Archiv der Kategorie 'Solidarität'

Ticker zur laufenden Hambachbahnblockade

13.20 Anruf vom Kontakt-Cop:
Es wurde bestätigt, dass beide noch fehlenden Aktivist*is in der Polizewache Kerpen sitzen. Beide werden dort bis heute Nacht 24:00 fest gehalten. Begründung ist Unterbindungsgewahrsam mit Bezug auf G20. Das heißt, es gibt auch keine neue Haftprüfung, sondern sie kommen dann einfach raus.

Sa., 08. Juli
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Fr., 07. Juli

21.00-23.40 Das Ergebnis der Haftprüfungin Kerpen:
Die Gefangenen bleiben bis morgen 24:00 in Haft. Antwort des Richters auf die Frage nach Gründen: „Die liegen schriftlich vor“ – aber natürlich nicht der Öffentlichkeit oder dem gesunden Menschenverstand.
Die Informationen geben nicht 100%ig sicher her, dass die Inhaftierung bis morgen Mitternacht für beide gilt: Für eine der Personen ist es gesichert, weil der zuständige Richter es im Gespräch mit der als Laienverteidigung beantragten Person gesagt hat. Für die andere Person wollten die verschiedenen von Amts wegen verantwortungsbefreiten Mittäter*innen keine klaren Angaben machen.
Die Einschätzung der Unterstützer*innen vor Ort ist deshalb, dass es sich für sie nach einem anstrengenden Tag nicht lohnt, die Nacht vor der Polizeiwache zu verbringen. Falls Andere noch spontan Lust auf solidarisches Camping haben, ist das sehr willkommen. Meldet Euch gern auf dem Wiesenhandy.
Die Entscheidung ist also allen Ernstes, dass die beiden Gefangenen für eine gewaltfreie Schienenblockade von 2 1/2 Stunden für insgesamt 35 Stunden in Polizeigewahrsam gehalten werden sollen – das heißt unter wesentlich schärferen Bedingungen als im Knast. Warten wir den nächsten Tag ab, ob es tatsächlich dabei bleibt. Und für heute Nacht sind unsere Gedanken und unsere Herzen bei Euch.

18.20 Telefonkontakt mit den soeben Freigelassenen. Es geht ihnen relativ gut. Die Cops haben mit Unterbindungsgewahrsam (dh.Knast um Straftaten zu verhindern) bis G20 vorbei ist gedroht. Wurde aber nicht umgesetzt.

18.10 Laut Aussage des Kontaktbullen sind die 2 Aktivist_innen der Tripod-Aktion soeben entlassen worden!

17.50 Die verschiedenen Aktionsgruppen werden an verschiedenen Amtsgerichten den Haftrichter_innen vorgeführt. 2 Aktivist_innen kommen nach Kerpen. Dort wird die Vorführung um 21 Uhr stattfinden. Weiteres über die anderen beiden Leute ist noch nicht bekannt

16.16 Nach Aussage des Kontaktpolizisten Robert Hinterecker werden alle Festgenommenen einer Haftrichter_in vorgeführt. Welches Gericht allerdings zuständig sein wird konnte er nicht sagen.

15:15 Es gab Telefonkontakt mit einer Festgenommenen Person. Er sagt,dass er müde ist aber dass es ihm relativ gutgeht. Einge der festgenommenen Leute sind in der Polizeiwache Düren. Wohin die restlichen Menschen gebracht werden ist noch nicht bekannt

14:59 Die zweite Person ist aus dem Lock-on raus. Der Kontaktmensch bei der Polizei vermutet, dass die Gefangenen nach Düren gebracht werden; das steht aber noch nicht fest.

14:50 Erste Person geräumt. Beim zweiten Menschen sind sie ander Arbeit.

13:45 Erste angelockte Activist*in wird gerade geräumt. Die zwei angekettete Person ist noch immer in Position. Einem dritten Menschen wurde ein Hausverbot für die Hambachbahn ausgestellt

13:11 Bei der zweiten Blockade handelt es sich offenabr um eine Lock-On Blockade mit zwei V-Locks. Das heißt, zwei Aktivist*innen liegen auf jeweils einem Gleisstrang und haben beide Arme in einem geknickten Stahlrohr unter einer Schiene aneinander gekettet.

12:48 Bullen und RWE-Mitarbeiter sind vor Ort

12:40 Die zweite Schienenblockade befindet sich auf Höhe Buir. Solidarische Besuche sind willkommen.

12.30 Überraschuuung! Etwa zeitgleich zur Räumung hat anderenorts eine weitere Gleisblockade auf der Kohlebahn begonnen. Details folgen demnächst.

12.16 Der Telefonkontakt zur Aktion ist abgebrochen.

11.58 Tripod wird abgebaut, Räumung steht schätzungsweise kurz bevor.

11.51 Aktivist*is haben das Gerüst besetzt und sich darauf mit D-Locks (Bügelschlösser) aneinandergekettet. Das heißt, sie haben jeweils ein Büglelschloss um den Hals gekettet, die ineinander verhakt sind.

11:36 Es wird ein Gerüst, warscheinlich zur Räumung des Tripods, errichtet.

10:06 Eine kleinere Maschiene wird angefahren. Es wird an den Oberleitungen gearbeitet. Der Helikopter wurde abgezogen.

09:30 Ein Helikopter kreist über der Blockade

08:57 Die Bullen fordern die Menschen auf die Gleise zu räumen

08:52 Großes Polizeiaufgebot

08:37 Turmtriebwagen kommt auf der zweiten Spur zurück

08:24 Die Maschine (Turmtriebwagen) entfernt sich

07:44 Polizei droht an, eine ihrer Ansicht nach zu lange Zigarette mit einem Eimer Wasser oder Feuerlöscher unschädlich zu machen, tut es dann aber doch nicht. Außerdem kündigen sie an, den Tripod nicht mit einer Hebebühne sondern mit Spanngurten räumen zu wollen. Unklar was das bedeutet; klingt ziemlich experimentell, höchst fahrlässig und wahrscheinlich lebensgefährlich.

07:16 Auf den Gleisen rückt eine Maschine an, vermutlich eine mobile Hebebühne.

06:40 Einige Bullen stehen Hang der Bahntrasse; zwei sprechen mit den Aktivist*is auf dem Tripod. In Sichtweite stehen inzwischen zwei Secukarren, vier Streifenwagen eine Wanne und ein Zivilfahrzeug; hinter Bäumen nicht klarerkennbar stehen noch mehr Autos. Zehn Cops sind zu sehen und auch noch mehr vor Ort. Außerdem sind sechs Secus und mehrere Bahnarbeiter*innen unterwegs.

06:04 Die Bullen rütteln am Tripod. Der Tripod steht noch. Kleiner Hinweis: Die Tötungsversuche vom Lokführer solltet ihr nicht fortführen, sondern unterbinden! Aber sowas könnt ihr ja nicht ahnen, das hat ja in der Ausbildung keiner gesagt.

05:43 Zwei Streifenpolizist*innen laufen zum Gleis.

05:23 Polizei ist vorgefahren.

05:22 Anruf des Ermittlungsausschusses bei 110: Beim ersten Versuch wird das Telefonat vom Bullen abgewürgt, weil er von den Anrufenden keinen Namen bekommt. Beim zweiten Versuch wird die Morddrohung dann doch noch zur Kenntnis genommen und auf den Vorschlag eingegangen, man könnte da ja mal einen Streifenwagen vorbei schicken. (Als der Beamte verstanden hat was los ist, fragte er nach, was denn er da jetzt machen soll.)

05:19 Der Lokführer tritt gegen den Tripod.

05:15 Lokführer droht, den Tripod umzufahren oder umzuschmeißen.

05:10 Zug steht, Lokführer steigt aus und nähert sich, erste Securities in Sicht.

04:30 Die Hambachbahn ist mit einem Tripod blockiert. Standort ist die Kurve westlich von Buir/ südlich des Morschenicher Erbwaldes.

Tripod gegen G20 auf der Hambachbahn

Folgender Artikel wurdesoeben auf Indymedia veröffentlicht:

Auch Schaufelradbagger werden mit G20-kritschen Mobfotos blockiert Solidarische Grüße nach Hamburg,

Während sich gerade die Staatsvertreter*innen auf dem G20-Gipfel von mindestens 20.000 Bullen beschützt lassen (wieso auch immer die Herrschenden solche Angst vor denen haben, die sie angeblich vertreten) blockieren wir mithilfe eines Tripods die Hambachbahn. Wir haben uns heute für diesen Weg des gewaltlosen Widerstands entschieden – das heißt nicht, dass wir die Spaltungsversuche in friedlichen Protest und militanten Widerstand wiedergeben wollen oder militante Gegenwehr von unten grundsätzlich verurteilen.
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12. Juli 2017: Berufungsprozess gegen Joe

https://abcrhineland.blackblogs.org/2017/07/07/berufungsprozess-joe/
Kommt zahlreich!

Paremos la mina! Besser leben ohne Kohle – Gegen die Cerrejon-Mine in Kolumbien*

Folgende Einladung erreichte uns:

„*Paremos la mina! Besser leben ohne Kohle – Gegen die Cerrejon-Mine in Kolumbien*

Wann: Montag 03.07.2017, 20:00

Wo: Naturfreundehaus Köln Kalk, Kapellenstraße 9A, 51103 Köln

Im Nordosten Kolumbiens in der Region Guajira leistet die indigene und afrokolumbianische Bevölkerung Widerstand gegen den größten Kohletagebau Lateinamerikas, die Cerrejon-Mine. Seit über 30 Jahren wird dort Kohle abgebaut mit verheerenden Folgen für Menschen und Umwelt. (mehr…)

Standing Rock Besuch: Presseschau

Begrüßung: https://youtu.be/9Cd2T6eDUvA

Interview: https://youtu.be/IjruVTvnlQc

Schluss: https://youtu.be/PT8S4IlAf0Q

Fotosammlung:
https://www.flickr.com/photos/148272514@N02/sets/72157684576979335/with/35013801826/

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1053067.standing-rock-im-hambacher-forst.html

http://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/widerstand-gegen-us-pipeline-und-trump-lakota-indianer-zu-gast-im-hambacher-forst-27035730

Wiesenprozess: Verfassungsbeschwerde!

Folgender Text erreichte uns:

„Am 3. Mai 2017 hat der Kreis Düren die vom Bundesverwaltungsgericht angeforderte Stellungnahme zum „Wiesenurteil“ des OVG NRW abgegeben. Vor diesem Hintergrund muss jetzt täglich mit einer Entscheidung gegen die Wiese gerechnet werden. Dagegen ist Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geboten, da das Wiesenurteil des OVG konstruiert, widersprüchlich und falsch ist. (mehr…)

Prozess gegen Umweltaktivisten am 26.05.

Prozessbericht:
Vor Prozessbeginn gab es massive Kontrollen durch Polizei und Justiz. Normalerweise gibt es bei diesem Amtsgericht keine Kontrollen. Die Kontrollen beinhalteten auch die Abnahme von persönlichem Eigentum der Zuschauer*innen und des Angeklagten (z.B. Handys, Essen, Geld, …). Menschen, die sich nicht ausweisen konnten, durften den Gerichtssaal nicht betreten, die Öffentlichkeit wurde also teilweise ausgeschlossen. (mehr…)

Prozess in Düren am Mittwoch den 24.5.2017, ab 9:15 Uhr

https://abcrhineland.blackblogs.org/2017/05/22/prozess-in-dueren/

Ergebnis: Der Prozess wurde nach einigen Stunden vertagt. Das Gericht befand die momentanen Zeug*innenaussagen für zu vage für eine Verurteilung (einE Zeug*in war heute verhindert), der Staatsanwalt war aber mit einer Verfahrenseinstellung nicht einverstanden. Wir melden uns, wenn der nächste Termin feststeht.

Samstag, 13.5.2017: 7 Jahre AZ Köln


Das AZ Köln Kalk kurz vor Umzug und Abriss

https://az-koeln.org/Veranstaltung/13-7-jahre-autonomes-zentrum-koeln-das-problem-heisst-verdraengung/

Folgende Einladung erreichte uns:

„Hallo liebe Freund*innen des Autonomen Zentrum Köln,

Sieben Jahre sind seit der Besetzung der ehemaligen KHD-Kantine in Köln-Kalk vergangen und auch noch heute in der Luxemburger Strasse 93 bietet das AZ einen (Frei)Raum für linke emanzipatorische Solidarität und Praxis. (mehr…)

Prozesse, Haft und weitere Aktionen: Anti-Atom-Widerstand lässt sich nicht einschüchtern

Folgende Pressemitteilung erreichte uns:

„Am morgigen Mittwoch wird vor dem Amtsgericht Harburg der dritte Verhandlungstag gegen eine Anti-Atom-Aktivistin stattfinden, der
vorgeworfen wird an einer Ankettaktion beteiligt gewesen zu sein. Am Donnerstag tritt eine andere Aktivistin, die wegen einer vergleichbaren Blockade zu einer Geldstrafe verurteilt wurde ihre Haft in Hildesheim an. Was beide verbindet ist die Überzeugung, dass es der Repression nicht gelingen wird, sie von weiteren Aktionen abzuhalten. (mehr…)

„RWE-Sonderechtzone: „Sie haben keine Rechte“"

Schilderungen eineR Aktivist*in von den Protesten vor der RWE-Zentrale in Essen am 27.4.2017:

http://blog.eichhoernchen.fr/post/RWE-Sonderechtzone-Sie-haben-keine-Rechte

Aufruf zu vielfältigem Widerstand gegen Bayer-Monsanto!

-hier an dieser Stelle wollen wir, zwar ziemlich verspätet aber trotzdem, den Bündnis Aufruf gegen die Bayer-Hauptversammlung verbreiten weil wir (als einige der Leute die am Blog arbeiten) diese Konzerne als einige der widerlichsten Krakenarme des Kapitalismus ansehen und angreifen wollen, wennmöglich nicht nur virtuell (wobei wir, im Gegensatz zu reinem Facebook/Petitionenaktivismus, digitale Sabotage via hacking doch ziemlich knorke finden!)-

Bündnis-Aufruf

zu Protestaktionen anläßlich der BAYER-Hauptversammlung am 28. April 2017 in Bonn (mehr…)

Berufungsprozess von Clumsy am 27.April


Clumsy (links)

Prozessbericht
Ergebnis: 120 Sozialstunden. Anwalt plädierte auf Verfahrenseinstellung, Richter hätte sich auch drauf eingelassen, aber der Staatsanwalt wollte nicht. Von dem gab es noch kostenlos eine Moralpredigt („nie wieder illegal handeln!“) als Dreingabe. Vielen Dank auch!

Am 27.April um 9Uhr wird vor dem Görlitzer Landgericht erneut gegen den Anarchisten Clumsy verhandelt. Clumsy war im Mai 2016 erst bei den Blockade Aktionen rund um Ende Gelände in der Lausitz zur Personalienfeststellung festgenommen und wenige Tage später nach der Räumung der Waldbesetzung LAUtonomia für knapp acht Wochen in Untersuchungshaft gesteckt worden. Nachdem er im Juli 2016 vor dem Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, hat die Verteidigung Berufung eingelegt. (mehr…)

Gemeinsam den AfD-Parteitag verhindern!

Wir wollten hier an dieser Stelle auch noch einmal dazu aufzurufen den Rassist*innen von der AfD (Alternative für Deutschland) die Show zu stehlen und auf eure Art und Weise deren Parteitag im kölner Maritim-Hotel zu blockieren.

Nicht nur das die AfD unglaublich menschenverachtende neoliberale Politik propagiert sondern auch noch dazu weiter an Kohle und Atomverstromung festhalten (bzw ausbauen) will sind für uns ein besonderer Grund auch gegen den Parteitag mobil zu machen. (mehr…)

Einladung zur Karfreitag-Tanzparty

Anmerkung: Der folgende Beitrag stellt nicht zwangsläufig die Meinung aller Menschen die sich auf der Besetzung aufhalten oder sich dem Widerstand im Hambacher Forst zugehörig fühlen dar.

Liebe Menschen: Wir laden euch heute am Karfreitag den 14.04. herzlich zu einer Tanzparty im Wald ein. Einerseits wollen wir zwischen all den Workshops am Skillsharing-Camp auch noch Zeit zum feiern finden, andererseits wollen wir mit dieser Party unsere Solidarität mit denen bekennen die sich gegen die religiöse Bevormundung wehren die durch Maßnahmen wie ein Tanzverbot stattfindet. Die Party beginnt vorraussichtlich um 21:00 am Drug Space (am Waldrand direkt bei der Wiese).

Gegen aufgezwungene Frömmigkeit!
Against all Authority!

Spendenaufruf: Wir brauchen Lebensmittel

In ein paar Tagen fängt das Skillsharing Camp an. Viele Menschen werden dorthin kommen und deshalb brauchen wir auch mehr Essen als sonst. Wir freuen uns über Spenden, z.B. Nudeln, Reis, Couscous,… aber auch Gemüse und Obst (und prinzipiell alles was vegan ist).

Falls ihr noch alte (oder neue) Wasserkanister habt freuen wir uns auch darüber (gerne auch schon welche, die mit Wasser befüllt sind). Noch besser wäre ein Kontakt wo wir veralgte Kanister sauber machen können!

Ohne Mampf kein Kampf!

Botschaft an Nachbarn von HambacherForst

MESSAGE TO NEIGHBORS from mike froter on Vimeo.

Konzi vor der JVA Ossendorf (Di, 28.03. 18 Uhr)

Update: Finn ist seit heute (Dienstag) morgen frei, das Konzert findet trotzdem statt. Wir freuen uns!

Nachdem letzte Woche zwei Compas in Aachen verhaftet wurden soll es nächsten Dienstag (28.März) um 18 Uhr ein Konzert vor der JVA Ossendorf geben. Dort sitzt momentan Finn.
Es spielen Dishlicker und evtl. Klaus der Geiger. Wenn ihr selber aktiver Teil des Konzerts sein wollt kommt mit euren Instrumenten und Stimmen vorbei.
Kommt zahlreich und macht Krach, Rabatz und Remidemi.
Wie immer und überall gibt es natürlich die Möglichkeit autonome Kleinguppenaktionen zu machen und auch in diesen Kleingruppen den Knast zu beschallen…

Treffpunkt ist 18 Uhr Tram-Haltestelle Rektor-Klein-Straße

***Bis die Phrase „Gebt ihr uns den Finn nicht wieder brenn‘ wir euch die Knäste nieder“ keine Phrase mehr ist!!!***

2 Compas in U-Haft

Links zum Thema:
abcrhineland.blackblogs.org
Artikel auf indymedia

Seit Freitag, dem 18.März, sitzen zwei unserer Compas in den JVAen Aachen und Köln-Ossendorf in Untersuchungshaft. Sie wurden am Vortag in der Aachener Innenstadt festgenommen.

Mindestens zwei bis drei Wochen bis die Akten bei den Verteidigern sind, werden die beide in Haft bleiben. Danach wird es mehr Informationen zu dem Verfahrenstand geben.

Updates und Adressen zum Briefe schreiben gibts bei ABC Rhineland

Prozess nach Komposttoilettenräumung

Ergebnis: Der Gerichtssaal war sehr gut besucht. Nachdem keineR der Zeug*innen den Angeklagten zweifelsfrei wiedererkannt hat, wurde das Verfahren gegen 50 Sozialstunden eingestellt. Danke an alle Unterstützer*innen!

 Am 14.März 2017 wird vorm Amtsgericht Düren gegen einen Aktivisten in der Strafsache Nötigung verhandelt.

Im Prozess geht es um zwei Ankettaktionen mittels Metallrohr während des Skill Sharing Camp 2014 und der Blockade von Rodungsmaschinen mit einem Halslock während der Rodungssaison im Hambacher Forst Oktober 2014. Im ersten hatte die RWE unter Zuhilfenahme der Polizei zwei Komposttoiletten einreißen lassen, die mitunter durch die Ankettaktion an einem der Radlader zu stundenlangen Verzögerungen führte. Im zweiten wurde ein sogenannter „Mulcher“ blockiert, in dem sich auf die Maschine begeben wurde und an dieser mit dem Halslock befestigt wurde. (mehr…)

Ex-Hambi-Knasti-Treffen

So um sich untereinander über das Erlebte Auszutauschen wollen sich am Sonntag den 19. März am Nachmittag die ehemals gefangenen Aktivisti auf der Wiese treffen.
Ob wir das dann in einer großen Gruppe machen oder uns in Kleingruppen aufteilen können wir ja dann sehen.
Die Idee war sich im Wald gemütlich zusammenzusetzen – je nach Wetterlage können wir natürlich auch die Location ändern.

Das Treffen ist nicht öffentlich – es wird hier nur angekündigt da wir uns noch nicht so vernetzt haben.

NRW – Natürlich-Roden-Wir!

Nicht nur der Hambacherforst ist in Gefahr, es scheint eine der Lieblingsbeschäftigungen in NRW zu sein, alte Wälder zu roden. So ist auch der Buschbeller Wald bei Frechen dabei für eine (Quarzsand-) Mine zu weichen. Um das zu verhindern gibt es als ersten Schritt vom BUND Rhein-Erft eine Petition um die Zerstörung zu stoppen.
Wir möchten hier auch dazu aufrufen diese Petition zu unterzeichnen und sich auch auf jede andere erdenkliche Weise für den Erhalt des Waldes einzusetzen!

So kann unterschrieben werden:

Andere Ideen um Aktiv zu werden:

Mehr Infos zum Buschbeller Wald:
www.buschbellerwald.wordpress.com
http://bund-rhein-erft.de
https://www.facebook.com/bund.rhein.erft?skip_nax_wizard=true

Mehr Infos zu Quarzsand.

Saatgut für den Widerstand

Im Wald und auf der Wiese, ständig von Gefährdern in Leuchtgelb bedroht.
Trotzdem pflanzen wir immer wieder, auch am Tag vor der Räumung.
(Aber könnten dafür noch mehr Saatgut gebrauchen, besonders gerne vielleicht auch Sorten aus der Region!)
Falls ihr welches habt könnt ihr anrufen oder einfach vorbeikommen ⇒ dann können wir uns auch übers Gärtnern austauschen 0178 163 7325

KOHLE UNTEN LASSEN STATT PROTEST UNTERLASSEN

ende gelände 2015Wir sind Menschen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung. Im August 2015 besetzten wir mit 1000 Menschen den Tagebau Garzweiler und forderten „Ende Gelände“ für die Braunkohle.

Auch bei vielen anderen Protestaktionen stellen wir uns den Baggern und Kohlezügen des rheinischen Reviers direkt in den Weg. Wir sind der Überzeugung, dass ziviler Ungehorsam legitim und notwendig ist, um den verheerenden Folgen der globalen Erwärmung etwas entgegen zu setzen. Wir tragen den Protest genau an die Orte, an denen Klimawandel gemacht wird: Vor die Füße von RWE, Europas größtem CO2-Emittenten. Für den Abbau von Braunkohle zerstört der Energiekonzern RWE einzigartige Wälder und historische Dörfer; die Kraftwerke des Konzerns verursachen rund zehn Prozent der deutschen CO2-Emissionen. Nach Willen der deutschen Klimapolitik soll das bis Mitte des Jahrhunderts so weitergehen. Während RWE ungestraft Kohle abbaut und das Klima zerstört, werden wir für unseren Widerstand und zivilen Ungehorsam bei legitimem Protest kriminalisiert.

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Solidarität verhindert Baumfällungen in Köln

Hambi Bild Gefunden auf linksunten.indymedia.de. Seit mehr als fünf Jahren kämpfen Bürger_innen der Bonner Straße und Umgebung gegen den geplanten Ausbau der dritten Baustufe der Nord-Süd-Bahn.

Die vorgelegten Pläne des Stadtplanungsamt bevorzugen Autos vor Radfahrer_innen und Fußgänger_innen und schränken die Lebensqualität der Anwohner_innen durch Feinstaubbelastung und Krach stark ein. Und das obwohl in Köln schon eine überdurchschnittlich hohe Feinstaubbelastung herrscht. Außerdem ist der Bau extrem teuer und die Kosten wurden den Bürger_innen lange Zeit verschwiegen. Über 300 Bäume sollen dem veralteten Plan zum Opfer fallen.

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