gibt es Vorträge und Diskussionen:

*DIE ZAD VERTEIDIGEN – KEIN FLUGHAFENBAU!*
*Wann:* Dienstag 30.05.2017, 20:00
*Wo:* Autonomes zentrum, Luxemburger Str. 93, 50939 Köln

Die ZAD (Zone a defendre – zu verteidigendes Gebiet) ist ein 1.600ha großes
Gebiet, das einem zweiten Flughafen für die Stadt Nantes, Frankreich
weichen soll. Statt dem Megaprojekt ist auf dem besetzten Gebiet ein
außergewöhnliches Experimentierfeld für neue Lebensweisen entstanden, das
immer wieder gegen Räumungsversuche verteidigt werden konnte. Wir
diskutieren mit zwei Aktivistinnen der ZAD.

*STANDING WITH STANDING ROCK – WIDERSTAND GEGEN PIPELINEBAU*
*Wann:* Samstag 03.06.2017, 18:00
*Wo:* Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Die Dakota Access Pipeline soll über 11.000 Meilen Öl von North Dakota nach
Illinois (USA) leiten. Unter anderem auch durch das Standing Rock Indian
Reservat, wo sich starker Widerstand entwickelte, der vor allem von
Indigenen getragen wird. Trotz weltweiter Solidarität wurde das Protestcamp
nach monate-langen Auseinandersetzungen im Februar geräumt. Doch der
Widerstand geht weiter. Es berichten Lakota-Aktivist*innen aus Standing
Rock und Sprecher*innen von weiteren indigenen Organisationen.
*Mehr infos:* http://www.ausgeco2hlt.de/2017/05/10/stand-up-with-
standing-rock-tour-vom-3-5-juni-im-rheinland/

*PAREMOS LA MINA! – BESSER LEBEN OHNE KOHLE*
*Wann:* Montag 03.07.2017, 20:00
*Wo:* Naturfreundehaus Köln Kalk, Kapellenstraße 9A, 51103 Köln

Die auf der Halbinsel La Guajira im Nordosten Kolumbiens gelegene Mine El
Cerrejón ist der größte Stein-kohletagebau der Welt (69.000ha). Die Folgen
für die Bewohner*innen der Region und die Umwelt sind verheerend. Die
lokalen Gemeinschaften (v.a. indigene & Afrokolumbianer*innen) kämpfen seit
Jahren gegen Vertreibung und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage. Der
Staat antwortet meist mit dem Militär. Zu Gast sind Aktivist*innen aus La
Guajira und von der Umweltorganisation „Censat Agua Vive“ aus Bogota.

(mehr…)

Samstag, 13.5.2017: 7 Jahre AZ Köln


Das AZ Köln Kalk kurz vor Umzug und Abriss

https://az-koeln.org/Veranstaltung/13-7-jahre-autonomes-zentrum-koeln-das-problem-heisst-verdraengung/

Folgende Einladung erreichte uns:

„Hallo liebe Freund*innen des Autonomen Zentrum Köln,

Sieben Jahre sind seit der Besetzung der ehemaligen KHD-Kantine in Köln-Kalk vergangen und auch noch heute in der Luxemburger Strasse 93 bietet das AZ einen (Frei)Raum für linke emanzipatorische Solidarität und Praxis. (mehr…)

Aktivist*innen blockieren die größte Kohlegrube in Wales

Coal mine

Folgender Text erreichte uns:

Auch in Grossbritannien sind RWE, die Kohleindustrie und der Staat fleissig dabei, das Klima zu erwaermen, die Luft zu verschmutzen, die Natur zu zerstoeren und menschlichen Widerstand zu unterdruecken.

Vor 2 Wochen haben deshalb fuenf Menschen den groessten Kohletagebau des Landes, Ffos-y-fran, blockiert und fuer 24 Stunden jeglichen Kohleabbau und Kohletransport verhindert. Gestern wurden diese fuenf Menschen zu Schadensersatzforderungen in Hoehe von 10.000 Pfund verurteilt – in einem einzigartigen Fall von toller Zusammenarbeit des sogennanten Rechtssystems, der Polizei und des Tagebaubetreibers.

Ffos-y-fran wird von Miller Argent betrieben und hat seit Jahren das RWE Kohlekraftwerk Aberthaw beliefert – momentan nutzt RWE hauptsaechlich russische Kohle weil die walisische Kohle zu dreckig ist. Aber der Ffos-y-fran Abbau laeuft munter weiter…

Mehr infos auf Englisch (und einen Spendenaufruf um die Prozesskosten zu bezahlen) gibt es hier.

Prozesse, Haft und weitere Aktionen: Anti-Atom-Widerstand lässt sich nicht einschüchtern

Folgende Pressemitteilung erreichte uns:

„Am morgigen Mittwoch wird vor dem Amtsgericht Harburg der dritte Verhandlungstag gegen eine Anti-Atom-Aktivistin stattfinden, der
vorgeworfen wird an einer Ankettaktion beteiligt gewesen zu sein. Am Donnerstag tritt eine andere Aktivistin, die wegen einer vergleichbaren Blockade zu einer Geldstrafe verurteilt wurde ihre Haft in Hildesheim an. Was beide verbindet ist die Überzeugung, dass es der Repression nicht gelingen wird, sie von weiteren Aktionen abzuhalten. (mehr…)

Private Gedanken in den frühen Morgenstunden auf dem Baumhaus

Jeder Mensch ist wie ein Baum, der seinen Platz braucht.
Oh ja, Platz ist genug da auf der Erde, doch benennbare Personen, die die Macht innehaben, fallen so oft immer wieder auf die eigenen „sieben Todsünden“ herein. Manche zerstören die durch die Natur entstandenen Lebensräume, die ein selbstbestimmtes und würdiges Leben möglich machen auch für arme Menschen; sie pferchen Menschen in riesige, gleichförmige Container hinein und lügen ihnen etwas vor, mißbrauchen die Kräfte dieser Individuen, die dann zu einem scheinbaren Nichts erstarren und letztlich entsetzlich leiden. Oft, ohne es selbst zu wissen.
Ich sitze hier in einem Baumhaus der Waldbesetzer des Hambacher Forstes, schaue in die Baumkronen, in das Meer von Lichtdurchfluteten Blättern – einer Welt, die ja eigentlich nicht für den Menschen geschaffen ist.
Es ist so schön hier, daß mir die Tränen herunterlaufen.
Die Vögel zwitschern.
Das Baumhaus ist in eine Eiche gebaut. Unglaublich, was die Menschen des Hambacher Waldes hier geschafft haben.
Und als ständige Geräuschkulisse das Dröhnen der Bagger und der Kohle-Förderbänder des Braunkohle-Tagebaus.
Von Mechtild Lohmanns
Bildende Künstlerin
7. Mai 2017

Neuer GPG Schlüssel

Unser öffentliche Schlüssel ist abgelaufen, ihr findet einen verlängerten auf hier oder auf dem Keyserver eurer Wahl.

Kohledemo sabotieren!

Ab 14h demonstriert heute die Igbce für Braunkohle umd gegen Ökoterrorismus in Köln, an der Domplate. Kommt vorbei und lasst uns einen geordneten Ablauf verhindern.

Die Kundgebung läuft über Komödien- und Zeighausstr. zum Pullmann-Hotel. Dort gehen die Umweltzerstörer dann zu ihrer Konferenz, während ein Teil der Belegschaft draußen noch etwa eine Stunde weiter lang kundgibt.

Waldspaziergang am Sonntag, 7. Mai 2017

„Sonntag, 7. Mai, 12.00 Uhr, Wald statt Kohle – der Hambacher Wald und was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann

Bitte so viele Menschen mitbringen wie möglich! Muss ich zu dieser Wanderung noch etwas sagen? Der Frühling ist da und wir werden wieder zeigen, warum auch der kleine Rest des ehemals stolzen Waldes unbedingt schützenswert ist.

12.00 Uhr. Treffpunkt ist die Zufahrt zum Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürge, Wegbeschreibung: Ausfahrt Merzenich, (nächste Ausfahrt hinter oder vor Düren, der Beschilderung immer Richtung Buir folgen, durch Morschenich (wird auch noch umgesiedelt…), bis zum Ende der Straße. Links abbiegen bis zur Absperrung, die RWE seit zwei Monaten errichtet, um Öffentlichkeit zu verhindern. Nicht verwirren lassen durch die „Werkstraße“ – und Sackgasse-Schilder, die Straße ist nach wie vor zugänglich!

Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder per Mail info@zobel-natur.de

Michael Zobel

Naturführer und Waldpädagoge

www.naturfuehrung.com

info@zobel-natur.de

0171-8508321

0241-73684″

Prozesstraining in der WAA

Von Freitag (12.5.) bis Montag (15.5.) wird in der WAA ein Anti-Repressions-Seminar stattfinden.

Hier gibts einen Flyer dazu (sehenswert!)

Menschen aus dem Hambi-Umfeld (und natürlich auch alle anderen) sind herzlich eingeladen, aber bitte meldet euch vorher an (siehe Flyer).

Ausweitung des Sperrgebietes


Blick von der östlichen Secu-Brücke über die frühere A4

Nach Rodung und Abtransport der gefällten Bäume kündigt sich nun die nächste Phase des Zerstörungswerkes von RWE an: Das Sperrgebiet wird erweitert (Aufschüttung eines Walls, Plazierung von Verbotsschildern). Das bislang noch frei zugängliche Gebiet, in dem während der letzten Rodungsphase gefällt wurde, verschwindet damit vermutlich demnächst in der Verbotszone. Spaziergänge in dem Bereich (auch beim regelmäßigen Waldspaziergang, der für den Rückweg bislang die ehemalige A4 nutzte), dürften damit deutlich erschwert werden.

Aktion: Braunkohlentagebaue stoppen – Rote Linien für Garzweiler und Hambach.

Am 5. Mai wird es wieder eine Rote Linien Aktion geben. Einzelheiten zur Aktion findet ihr hier auf dieser Website.

Kommt gerne alle vorbei – diese Aktionsform ist sehr familientauglich!

Frühstück und Zines

Zwei Termine zu denen wir euch gerne einladen würden:

  • Am 7. Mai wird es wieder ein Frühstück für alle Unterstützer und Freundinnen des Waldes geben. Da an diesem Tag auch der Waldpaziergang ist werden wir diesmal schon um zehn uhr anfangen. Dorfplatz Gallien
  • Am 6. Mai treffen wir uns um eine neue Zine (also ein kleines, photokopiertes magazin) zum Hambi zu schreiben, zeichnen und zusammenzukleben. Auch wieder in Gallien, um 14 Uhr. Papier, Stifte und Farbe bringen wir ein bisschen mit
  • „RWE-Sonderechtzone: „Sie haben keine Rechte“"

    Schilderungen eineR Aktivist*in von den Protesten vor der RWE-Zentrale in Essen am 27.4.2017:

    http://blog.eichhoernchen.fr/post/RWE-Sonderechtzone-Sie-haben-keine-Rechte

    Ultimatum für RWE

    Ende Gelände setzt RWE Ultimatum from Ende Gelände on Vimeo.


    https://www.ende-gelaende.org/de/news/ultimatum-fuer-rwe/

    Aufruf zu vielfältigem Widerstand gegen Bayer-Monsanto!

    -hier an dieser Stelle wollen wir, zwar ziemlich verspätet aber trotzdem, den Bündnis Aufruf gegen die Bayer-Hauptversammlung verbreiten weil wir (als einige der Leute die am Blog arbeiten) diese Konzerne als einige der widerlichsten Krakenarme des Kapitalismus ansehen und angreifen wollen, wennmöglich nicht nur virtuell (wobei wir, im Gegensatz zu reinem Facebook/Petitionenaktivismus, digitale Sabotage via hacking doch ziemlich knorke finden!)-

    Bündnis-Aufruf

    zu Protestaktionen anläßlich der BAYER-Hauptversammlung am 28. April 2017 in Bonn (mehr…)

    Einladung zum Aktions und Baumbesetzungsklettertraining

    Sehr bald findet im Umfeld des Forsts ein umfassendes Klettertraining statt welches 1 Woche dauert. Das Training ist für Menschen die im Forst aktiv sind und ihr Wissen erweitern wollen. Falls du gerne teilnehmen möchtest sende so schnell wie möglich eine Kurzvorstellung an hambiklettert@protonmail.com dann melden wir uns mit Details. (Edit: Menschen ohne Internet können sich auch ganz analog bei Chillum anmelden.)

    Für das Training würden wir uns auch sehr über vegane Essenspenden, wie Sojamilch, Reis, Pasta, Haferflocken, Öl, Essig u.v.m freuen. Gerne auch per eMail melden und wir können dann alles weitere besprechen. Schon mal danke!

    Und noch mehr Hörbuch-Kapitel…

    Hier sind weitere Kapitel des Hörbuchs „Mit Baumhäusern gegen Bagger“. Viel Spaß damit! Die Reihenfolge der Hörbuch-Kapitel entspricht übrigens nicht der Reihenfolge im Buch. Zum einen habe ich mich beim vorlesen auf eine Auswahl beschränkt, zum anderen fand ichs nicht schlimm die Reihenfolge zu ändern.
    Kapitel 1 bis 5 gibt es hier.
    Kapitel 6 bis 8 hier.

    Kapitel 9 „Jetzt ist sie weg“
    Kapitel 10 Die Verknüpfung von Herrschaft und Umweltzerstörung