Archiv der Kategorie 'Solidarität'

Joe in Hauptverhandlungshaft – Prozess!

Update: Urteil: 6 Monate auf Bewährung. Berufung ist möglich. Joe ist auf freiem Fuß, ihm gehts soweit gut.

Update: Heute, 27.1.2017, ab 14:20 Uhr!

Morgen ab 13:30Uhr findet im Kölner Amtsgericht die Hauptverhandlung gegen Joe statt. Näheres findet sich unter

https://abcrhineland.blackblogs.org/2017/01/26/joe-in-hauptverhandlungshaft-prozess/

Zahlreiche solidarische Unterstützung ist willkommen!

Der Repression ins Gesicht spucken!

Folgende Einladung erreichte uns: „Ein Abend in Solidarität mit den wegen Banküberfällen in Aachen angeklagten Gefährt_innen.

Im Angesicht eines Repressionsapparats, der im Kontext des technokratisch-wissenschaftlichen Wahns dieser Tage immer beklemmendere
Züge annimmt scheint es leicht, in Lethargie zu verfallen. Das ist so gewollt – durch technologische Aufrüstung, immer weiter reichende Forschung z.B. im Bereich der DNA-Analyse, der Auswertung von Videos und dem Zugriff auf Daten soll der Eindruck entstehen, dass es unmöglich ist sich der Überwachung, Erfassung und Speicherung zu entziehen.

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Soli-Faxaktion gegen Repression gegen Kohle- und Atomkraftgegner_innen

Gefunden auf linksuntenindymedia:

„Im Dezember wurde ein Urteil gegen zwei Atomkraftgegner*innen rechtskräftig, die sich 2012 angekettet hatten um einen Uranzug im Münsterland zu stoppen. Das Urteil ist mit 110 und 90 Tagessätzen unüblich hoch. Trotzdem wollen wir nicht jammern, sondern dafür sorgen, dass nicht noch mehr Menschen im Kampf um eine lebenswertere Welt von Gerichten abgeurteilt werden oder dies zumindest nicht im Verborgenen geschieht Deshalb rufen wir zu Solidaritätsaktionen und einer Fax-, Mail- und Telefonkampagne auf, die sich gegen die Gerichte an denen Verfahren gegen Atom- und Kohlegegner*innen laufen richtet. (mehr…)

Nachtrag zum Waldspaziergang vom 15.01.

dwaldspaziergangGuten Abend zusammen, mehr als 24 Stunden später, der 34. Waldspaziergang ist Geschichte.

Und wieder waren viele kleine und große Menschen mit uns unterwegs. Von 3 Monaten bis über 70 Jahre, von ganz nah bis sehr weit her, von Morschenich, bis Münster, von Wien bis Barcelona.
Und wir machen weiter, je mehr RWE uns nun Barrikaden in den Weg legt, Straßen sperrt, Schilder aufstellt, desto wichtiger ist es, Zeichen zusetzen und wieder zu kommen.

Fotos:

  • https://www.facebook.com/Rheinisches-Revier-Bilder-als-Zeitzeugen-299481500453008/?hc_ref=PAGES_TIMELINE
  • https://www.facebook.com/BuirerFuerBuir/posts/805995146216070
  • https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10209286678818629&set=pcb.10209286718979633&type=3&theater
  • Kurzvideo:

  • https://vimeo.com/199785975
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    [Köln] Demo für Wagenplätze und Freiräume überall

    demo wagenplatz mühlheim Am DONNERSTAG, 19.01. geht’s auf die Strasse um gegen die Räumungsandrohung des frisch-besetzten Wagenplatzes Schwester Klaus in Köln Mülheim zu protestieren.

    Einen Tag zuvor sollen sie, wenn es nach der Stadt Köln geht, von dem besetzten Gelände verschwunden sein. Das wollen wir nicht einfach so hinnehmen. Kommt vorbei, am WIENER PLATZ in Mülheim um 15:00 Uhr. Bringt Banner und Sprüche mit und lasst uns gemeinsam um die Häuser ziehen.

    Datum/ Ort: 19.01.2017 um 15:00 Uhr / Wiener Platz in Mühlheim (Köln)

    [AC] Öffentliche Containertour

    containern ist kein verbrechenaachencontainert.blogsport.de. Wir gehen Containern! Einführung in das Containern & Mitmachtour

    Wir treffen uns am Donnerstag, den 19.1. um 22Uhr am Aachener HBF (Bahnhofsvorplatz). Zuerst gibt es eine kurze theoretische Einführung. Konkret heißt das, dass folgende Fragen behandelt werden:

      - Ein bisschen was allgemeines zum Containern
      - unserem Bündnis und dem aktuellen Stand mit den Anklagen
      - Der rechtliche Rahmen, in dem sich das Containern bewegt
      - Gesundheit und Sicherheit

    …und natürlich alle Fragen, die ihr mitbringt.
    Sobald alles geklärt ist brechen wir in kleinen Gruppen zum Containern auf.
    Natürlich darf sich jede und jeder eingeladen fühlen, teilzunehmen: Neulinge, die noch nie containert haben genauso wie die Teilnehmer*innen vom letzten mal und ‚alte Hasen‘.

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    [Köln] Prozess gegen F.

    https://abcrhineland.blackblogs.org/ Am 19. Januar um 10.40 Uhr wird nun das Amtsgericht Köln gegen F. verhandeln.

    Zum Hintergrund: Im September letzten Jahres ist F. am Kölner Neumarkt verhaftet worden. Sie soll während des Falafel-Essens einem sich in einem Dienstfahrzeug sitzenden Polizeibeamten die Zunge heraus gestreckt haben. Der Wagen hielt, drei Uniformierte der Bereitschaftspolizei folgten ihr durch die Innenstadt und sie wurde zur ED-Behandlung und Vorführung vor die Haftrichter*in 24 Stunden in Polizeigewahrsam in Köln Kalk festgehalten.

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    [Düren] Prozess wegen Hausfriedensbruch

    Update: Der Prozess wurde auf Anfang Mai verlegt und findet nicht statt. Termin wird rechtzeitig hier veröffentlicht.

    Am 25.01.17 findet um 10:15 im Amtsgericht Düren ein Prozess gegen einen Aktivisten statt. Der Vorwurf lautet „Hausfriedensbruch“.

    Ort: AG Düren, August-Klotz-Str. 14, 52349 Düren im Saal 1.07

    Kommt Alle! Zeigt eure Solidarität!

    Drei Monate Rodungen. Ein chronologischer Rückblick.

    Dies soll ein kleinen Einblick geben in die Ereignisse der letzten drei Monate (01.10.2016- 31.12.2016).

    Sie waren ab mitte Oktober von Rodungsarbeiten geprägt. Zu den Rodungsarbeiten hat der Energie Konzern RWE fleißig neues Personal im Bereich Wachschutz und Objektschutz einstellen lassen. Dazu kommt noch eine menge neues Spielzeug, wie Kameraüberwachung( Teils auch Nachts), Bewegungsmelder, Flutscheinwerfer, Zaunanlagen die mit Stacheldraht aufgesetzt sind und Ausweitung des Fuhrparks. Da das aber nicht zu reichen scheint, hat sich die Polizei unter Rückschluß mit der RWE und Politik gedacht, wir entsenden an die 100 bis 200 Beamt_innen in den Hambacher Forst für fast vier Wochen. Da das auch nicht reichte, kamen zwischenzeitlich noch , Helikopter, Wasserwerfer, Hundestaffeln, Bombenräum-Komando und die Technische Einheit (TE) dazu. Zufahrtskontrollen, ein tagsüber andauernden Belagerungszustand, Jagd auf Aktive im Wald und Inhaftierungen. Unter der Maske: „Gefahrengebiet“ war das auch medial und politisch zu begründen. Hinter dieser befindet sich, Tag für Tag, denn doch der Wahlkampf in NRW und der Blick auf die Bundestagswahlen 2017 ebenso. Das alles, um das Gefährdungsgebiet Hambacher Wald weiter roden zu können.

    Zur Chronologie vom 01.10.2016 – 31.12.2016

    SOLIGRÜSSE AUS ÖSTERREICH

    DIY or die
    Letzte Woche hat uns folgende Solidaritätserkälrung erreicht:

    „Hambi bleibt“, steht für den Hambacher Forst, den mensch auch letzten Urwald nennen könnte.

    Es steht für die vielen engagierte Menschen, die seit langer Zeit Widerstand leisten und um den Erhalt des Waldes kämpfen, es steht für Klimagerechtigkeit, es steht gegen fossile EnergieProjekt, deren Zeit schon lange vorüber ist, gegen Profitgier, Kapitalismus,…, es steht gegen die Repressionen, die die Menschen imWald erleben müssen.

    Es steht für ein gutes Leben für alle und eine lebenswerte Zukunft!
    Respect Existance or expect Resistance … !

    Gemeinsam RassistInnen und Neonazis stoppen!

    DIY or dieDie sexuellen Übergriffe auf Frauen an Silvester, in der Nacht zum 1. Januar 2016, wollen Pro NRW und andere rechte Gruppen Anfang 2017 für rassistische Hetze instrumentalisieren.

    Anlässlich des Jahrestages der Übergriffe will Pro-NRW unter Führung der Rechtspopulistin Esther Seitz am 7. Januar 2017 von Deutz aus durch die Kölner Innenstadt ziehen. Eingeladen sind angeblich internationale Redner, NPD-Kader und andere Neonazis und Rassisten. Das Motto der Veranstaltung „Kein Vergeben – kein Vergessen!

      Samstag, 07.01.2017 13:30 – Kundgebung Bahnhofsvorplatz

      Samstag, 14.01.2017 13:30 – Köln Ottoplatz/Bahnhof Deutz

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    Sonntag, 15.1.2017, 12 Uhr: 34. Waldspaziergang

    DIY or dieSonntag, 15. Januar, Wald statt Kohle, die 34. monatliche Führung im Hambacher Wald – Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann?

    Rote Karte für RWE – bitte Rote Karten mitbringen – Papier, Pappe, Fahnen, Transparente, alle Größen – ein weiteres eindrucksvolles Zeichen – Rettet den Rest des Hambacher Waldes!
    Der Wald wird immer kleiner, die Führungen immer größer. Wir befinden uns mitten in der aktuellen Rodungssaison, etwa 70 Hektar des einstmals stolzen Hambacher Waldes sind seit Anfang November unwiederbringlich vernichtet worden, unter massivem Polizeischutz. Dabei wurden alle Appelle misachtet und die „Rote Linie“, die alte A4-Trasse überschritten, man nähert sich unaufhaltsam dem „Herz des Waldes“ (Zitat Herr Körber, Leiter des Tagebaus Hambach).

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    No more mega prisons!

    DIY or dieIn Keelbeek (Belgien) soll ein neues, riesiges Gefängnis entstehen.

    Zum Glück gibt es dort jedoch auch eine Menge Widerstand gegen das Vorhaben. Heute ist auf der Wiese dieses Solifoto entstanden, mit dem wir die Besetzung in Belgien herzlich grüßen wollen. Wir wünschen euch, besonders in den harten Wintermonaten alle Kraft und Durchhaltevermögen! Open Street Map

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    Farbanschlag auf RWE-Hauptsitz

    gefunden auf linksunten.indymedia.org: In der Nacht zum 1. Weihnachtstag wurde der Essener RWE Tower von Aktivistinnen mit Farbe verschönert.

    Etliche Parolen wie „Fuck RWE“, „Earth Liberation Front“ und „Hambi Bleibt“ wurden hinterlassen und im Eingangsbereich wurden Farbeimer ausgeleert. Diese Aktion ist eine von vielen im Rahmen der Rodungsarbeiten um den Hambacher Forst, der seit 2012 von Umweltaktivist*innen besetzt ist. Hier sind einige Worte dieser Aktionsgruppe und ein Bericht einer Festgenommenen Person.

    “ (…) Kein Farbeimer ist gross genug um die Schandtaten von RWE zu übermalen, aber jeder Klecks ist es wert, Ausbeutung und Naturzerstörung zu markieren. Deshalb haben wir in der Nacht vom 24. zum 25. Dez. den Hauptsitz von RWE mit Farbe markiert.

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    Solidarität mit Wuppertaler Umweltaktivisten!

    DIY or die Die Staatsanwaltschaft Aachen fordert die zwangsweise DNA-Abnahme von einem Wuppertaler Umweltaktivisten.

    Zum Hintergrund:

    Im Mai 2013 und Anfang 2014 kam es laut Ermittlungsbehörden zu versuchten und geglückten Sabotageaktionen an der Hambachbahn. Die Hambachbahn transportiert Braunkohle vom Tagebau Hambach zu verschiedenen Braunkohlekraftwerken in der Region. Gegen den Abbau der Braunkohle, die damit verbundene Ausdehnung des Tagebaus und die deshalb forcierte Abholzung des zum Teil 10.000 Jahre alten Hambacher Forstes regt sich seit Jahren massiver Widerstand. Dieser Widerstand ist so bunt und vielfältig und reicht von zivilem Ungehorsam bis hin zur Sabotage der zum Braunkohletagebau gehörenden Infrastruktur. Gleichzeitig steht der Betreiber RWE, der zu den größten Umweltverschmutzer*innen weltweit zählt, zunehmend in der Kritik. Auch die polizeilichen Erfolge bei der Ermittlung der Saboteur*innen sind bisher sehr überschaubar.

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    Drei sind frei!

    von abcrhineland.blackblogs.org: Am Mittwoch Nachmittag, den 21. Dezember 2016, sind drei der Gefangenen aus dem Hambacher Forst aus der Haft entlassen.

    Hodei und Siao waren vor drei Wochen wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und versuchter gefährlicher Körperverletzung wegen Fluchtgefahr in die JVA Ossendorf verschleppt worden. Nun hat sich die Staatsanwaltschaft entschieden, den Haftbefehl gegen die beiden ohne Auflagen zurückzuziehen. Es scheint kein ausreichender Tatverdacht vorzuliegen. Beide sind sofort aus dem Gefängnis entlassen und von lieben Menschen vor dem Knast empfangen worden.

    Maya hingegen hatte heute um 14Uhr eine Haftprüfung in Düren. Sie verweigert nach wie vor die Angabe ihrer Personalien, hat sich aber zu ihrem Alter geäußert. Das Gericht hat sie daraufhin als Heranwachsende eingestuft und den Haftbefehl gegen eine wöchentliche Meldeauflage bis zum Prozess ausgesetzt. Im Anschluss an die Haftprüfung wurde auch sie aus der U-Haft entlassen.

    Until all are free no one is free!

    Die Wiese: Soforträumung!

    „Die Rot-/Grüne Landesregierung hat Landrat Spelthahn angewiesen, ab dem 02.01.2017 die Verfügung zur Räumung der Wiese zu erlassen. Dies ließ die Rot-/Grüne Landesregierung durch Landrat Spelthahn schriftlich verlautbaren mit dem sinngemäßen Hinweis darauf, bis Sylvester werde man noch still halten, danach nicht mehr.

    Landrat Spelthahn sei angewiesen, vor Durchführung der Räumung und vor Androhung von Zwangsgeldern („vor Einleiten weiterer Maßnahmen“) ein persönliches Gespräch anzubieten. Den Termin könne ich gerne (?!?) mit seinem Vorzimmer vereinbaren.

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    Tagebuch aus dem Knast #3

    Von Maya. Ihre Tagebucheinträge werden in den nächsten Tagen fast täglich auf dem ABC-Blog veröffentlicht und dann hier verlinkt. Nachdem die erste Beiden Texte veröffentlicht wurden kommt heute der Dritte.

    „Bei der Frühstücksausgabe frage ich nach der Uhrzeit. 6:30Uhr. Außerdem nach Papier, woraufhin ich einen ganzen Batzen bekomme. Puh, endlich kann ich richtig loslegen. Heute gibt es sogar Schwarzbrot zur Auswahl. Den Frischkäse lasse ich zurück gehen. „Sollen wir Sie als laktosefrei eintragen?“, fragt die blonde Frau hinter dem Servierwagen. „Ja, bitte.“, antworte ich. „Das muss aber mit dem Arzt abgeklärt werden.“, sagt der Schließer, der selbe von gestern. „Naja, hab ich ja schon.“, entgegne ich. „Ach so, naja dann…“. “

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    Tagebuch aus dem Knast #2

    Von Maya. Ihre Tagebucheinträge werden in den nächsten Tagen fast täglich auf dem ABC-Blog veröffentlicht und dann hier verlinkt. Schreibt Briefe, natürlich auch an Hodei, Siao, Tur*tel und viele andere Gefangene!

    „(…)Es muss etwa 12 oder 13 Uhr sein als das Mittagessen kommt. Die Tür wird aufgeschlossen und es wird nach einem Teller verlangt. Schwup-di-wupp liegt da eine Frikadelle auf dem Teller. Automatisch frage ich: „Ist das mit Fleisch?“ „Ne, das ist mit Hühnchen.“ Ich versuche den Dreien vor der Tür, einer von ihnen ist der Schließer, zu erklären, dass ich kein tierisches Eiweiß vertrage also weder Fleisch, Eier oder Milch. „Fisch auch nicht?“, fragen mich große Augen. Das hatte ich fast erwartet. Am Ende habe ich sieben Scheiben Graubrot, einen Klacks Senf und zwei Mandarinen auf dem Teller und während sich die Tür wieder schließt, höre ich sie weiter reden: „Ne, Hühnchen auch nicht, da ist ja Ei mit drinne…“(…)“

    Weiterlesen auf abcrhineland.blackblogs.org

    Tagebuch aus dem Knast #1

    Von Maya kam zwischenzeitlich die erste Post an. Ihre Tagebucheinträge werden in den nächsten Tagen fast täglich auf dem ABC-Blog veröffentlicht und dann hier verlinkt. Schreibt Briefe, natürlich auch an Hodei, Siao, Tur*tel und viele andere Gefangene!

    „Eben ging es noch um den recht grob verhafteten Todde, da wendet sich der Weiß-Behelmte, Blau-Uniformierte auf einmal an mich und im nächsten Moment finde ich mich auch schon in den Händen seinesgleichen wieder, die mich vom Rand der Gruppe abpflücken wie eine Traube. Dumm, ihnen den Rücken gekehrt zu haben. Während sie mich auf RWE-Land – die ehemalige Autobahn – tragen, höre ich die Worte „Haftbefehl“ und „festgenommen“. Warum kann mir niemand sagen. Dennoch bin ich wenig überrascht. Wenn sie wollen, können sie. Wäre ja nicht das erste Mal, dass sie auf diese Weise Aktive aus dem Hambacher Forst aus ihrem Weg räumen lassen.“

    Weiterlesen auf abcrhineland.blackblogs.org

    Eröffnung des Museums auf der Wiese

    DIY or die Liebe Freunde des Hambacher Forstes,

    am Mittwoch, dem 21. Dezember wird auf der Wiese am Hambacher Forst um 19 Uhr das 21. Türchen des Hambacher-Forst-Aktionsadventskalenders geöffnet. Mit dabei ist Klaus der Geiger, der auf seiner Geige zur Eröffnung spielt und singt.

    Die Wald- und Wiesenmenschen des Hambacher Forstes eröffnen ein eigenes Museum auf der Wiese. Die Ausstellung soll eine wachsende werden, zu der jeder etwas beitragen kann, der etwas zu zeigen hat, was die Seele bewegt im Zusammenhang mit dem Erhalt des noch existierenden Waldes oder mit dem Braunkohle-Tagebau, oder auch Texte zum Thema.

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    Erneutes Konzert vor der JVA Ossendorf

    Am Montag den 19.12 um 18:00 findet erneut ein angemeldetes Konzert vor den Mauern der JvA in Köln Ossendorf (Rektor-Klein-Str) statt. Es spielt ein anlagenverstärktes Straßenmusik-allerlei und es gibt auch die Möglichkeit selbst Lieder zu spielen.

    Kommt vorbei und sendet Grußworte an die Gefangenen.
    Bringt Topfdeckel und all die Sachen mit die Krach machen!

    Gleichzeitig findet im LC 36 (Hans-Böckler-Platz) ein Solithresen für die Inhaftierte Thunfisch statt.
    Open Street Map

    Im Anschluss an das Konzert gibt es bis 11 Uhr im LC36 eine Schreibwerkstatt an Gefangene.

    Gegen alle Käfige & Knäste – Freiheit allen Gefangenen!

    Solikonto für Kurt Claßen

    „Da dem Wiesenbesitzer Kurt Claßen nicht für die nur vorerst letzte Runde des Wiesenprozesses, sondern auch für die vorangegangenen Eilverfahren gegen die Soforträumung der Wiese und für die flankierenden Verfahren gegen die Verlegung der A 4 und den 3. Rahmenbetriebsplan des tagebau Hambach sehr hohe Gerichts- und Anwaltskosten entstanden sind, hat er zur Deckung der aus diesen Verfahren bereits entstandenen, sowie noch entstehenden Kosten folgendes Soli-Konto eingerichtet:

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    13.12.2016 – Prozess in Düren

    Um 9.30 Uhr findet am Dienstag, 13.12.2016 ein Prozess gegen einen Unterstützer der Wiese statt. Der Mensch war nach eigenen Angaben beim Filmen auf einer Demo angegriffen worden. Weil er sich wehrte, wird er jetzt wegen vorsätzlicher Körperverletzung angeklagt. Gemäßigte solidarische Anwesenheit ist erwünscht im Amtsgericht, August-Klotz-Str. 14, 52349 Düren, 2. Etage, Sitzungssaal 2.29

    Aktionserklärung und Pressemitteilung Hambachbahnblockade vom 12.12.2016

    Gefunden und kopiert von Indymedia linksunten

    „Nach den jüngsten, massiven Angriffen von RWE und der Polizei auf den Braunkohlewiderstand im Hambacher Forst sind wir heute Nacht wieder in die Offensive gegangen.

    Die Hambachbahn ist ein weiteres Mal beidgleisig blockiert.

    Ticker zur Aktion

    Die letzten Wochen waren geprägt vom Einsatz von Polizeihundertschaften, Räumpanzern & Wasserwerfern, die die Rodungsarbeiten im besetzten Hambacher Forst schützen.

    Gleichzeitig wurde mit aller Macht gegen Besetzer_innen & Unterstützer_innen vorgegangen.

    Den traurigen Höhepunkt dieser Operationen markieren die Festnahmen von Siao, Hodei und Maya. Alle drei sind seit dem 30.11.16 bzw. dem 03.12.16 im Frauenknast Köln-Ossendorf in Untersuchungshaft. Medial wurde das Bild vermittelt, das Problem seien als „gewalttätig“ deklarierte Aktionsformen. Hierbei wird darüber hinweggesehen das RWE unablässig baggert und rodet, weitermacht mit der Zerstörung des Planeten. Das Problem ist nicht der Aktivismus sondern die Braunkohle, die, eingebettet in ein lebensfeindliches System namens Kapitalismus, Ursache des Konflikts ist.

    Mit der weiterhin andauernden Blockade der Verbindung zwischen Tagebau und Kraftwerk wollen wir RWE zeigen, dass wir nicht bewegungsunfähig sind und unsere Trauer um unsere Compas im Knast in Wut und Aktionen wandeln!

    Freiheit für Maya, Siao, Hodei!

    Das Problem ist die Braunkohle!

    Seid solidarisch mit den Gefangenen, schreibt Briefe & macht Aktionen.

    Infos unter:

    abcrhineland.blackblogs.org

    Pressemitteilung

    Hambachbahn beidseitig blockiert

    Buir, 12.12.16
    Drei Aktivist*innen blockierten als Reaktion auf die Repression und die massiven Rodungsarbeiten von RWE der letzten Wochen in der Nacht vom 11.12.16 zum 12.12.16 für mehrere Stunden die Gleise der Hambachbahn, um die Kohlezufuhr zu den Kohlekraftwerken zu verhindern.
    Die Blockade erfolgte auf beiden Seiten der Gleise durch Lock-Ons.
    Die Menschen wurden daraufhin in polizeiliche Gewahrsam in Aachen genommen.
    Die erfolgreiche Gleisblockade setzt ein weiteres Zeichen gegen den massiven Eingriff von RWE in die Umwelt.
    Nach Angaben der Aktivist*innen soll die Blockade außerdem ein Zeichen der Solidarität für drei kürzlich Inhaftierte setzen, die sich derzeit in Köln-Ossendorf in Untersuchungshaft befinden.

    „Mit unserer Aktion wollen wir eine Antwort auf die Umweltzerstörung und das Übertreten der Roten Linie von RWE geben.“ sagt Aktivistin Johanna.
    Die Aktivistin verurteilt außerdem die enge Zusammenarbeit des Großkonzerns RWE und der Polizei. Nach ihrer Aussage schützt die Polizei nicht nur die Rodungsarbeiten, sondern geht auch durch andere zum Teil brutale Maßnahmen gegen die Besetzer*innen vor .

    Das Protestcamp und die Baumbesetzungen im Hambacher Forst existieren schon seit über vier Jahren. In den letzten Wochen kam es wieder zu größeren Baumfällaktionen seitens RWE, bei denen auch die von verschiedensten Bürgerinitiativen und Aktivist*innen aus dem Braunkohlewiderstand geforderte „Rote Linie“ überschritten wurde.

    Pressekontakt: Joe, Tel. 0151 15802507