Hambacher Forst Für den Erhalt des Hambacher Forstes und des Planeten Erde 2014-07-24T10:04:52Z Copyright 2014 WordPress Administrator <![CDATA[Aufruf zum Herrschaftskritischen Barrio]]> http://hambacherforst.blogsport.de/?p=801 2014-07-15T19:06:45Z 2014-07-15T19:06:45Z Allgemein Aktionen Solidarität window.document.getElementById('post-801').parentNode.className += ' adhesive_post';


Ab dem 30. Juli findet das herrschaftskritische Barrio auf der Besetzung statt! Hier der von uns in mühevoller Arbeit geschriebene Aufruf:

Die Hambachbahn rattert durchs Morgengrauen. Sonnenstrahlen schlagen durch die übrigen Baumwipfel des Hambacher Forsts. Einige Schemen gleiten unter der Brücke über dem Gleis hinab. Die Räder quietschen, und nur mit Mühe kommt der tonnenschwere Kohlezug vor der Blockade zum stehen. Die Aktivist_innen entrollen ein Transparent mit der Aufschrift:
„Symbolischer Protest wird langweilig!“
Macht mit! Macht’s nach! Macht’s besser!
Ende Juli bringt das Klimacamp wieder den Braunkohlewiderstand im Rheinischen Revier zusammen. Aber wir fallen derweil nicht in Sommerschlaf!
Auch bei uns wird Leben sein! Wir laden ein zum herrschaftskritischen Barrio auf der Besetzung, als Unterstützung und Bereicherung des Klimacamps, und um denen, die nach Ordnung trachten, das Leben ein wenig schwerer zu machen! Durch Aktionen an verschiedenen Orten wird eine unkontrollierbare Situation geschaffen.
Das Barrio beginnt am 26. Juli auf dem Klimacamp, am 30. Juli, zwei Tage vor dem Aktionstag gegen Braunkohle (1. August), zieht es um auf die Wiesenbesetzung. Es ist Teil des Klimacamps im Rheinland 2014 – auch wenn wir zeitweise räumlich getrennt sind.
Lasst uns Wege finden, um direkt gegen Herrschaft anzugehen. Keine Appelle – direkte Aktion!
Es wird täglich ein Shuttle zwischen Klimacamp und nd Besetzung geben. Kommt vorbei, nutzt die Workshops, bildet Banden!
Das Barrio und die Besetzung sind Open-End – BLEIBT!

RWE und Staat zerschlagen!
Für mehr Bäume und ein Leben in Freiheit!
Packt eure sieben Sachen und schwingt euch her!

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Administrator <![CDATA[Klimacamp mit versammlungrechtlicher Anmeldung]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/24/klimacamp-mit-versammlungrechtlicher-anmeldung/ 2014-07-24T10:04:52Z 2014-07-24T10:04:52Z Aktionen Mobilisierung Hintergründe Tataa: Wir können einen Ort für das Klimacamp im Rheinland 2014 bekanntgeben! Nachdem uns aufgrund der “Allmachtstellung” von RWE kein*e Landwirt*in private Flächen zur Verfügung stellen wollten, haben wir uns für den versammlungsrechtlichen Weg entschieden und werden ab HEUTE (Mittwoch, 23.07.) mit dem Aufbau beginnen und zwar auf einem Sportplatz am Laheypark. Dieser befindet sich nicht weit von Erkelenz entfernt und in etwa 5 km Entfernung zur Tagebaukante. Das ist nicht die Nähe, die wir wollten, aber auch hier werden wir gemeinsam Wege und Lösungen finden um unseren Ansinnen Raum zu schaffen! Dazu kommt: Wir befinden uns auch dort noch im geplanten Abbaugebiet von RWE und in einem Umfeld wo lokaler Widerstand dafür sorgen kann, diese Pläne zudurchkreuzen – zumal hier der Zankapfel zwischen dem Energiekonzern und der Landesregierung liegt.

Wie ihr hinkommt, erfahrt ihr unter Anfahrt oder verabredet euch zur gemeinsamen Fahrt in der Mitfahrzentrale.

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Administrator <![CDATA[Info/Mobiveranstaltung Köln]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/15/infomobiveranstaltung-koeln/ 2014-07-15T15:36:29Z 2014-07-15T15:36:29Z Aktionen Mobilisierung Hintergründe Das Klimacamp im Rheinland jährt sich dieses Jahr zum 4. Mal. Für eine Woche im Jahr bildet dies einen der zentralen Orte für den Widerstand gegen Braunkohle im Rheinland. Bei der Kritik an RWE und Braunkohleverstromung dürfen wir jedoch nicht stehen bleiben. An ihr zeigt sich, wie Staat und Kapital interagieren (wechselseitig aufeinander einwirken). Es ist daher von grundlegender Bedeutung die Zerstörung durch die Braunkohleverstromung in Zusammenhang mit dem kapitalistischen System zu stellen.
Im Kapitalismus geht es einzig um Profit. Die hergestellten Produkte sind zwar notwendiges Übel, aber nicht Zweck der Produktion. Und mit steigender Produktivität werden in immer kürzerer Zeit immer mehr Waren produziert. Jedoch bedeutet dies auch eine immer intensivere Umwälzung der Naturressourcen und damit einhergehend auch eine immer vehementere Zerstörung all der Dinge, die wir zum Leben benötigen, wie saubere Luft,Wasser,.. kurz, unserer kompletten Lebensgrundlagen.
Seit Jahrzehnten wird im Rheinland Braunkohle abgebaut, riesige Löcher gebaggert, ganze Dörfer umgesiedelt, enorme Mengen an Grob- und Feinstaub in die Luft geblasen.

Das Klimacamp stellt sich diesem Wahnsinn entgegen und versucht einen Ort zu schaffen an dem wir uns bilden, alternative Lebensweisen gestalten, uns vernetzten und durch direkte Aktionenen intervenieren (dazwischengehen).

11.7 19:00 Info und Mobiveranstaltung im AZ Köln (Eifelwall 7)

12.7 11:00 — 18:00 Aktionstraining im Naturfreundehaus Köln-Kalk (Kapellenstraße 9)

17.7 18:00 oder 19:00 Info und Mobiveranstaltung im Allerweltshaus (Körnerstrasse 77)

Kommt zum Klimacamp vom 26.07.2014 bis zum 03.08.2014 in Borschemich bei Erkelenz

Kommt zum Aktionstag am 1.8.2014

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Administrator <![CDATA[the resistance against mega-projects]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/15/the-resistance-against-mega-projects/ 2014-07-15T12:22:31Z 2014-07-15T12:22:31Z Presse Hintergründe Anarchist Radio Berlin:We present an interview with Bogdan, an activist from Rumania. The main topic is the recent 4th Forum against unnecessary imposed mega-projects, a network of major struggles against infrastructure, mining and fracking projects (in Europe an beyond). The last meeting took place in May in Rosia Montana, Rumania. The preparation, the subject of the involvement of political parties in such movements as well as the future perspective of this particular coordination are at the heart of the interview, but it also gives a quick overview of the development of the local struggle against the proposed biggest open-cast gold mining project in Europe.


This is the English original version.

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Administrator <![CDATA[Wiesen-/ Waldbesetzung und das Klimacamp 2014]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/15/wiesen-waldbesetzung-und-das-klimacamp-2014/ 2014-07-15T12:14:38Z 2014-07-15T12:14:38Z Aktionen Mobilisierung Hintergründe Termine http://visual-rebellion.com/wp-content/uploads/2012/05/Blockupy-Flickr-13-von-32-520x346.jpg
In diesem Jahr wird das Klimacamp in Borschemich beim Garzweiler Tagebau stattfinden. Am 27.Juli , also dem ersten Tag wird es am Abend eine Informations-und Film- Veranstaltung mit Schwerpunkt Braunkohleabbau und dem Widerstand dagegen. Es wird über einzelne Aktionen , wie den Besetzungen und Räumungen berichtet. Desweiteren soll es ein Shuttle ( 9 Personen) geben das zweimal Täglich zwischen dem Klimacamp und den ca. 30km entfernten Besetzungen im und am Hambacher Forst fährt.
Des weiteren findet ab dem 30. Juli das herrschaftskritische Barrio als Teil des Klimacamps auf der Besetzung statt.

Braunkohletagebau in Deutschland
Durch den Tagebau Hambach entstehen enorme ökologische Schäden, einer der
größten Mischwälder Europas fiel ihm schon fast zur Gänze zum Opfer. Etwa
45.000 Menschen wurden im Laufe der Jahre schon enteignet und aus der
Landschaft ihrer Vorfahren vertrieben. Entwurzelt wird hier jede Pflanze
und jedes Tier, sie müssen einem Loch weichen dass tief und kalt und
leblos ist; alles im Sinne des Profits eines großen Unternehmens.
Der Vortrag behandelt zunächst den Braunkohleabbau allgemein, leitet über
zum Abbau im Tagebau Hambach und zeigt im Anschluss daran verschiedene
Formen des Widerstands gegen diese Art der schonungslosen
Umweltverschmutzung. Die Referenten berichten in diesem Kontext auch über
das etwas andere Leben in einem Baumhaus.Mit dabei Filme, eine
Fotoaustellung und Infomaterial.

Referenten: WaldbesetzerInnen aus dem Hambacher Forst

Aus dem Hambacher Forst wird des weiteren zum Dezentralen Aktionstag aufgerufen am 01.08.2014.
Internationaler Aktionstag 01.08.
http://www.austriansoccerboard.at/uploads/profile/photo-10775.jpg?_r=1360944060
Aufruf zum Internationalen Aktionstag am 01.08.2014.

Das Rheinische Braukohlerevier (Deutschland, Köln/Aachen) zählt mit seinem drei Tagebauen und Kohlekraftwerken zu den größten Klimasündern in Europa. Jährlich werden hier über 100 Mio. Tonnen CO2 frei gesetzt. Dörfer, Wälder und Äcker verschwinden seit Jahrzenten. Ein Teil der hier produzierten Elektitzität geht ihn die Schwer- und Chemieindustrie, wo sich auch die Rüstungsiundustrie von Rheinmetall hinterverbirgt. Ein anderer Teil wird Exportiert. Genau hier trifft auch der Widerstand seit Jahren auf die Interessen von Konzernen und Politik. Seit 2012 ist der Hambacher Forst besetzt. Dieser soll dem Tagebau Hambach ganz weichen. Durch kreativen, radikalen Widerstand wird sich der Rodung des Waldes und dem Kohleabbau in den Weg gestellt. Häuser werden besetzt, Kohlebahnen blockiert, Straßen Theaters , Demonstrationen, Camps und Sabotagen durchgeführt. Um diesen Widerstand weiter zu bereichern, ihn zu fühlen und unkontrolierbarer zu machen rufen wir mit zum Dezentralen Internationalen Aktionstag am 01.08.2014 auf. Lasst uns die bestehenden Verhältnisse ins Wanken bringen. Lasst uns die Kämpfe Weltweit in einem Zusammenhang sehen.
Desweiteren wird vom 26.07-03.08 das Klimacamp in Nordrhein Westfallen (Deutschland) in Borschemich bei Erkelenz stattfinden. Dies liegt am Tagebau Garzweiler und soll vom Bagger demnähst aufgefressen werden.


Hier der Link zum Aufruf in mehreren Sprachen.

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Administrator <![CDATA[Perspektiventreffen 7. – 9. August]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/15/perspektiventreffen-7-9-august/ 2014-07-15T08:35:16Z 2014-07-15T08:35:16Z Allgemein http://waa.blogsport.de/images/headers/heada.png
Vom 7. bis 9. Au­gust wird in der WAA ein Tref­fen statt­fin­den, um über die Per­spek­ti­ven des Pro­jek­tes zu spre­chen.
Als of­fe­ner Raum ist die WAA dabei selbst­ver­ständ­lich offen für alle neuen Men­schen, Ideen, Kon­zep­te, …
Es liegt an je­der_m, ob und wie die WAA als be­währ­te In­fra­struk­tur für die Braun­koh­le­wi­der­stands-​ und an­de­re Be­we­gun­gen er­hal­ten bleibt!

Noch immer gilt: Mo­bi­li­sie­rung fürs und Vor­be­rei­tung des Tref­fens er­wünscht – fühl dich frei

Im letz­ten Monat hat sich viel getan in der WAA – lei­der nicht in dem Sinne, wie es ge­plant war.

Das Ge­sche­hen was zur ak­tu­el­len Si­tua­ti­on führ­te ist ziem­lich kom­plex und soll an die­ser Stel­le nicht er­klärt wer­den. Da es viele sub­jek­tiv un­ter­schied­li­che Sicht­wei­sen davon gibt, wird ver­sucht mög­lichst viele davon zu­sam­men­zu­tra­gen und diese Be­rich­te dann ge­bün­delt Mitte Juli, auch auf die­sem Blog, zu ver­öf­fent­li­chen.

Hier erst­mal nur ein paar po­si­ti­ve Fak­ten dazu was pas­siert ist und Infos zur ak­tu­el­len Si­tua­ti­on, damit ihr un­ge­fähr wisst was Sache ist, wenn ihr ent­schei­det, zum Per­spek­tiv­en­tref­fen zu kom­men ;)

Der „Vor­gar­ten“ wurde ent­müllt, die As­best­plat­ten von der Haus­fas­sa­de ent­fernt und ent­sorgt, ein Dach für die To­ma­ten­pflan­zen wurde ge­baut, sowie ein gro­ßer schö­ner Lehmo­fen mit eben­so schö­nem Dach und Mas­sen an Kir­schen wur­den ge­ern­tet und ein­ge­macht.

Sehr viel ist auch in per­so­nel­ler Hin­sicht pas­siert: Die Grup­pe, die den Win­ter und das Früh­jahr über in der WAA haupt­säch­lich aktiv war, hat sich auf­ge­löst. Viele Men­schen, die sich mal län­ger­fris­tig in der WAA ge­se­hen hat­ten, tun das nun nicht mehr, bzw. ein­ge­schränk­ter.
Dies führt zu der Si­tua­ti­on, dass die Zu­kunft der WAA mal wie­der sehr offen ist, und es an Men­schen, bzw. einem Kon­zept fehlt, die das Pro­jekt am Leben er­hal­ten. Wie das aus­se­hen kann ist offen, die Mög­lich­kei­ten viel­fäl­tig und viel­ver­spre­chend.

Nun soll ein Tref­fen an­ge­setzt wer­den, bei dem alle In­ter­es­sier­ten und viele bis­her be­tei­lig­te Per­so­nen zu­sam­men­kom­men, um dar­über zu reden, wel­che Per­spek­ti­ven die WAA hat und ent­wi­ckeln kann, wer an deren Um­set­zung mit­wirkt, wer wel­che not­wen­di­gen Auf­ga­ben über­nimmt oder was für ein Kon­zept ge­währ­leis­tet dass sie er­le­digt wer­den, wer sich die nächs­te Zeit vor Ort sieht, usw.

Damit wir einen Ter­min fin­den bei dem mög­lichst viele die dabei sein wol­len dabei sein kön­nen, wurde ein Dood­le ein­ge­rich­tet, in das ihr euch ein­tra­gen könnt, wenn ihr am Tref­fen teil­neh­men wollt:

Bis­her hat sich noch nie­mensch be­reit er­klärt, das Tref­fen vor­zu­be­rei­ten. Wenn das je­mand ma­chen möch­te wäre es si­cher­lich hilf­reich, so oder so wäre es gut, wenn alle sich im Vor­hin­ein schon­mal Ge­dan­ken ma­chen.
Au­ßer­dem wäre es gut, wenn in noch grö­ße­rem Rah­men für das Tref­fen mo­bi­li­siert würde, z.B. auch in Form von Fly­ern, auf dem Kli­ma­camp, etc.

Bei Fra­gen mail an waa@​riseup.​net


Zur Internetseite der WAA

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Administrator <![CDATA[Buirer für Buir: Fragenkatalog zur dritten Waldräumung]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/15/buirer-fuer-buir-fragenkatalog-zur-dritten-waldraeumung/ 2014-07-15T08:05:37Z 2014-07-15T08:05:37Z Presse Hintergründe http://www.onlinezeitung.co/fileadmin/buir-fuir-buir260412.jpg
Die Initiative Buirer für Buir hat im Zuge der Räumung der dritten Waldbesetzung im Hambacher Forst bereits im März eine Anfrage an die Stadt Kerpen zu den dabei entstandenen Kosten gestellt – nun hat sie eine Antwort erhalten und direkt weiter nachgehakt. Lest die dazugehörige Pressemitteilung und auch den Fragenkatalog

Veröffentlicht am Samstag, 28. Juni 2014 22:50
Fragenkatalog zur Räumung der dritten Waldbesetzung

Buirer Initiative hinterfragt Ordnungsverfügung der Stadt Kerpen

Die Initiative Buirer für Buir (BfB) hat in Form eines Bürgerantrages am 29.03.2014 einen ersten umfangreichen Fragenkatalog bezüglich der Räumung der dritten Waldbesetzung am 27. März 2014 an die Stadt Kerpen gestellt. Nach deren Beantwortung durch den Ersten Beigeordneten Dieter Spürck blieben noch Fragen offen, die nun geklärt werden sollen.

Andreas Büttgen, Vorsitzender der Initiative erklärt dazu: „ Wir bedanken uns bei der Stadt Kerpen ausdrücklich dafür, dass sie bereit war uns mit der Beantwortung der Fragen entgegenzukommen. Allerdings sind aus unserer Sicht noch Fragen offen geblieben oder Antworten nicht auseichend plausibel erklärt, weshalb es notwendig ist erneut nachzufragen. Wir erwarten, dass die Stadt auch diese kritischen Nachfragen beantwortet, denn das Thema ist von großem öffentlichen Interesse.“

Dabei geht es um nicht weniger als darum den Eindruck zu entkräften, dass die Stadt Kerpen als Erfüllungsgehilfin von RWE tätig wurde und die Gründe für diese Räumung fadenscheinig waren.

So betreffen wesentliche Nachfragen eine mögliche „Kostenübernahmezusage seitens RWE im Vorfeld der Räumung“, die fundierte Überprüfung und damit geeignete Risikoeinschätzung zu einer „Gefährdung von Spaziergängern“, die aus Sicht der Buirer Aktiven nicht erfolgte. Unbeantwortet blieb auch die Frage nach dem Umgang der Stadt mit der ersten großen Waldbesetzung 2012. Was unterscheidet die damalige Besetzung bezüglich des Gefährdungspotentials von der im Frühjahr diesen Jahres geräumten? Ist die Stadt ihrer Sorgfalts- und Schutzpflicht, mit der sie die letzte Räumung begründet hat, damals nicht nachgekommen?

Die Initiative sieht den Einsatz von 400 Einsatzkräften für die Räumung von sieben Besetzerinnen nach wie vor als überzogen an und befürchtet auch einen Rechtsverstoß durch großflächige Baumfällungen nach der erfolgten Räumung.


Pressemitteilung der Initiative Buirer für Buir vom 27.06.2014
Bürgerantrag nach §24 Gemeindeordnung:
Ordnungsverfügung der Stadt Kerpen zur Räumung der Waldbesetzung im
Hambacher Forst am 27.03.2014


Ordnungsverfügung der Stadt Kerpen zur Räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst am
27.03.2014
Hier: Nachfrage zur Antwortmail von Herrn Dieter Spürck, Stadt Kerpen, vom 14.05.2014-Nachfrage

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Administrator <![CDATA[Am Rande des Super-GAU?Jülich]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/14/am-rande-des-super-gaujuelich/ 2014-07-14T13:20:47Z 2014-07-14T13:20:47Z Allgemein http://www.jungewelt.de/serveImage.php?id=51540&type=o
Expertenkommission veröffentlicht Bericht zu Störfällen im Reaktor Jülich
Die Kühltürme und Teile des Maschinenhauses sind schon abgebaut, der AVR selbst aber ist noch da, unmittelbar neben dem Forschungszentrum Jülich, und sieht gar nicht aus wie ein Atomkraftwerk, eher wie eine Mischung aus Getreidesilo und nicht mehr genutztem Raumfahrtbahnhof. Der AVR – das Kürzel steht für den langjährigen Betreiber, die 1959 von 15 kommunalen Energieversorgungsunternehmen gegründete »Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor« – ist ein Hochtemperaturreaktor (HTR). Er wurde von 1967 bis Ende 1988 betrieben und produzierte dabei 1,67 Terawattstunden elektrische Energie. Ab 2008 gab es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten während der Betriebsphase und insbesondere auf einen schweren Störfall an Pfingsten des Jahres 1978. Dieser habe, so sehen es zumindest die Grünen in Person ihres Energiepolitikexperten im Bundestag Oliver Krischer, die Bundesrepublik sogar an den Rand eines »Super-GAU mit Tschernobyl-Folgen« gebracht.

Belegt sieht Krischer seine These durch den kürzlich veröffentlichten Bericht einer unabhängigen Expertengruppe, den die Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor und das Forschungszentrum Jülich (FZJ) nach dem Atom­unglück von Fukushima in Auftrag gegeben hatten, um die Geschichte des Reaktors aufzuarbeiten. Die Autoren: Christian Küppers vom Öko-Institut in Darmstadt, der frühere Geschäftsführer der Gesellschaft für Reaktorsicherheit Lothar Hahn, der ehemalige Leiter des Instituts für Reaktorsicherheit am Forschungszentrum Karlsruhe, Volker Heinzel, und der vor kurzem gestorbene Fachbereichsleiter »Sicherheit in der Kerntechnik« des Bundesamtes für Strahlenschutz, Leopold Weil. Die beiden Erstgenannten gelten als Kernkraftkritiker, Heinzel und Weil eher als Atombefürworter.

Das Quartett bestätigt einen »Dampferzeugerstörfall« für Pfingsten 1978. Damals seien rund 27 Kubikmeter Wasser in den Primärkreis des Reaktors gelangt – ein Zustand, so die Autoren, der bei einem Hochtemperaturreaktor zu gefährlichsten Störungen führen könne. Bei Überschreitung eines bestimmten Feuchtewertes habe sich der Reaktor von selbst abschalten sollen, dies sei aber nicht geschehen. »Der Meßbereich wurde noch weiter verstellt, um eine Schnellabschaltung zu vermeiden«, heißt es. Im Klartext: Es wurde kräftig manipuliert.

Erst als etliche Versuche fehlschlugen, den Reaktor bei laufendem Betrieb zu trocknen, wurde er nach sechs Tagen abgefahren. Dadurch habe der Betreiber die Gefahr neuer Wasserzutritte in Kauf genommen, so der Report. Zudem sei das Ereignis lediglich in der niedrigsten Meldekategorie (»N« für »geringe sicherheitstechnische Bedeutung«) an die Aufsichtsbehörden gemeldet worden. Auch wenn man wegen der Wassermengen von einem GAU noch weit entfernt gewesen sei, ist die Einstufung in die harmloseste Störfallkategorie den Experten zufolge doch »definitiv zu niedrig ausgefallen«.

Insgesamt seien aus Jülich bis zum Betriebsende 1988 ohnehin nur 48 Ereignisse gemeldet worden, wundern sich die Autoren, »deutlich weniger als bei anderen deutschen Kernkraftwerken«. Bei Stichproben in den vorgelegten Dokumenten fanden sie Hinweise auf andere – nicht gemeldete – Ereignisse: ein Säureeinbruch 1971, eine unbeabsichtigte Kettenreaktion 1977, ein Gebläse-Schaden 1978, wiederholte Störungen an der Beschickungsanlage für den aus rund 100000 Brennstoffkugeln bestehenden Reaktorkern.

Und die Verfasser konstatieren weitere Mängel. So habe der AVR innerhalb des Primärkreislaufs, in dem die Wärme von den Brennelementen zu den Dampferzeugern transportiert wird, »zeitweise« zu hohe Temperaturen aufgewiesen. Eine alleinige Ursache dafür sei im nachhinein nicht mehr auszumachen, es kämen Bypässe im Kühlsystem, Fehler bei der Beschickung des Kerns mit Brennelementen sowie Unsicherheiten bei der Modellierung des Fließverhaltens der Kugeln in Frage.

Auch wurde der Reaktor zeitweise mit acht verschiedenen Arten von Brennelementtypen betrieben und viel stärker »beheizt«, als es die Berechnungen erlaubten. Infolge der hohen Temperaturen sowie zu langer Einsatzzeiten der Brennelemente unterschiedlichen Typs wurden dem Bericht zufolge größere Mengen Radioaktivität freigesetzt, es kam zu einer »lokalen, aber hohen Strontium-90-Kontamination des Bodens«.

Hier der Link:

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Administrator <![CDATA[Oettinger(CDU)provoziert Fracking]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/14/oettingercduprovoziert-fracking/ 2014-07-14T13:16:08Z 2014-07-14T13:16:08Z Presse Hintergründe BI fordert Ausbau Erneuerbarer Energien/ BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
EU-Kommissar Günther Oettinger provoziert. In einem Interview mit der B.Z. am Sonntag macht er sich erneut stark für die Fracking-Gasförderung, auch wenn er einräumen muss, dass das kein substantieller Beitrag der Energiegewinnung ist. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) nimmt Anstoß an seiner Behauptung, in Deutschland sei die Ablehnung “ideologisch” motiviert. Laut Zeitungsberichten sagte Oettinger, viele Deutsche seien auch skeptisch gegenüber neuen Technologien, “weil sie in einer wirtschaftlich sehr guten Lage sind und sich deswegen jede Zumutung ersparen wollen”.
“Der Schutz des Wassers vor Giftstoffen hat mit Ideologie nichts zu tun”, kontert die BI. Wenn konsequent auf die Erneuerbaren Energien gesetzt würde, bräuchte man sich über den Eintrag von Giftstoffen wie beim Fracking, die CO 2- Belastung durch den Betrieb schmutziger Braunkohlekraftwerke und die Nutzung der Atomkraft mit ihrem großen Gefahrenpotential und immer noch wachsende Atommüllbergen keine Sorgen zu machen.

Am Wochenende hatte der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) – die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. ist Mitglied des BBU – die Einigung zwischen Gabriel und Hendricks scharf kritisiert. Mit diesem Konzept würden die Interessen der Gasindustrie bedient, die Umwelt bliebe auf der Strecke.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
Francis Althoff 0170 939 4684

Hier der Text der Erklärung:
(Bonn, Berlin, 04.07.2014) Die heute in einem Schreiben an die SPD- Bundestagsfraktion
vorgestellte Einigung von Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Babara Hendricks beim Thema Fracking bedeutet einen erheblichen Rückschlag für den Umweltschutz. Ohne das Gutachten des Umweltbundesamtes abzuwarten, in dem die erheblichen Gefahren des Frackings analysiert und bewertet werden, haben sich beide Minister bereits darauf festgelegt, der umweltzerstörenden Methode der Gasgewinnung den Weg zu ebenen. So soll Fracking im Schiefergestein in relevanten Schichten zugelassen und Fracking im Sandgestein problemlos erlaubt werden. Dies soll zukünftig in mehr als Dreiviertel der Fläche Deutschlands erfolgen können. Damit fällt das Eckpunktepapier noch hinter die unzureichenden Erklärungen von Gabriel und Hendricks aus den letzen Wochen zurück.
Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt zu diesem Schreiben:

“Mit blumigen Formulierungen und der Beteuerung, die Sorgen der Menschen beim Fracking ernst zu nehmen, leiten beide Minister ihr Eckpunkte-Papier ein. Doch statt der Forderung der Bevölkerung nach einem ausnahmslosen Fracking-Verbot nachzukommen, wollen sie diese hochgefährliche Art des Gasbohrens lediglich auf eine sichere rechtliche Grundlage stellen. Damit haben die beiden Verantwortlichen den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der natürlichen Lebensgrundlagen den Interessen der Gasindustrie geopfert.”

Der BBU betont, dass das Eckpunkte-Papier zudem in sich widersprüchlich und naturwissenschaftlich unhaltbar ist. So wollen Gabriel und Hendricks Fracking im Schiefergestein unterhalb von 3.000 m zulassen, obwohl sie nach eigenen Aussagen “die Auswirkungen noch nicht abschätzen können”. Das von beiden Ministern in den letzen Wochen in Aussicht gestellte ausnahmslose Verbot von Fracking im Schiefergestein ist
einer Höhenbegrenzung ohne naturwissenschaftliche Grundlage gewichen.

Für das Sandgestein (Tight-Gas-Lagerstätten) ist überhaupt keine Höhenbegrenzung vorgesehen. So kann in dieser Gesteinsart bis zur Oberfläche gefrackt werden, obwohl bisher keine Daten über die Überwachung bisheriger Frack-Tätigkeiten im Sandgestein und potentielle Umweltschäden vorliegen und ermittelt wurden. Der Fracking-Großversuch mit der Gesundheit der Menschen und den natürlichen Lebensgrundlagen soll damit weitergehen und sogar noch ausgeweitet werden.
Ins Nichts aufgelöst hat sich auch die Ankündigung eines „Frackings ohne Chemie“. Gabriel und Hendricks legen sich nicht darauf fest, dass eingesetzte Frackflüssigkeiten nicht wassergefährdend sein dürfen. Sie propagieren vielmehr ein Fracking mit „schwach wassergefährdenden Substanzen“. Damit erweist sich die Aussage im Eckpunkte-Papier, dass „der Schutz der Gesundheit und der Schutz des Trinkwassers absolute Priorität“
haben, als substanzlose Beschwichtigung gegenüber der eigenen SPD-Fraktion. Mit der Beschränkung, Fracking lediglich in bestimmten Gebietsytypen zu untersagen, werden zudem über Dreiviertel der Fläche Deutschlands zu potentiellen Fracking- Gebieten. Damit setzen Gabriel und Hendricks ungebrochen die Fracking-freundliche Linie des früheren Umweltministers Altmaier (CDU) und des ausgeschiedenen Wirtschaftministers Rösler (FDP) aus der letzten Legislaturperiode fort.

Oliver Kalusch erwartet von den Abgeordneten des Deutschen Bundestags und besonders der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU/CSU nun ein konsequentes Handeln: “Die Mitglieder des Bundestags wissen jetzt, was auf sie, die Bevölkerung und die Umwelt zukommen soll. Bereits in der letzen Legislaturperiode scheiterten die Fracking-Pläne auch
an der konsequenten Haltung der Bundestagsabgeordneten. Die Anti-Fracking-Bewegung
ermutigt die Abgeordneten, weiterhin standhaft zu bleiben und sich konsequent gegen Fracking zu stellen.”
Der BBU weist darauf hin, dass in den benachbarten Niederlanden ebenfalls Fracking droht. Noch bis zum 9. Juli können auch Bundesbürgerinnen und Bundesbürger dagegen grenzüberschreitend Einspruch erheben. Weitere Informationen dazu unter

http://www.bbu-online.de sowie unter
https://respons.itera.nl/Formulier/Structuurvisie%20Schaliegas.
Publiziert 8. Juli 2014.

Ein Mitarteiter Packt aus über Fracking:

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Administrator <![CDATA[Gasleck in der Nordsee:]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/07/13/gasleck-in-der-nordsee/ 2014-07-13T12:53:53Z 2014-07-13T12:53:53Z Allgemein Mit Korrosion war nicht zu rechnen
Total hat die Ursache für den Gasausbruch an der Bohrung G4 im Elgin-Franklin-Feld gefunden und jetzt veröffentlicht. Schuld an der Katastrophe, bei der vom 25. März bis zum 16. Mai 2012 nach einem Blowout unkontrolliert Erdgas ausströmte, seien mehrere Umstände gewesen, sagte Totals Vorstandsmitglied de Viviès lt. New York Times.

Das Leck sei durch Korrosion entstanden, weil Schmierstoffe auf dem Bohrstrang und sehr giftige Bromverbindungen in Bohrflüssigkeiten die Anlage angegriffen hätten. Zusätzlich hätte die Erdgaslagerstätte “Hod”, etwa 1000 Meter über dem Landehorizont der Bohrung, plötzlich und unerwartet begonnen, Erdgas auszustoßen. Möglicherweise sei “Hod” durch die Förderung aus der tieferen Schicht beeinflusst worden.

De Viviès habe diese Kombination von Umständen “einzigartig” genannt, schreibt die NYT weiter und zitiert: “Es ist unmöglich, diese Art von Vorkommnissen vorauszusagen”.

Bereits im Dezember letzten Jahres hatte Total diese Umstände als wahrscheinliche Ursache der Katastrophe benannt.

Zeitweilig waren 200.000 Kubikmeter Erdgas pro Tag aus der havarierten Bohrung ausgeströmt. Total plant derzeit weitere Bohrungen in diesem Feld, um die abflauende Produktion bestehender Bohrungen aufzufangen und weiterhin hohen Profit zu machen. De Viviès sagte, dass Total die Lektion gelernt habe und dass das Unternehmen in Zukunft etwas konservativer vorgehen werde. Zum konservativen Vorgehen gehört für Total offenkundig, auch weiterhin jederzeit auf neue, unerwartete Situationen zu treffen, mit denen dann wieder niemand rechnen konnte.

Quelle:
http://www.gegen-gasbohren.de/2014/07/11/gasleck-in-der-nordsee-mit-korrosion-war-nicht-zu-rechnen/

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