Hambacher Forst Für den Erhalt des Hambacher Forstes und des Planeten Erde 2014-10-17T10:40:26Z Copyright 2014 WordPress Administrator <![CDATA[Bäume mit Plattformen an Rodungsgrenze gefällt]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/17/baeume-mit-plattformen-an-rodungsgrenze-gefaellt/ 2014-10-17T10:26:40Z 2014-10-17T10:26:40Z Allgemein Der alltägliche Wahnsinn geht weiter.
Heute morgen berichteten Besetzerinnen aus der Baumbesetzung „Grubenblick“ von ungebetenen Besuchern unter ihren Plattformen: RWE, Kötter Sicherheitsdienst und Polizei mitsamt Hebebühne. Die Besetzung befindet sich unmittelbar an der Baumgrenze, keine 100 Meter vom Grubenrand entfernt. Einige Fotos aus „Grubenblick“
Die „Mitarbeiterinnen“ des landmordenden Unternehmens RWE fällten Bäume auf denen Plattformen gebaut wurden. Die Polizei kam bald hinzu und sah sich die besetzten Bäume „Grubenblicks“ an. Vermutlich machten sie sich ein Bild über die Lage und traffen Vorbereitungen zu einer Räumung.

Mittlerweile hat sich die Lage wieder „entspannt“, die Besetzerinnen Grubenblicks bleiben in den Bäumen und haben weiterhin eine ekelhafte Sicht auf das tiefste Loch Europas und unzählige Baumleichen.

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Administrator <![CDATA[Pressemitteilung zum Unfall vom Montag]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/15/pressemitteilung-zum-unfall-vom-montag/ 2014-10-15T17:48:11Z 2014-10-15T17:48:11Z Allgemein

Hoher persönlicher Einsatz gegen den Klimawandel

Helikopter rettet gestürzte Kletteraktivistin von Protestcamp – Kletterpartner grundlos verhaftet

Eine französische Aktivistin ist am Montag auf der Waldbesetzung nahe der Rodungsgrenze des Hambacher Tagebaus von einer 8 Meter hohen Plattform in die Tiefe gestürzt. Mithilfe eines Helikoptereinsatzes wurde die Verletzte bei Bewusstsein ins naheliegende Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Baumbesetzer wurde im Verlauf der Rettungsaktion von der Polizei festgenommen und über Stunden grundlos auf der Wache in Düren festgehalten. Seit 3 Jahren protestieren Aktivist_Innen im Hambacher Forst gegen Europas größten Tagebau für Braunkohle zwischen Köln und Aachen.

„Unsere jahrelange Erfahrung, Expertenaus- und weiterbildungen und international anerkannten Sicherheitsstandards zeigen: Wir sind Profis. Die Sicherheit unserer AktivistInnen ist unsere oberste Priorität“, erklärt Nina Wagner, freiberufliche Klettertrainerin und Waldbesetzerin. Die Aktiven wollen der Fall nun vollständig aufdecken und nach Lücken im Sicherheitskonzept suchen. Es handelt sich um den einzigen Unfall seit Beginn des Protests, der seit 3 Jahren täglich in großen Höhen geäußert wird. Wagner ergänzt: „Unsere Aktivist_innen wissen, warum sie den Protest in den Baumkronen wagen: Wir sind entschlossen, uns dem Klimakiller Braunkohle mit hohem persönlichen Einsatz entgegenzusetzen“.

Trotz des gelungenen Rettungseinsatzes hat der Unfall große Betroffenheit bei den AktivistInnen ausgelöst. „Wir sind in Gedanken bei unserer Freundin und Mitbesetzerin und wünschen ihr eine schnelle und gute Besserung“, so Wagner. Nach dem Sturz hatten die AktivistInnen sofort lebensrettende Erstmaßnahmen angewendet und schnell reagiert. Während ein Team erste Hilfe anwendete und den Notruf ableistete, wurden gemeinsam Barrikaden, die eine Polizeiräumung des Geländes verhindern sollen, für die Rettungskräfte freigemacht. Dem Sicherheitskonzept soll in Zukunft noch stärkeres Augenmerk gewidmet werden. Das Unfallopfer, dass unmittelbar nach dem Sturz ansprechbar war und ihre Beine spürte, wurde mit dem Helikopter in ein Aachener Krankenhaus gebracht.

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Administrator <![CDATA[Veranstaltung 8.12 in Bremen]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/14/veranstaltung-8-12-in-bremen/ 2014-10-14T14:56:12Z 2014-10-14T14:56:12Z Aktionen Hintergründe Termine Vernetzung Solidarität https://linksunten.indymedia.org/image/124118.jpgAm 08.12.14 um 19:30 Uhr im Paradox (Bernhardstr. 10-12, 28203 Bremen)
Der Hambacher Forst, ein großer naturbelassener Wald westlich von Köln, wird gerodet für einen der größten Klimakiller Europas – RWEs Rheinisches Braunkohlerevier. Doch dagegen gibt es kreativen und entschlossenen Widerstand. Das Rheinische Braunkohlerevier stößt soviel CO2 aus, wie keine andere Industrieanlage in Europa. Es produziert mehr Feinstaub als der gesamte Autoverkehr in Deutschland. Nicht nur der Wald kommt für den Tagebau weg, sondern auch ganze Dörfer. Der Hambacher Forst ist seit dem 14 April 2012 von Kohlegegner_innen immer wieder besetzt und von der Polizei immer wieder geräumt worden.
Auf der Veranstaltung berichten Referent*innen über den Widerstand und seine Perspektiven im Forst. Neben dem Erhalt des Waldes geht es den Besetzer*innen dabei auch um die Frage wie wir in Zukunft wirtschaften sollten, wenn wir nicht das Klima dieser Erde opfern wollen.

Der Widerstand geht weiter – Hambacher Forst bleibt!

Am 08.12.14 um 19:30 Uhr im Paradox (Bernhardstr. 10-12, 28203 Bremen)
In einer Veranstaltungsreihe wollen wir vor dem Klimagipfel 2015 in Paris Menschen und Initiativen vorstellen, die sich auf verschiedene Art und Weise gegen unterschiedliche Seiten der vorherrschenden Politik zum Thema Klima wehren.

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Administrator <![CDATA[Aktueller Stand der Dinge!]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/14/aktueller-stand-der-dinge/ 2014-10-14T14:37:31Z 2014-10-14T14:37:31Z Allgemein Aktionen Soeben haben wir Fotos von der Neuen Besetzung im Rodungsbereich hochgeladen. Desweiteren die Karte mit den Orten der Besetzungen im und um den Hambacher Forst. Link zu den Fotos:GrubenBlick
Und hier die Karte
:https://farm6.staticflickr.com/5600/15532351301_be111de5a7_b.jpg

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Administrator <![CDATA[Waldspaziergang am Sonntag dem 19.Oktober]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/14/waldspaziergang-am-sonntag-dem-19-oktober/ 2014-10-14T12:06:21Z 2014-10-14T12:06:21Z Allgemein FoodDer Waldpädagoge Michael Zobel (Aachen) lädt wieder ein zum Waldspaziergang am Sonntag dem 19.Oktober ( an der ehemaligen Abfahrt Kerpen-Buir 12 Uhr).
Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann?
Eine ganz andere Wanderung. In einem wunderbaren alten Laubwald, jeder kennt ihn, zumindest aus dem Auto auf dem Weg nach Köln, beiderseits der Autobahn vor Kerpen-Buir. Beiderseits? Nein, wenn man genau hinschaut, erkennt man auf der linken Seite nur noch wenige Baumreihen als „Sichtschutz“, dahinter erscheint schon die Abbaukante, der Braunkohle-Tagebau Hambach.Und die Bagger stehen bereit, auch noch den 1100 Ha großen Rest des ehemals mehr als 5500 Ha großen Waldes mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen abzubaggern und ein bis zu 400 Meter tiefes Loch zu hinterlassen. Aber noch ist der Wald da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Seit vergangenem Samstag läuft die nun schon vierte Waldbesetzung, junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Baumhäusern bis zu knapp 25 Metern hoch in den Buchen und Eichen…

Langer Rede kurzer Sinn, ich möchte dass möglichst viel Menschen den Hambacher Forst kennen lernen, die Bäume, die Frühblüher, die Tiere, die Aktiven, die Besetzungen… eine Meinung kann sich dann jede/r selbst bilden…

Sonntag, 19.Oktober ,, 12.00 Uhr, Treffpunkt der Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürge, direkt an der ehemaligen Abfahrt Kerpen-Buir. Von Aachen kommend die Abfahrt Merzenich nehmen, Richtung Buir/ Morschenich, auf die L 257 durch Morschenich und ab der Kreuzung Buir/Tagebau Links.
Sehr sinnvoll sind Fahrgemeinschaften.
Wir werden ca.3 Stunden im Wald unterwegs sein, mein Honorar, 8€ Erwachsene, Kinder kostenlos, möchte ich komplett den Waldbesetzern spenden, für Essen, Seile, Klettergurte….
Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder 0241-16073655 oder per Mail an michael.zobel@belgacom.net

Veranstaltungsort:Parkplatz Manheimer Grillhütte Straße:An der Autobahnabfahrt Buir PLZ:50170 Stadt:Buir/Manheim

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Administrator <![CDATA[Skill Sharing Camp Zusammenfassung]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/10/skill-sharing-camp-zusammenfassung/ 2014-10-10T15:19:22Z 2014-10-10T15:19:22Z Aktionen Hintergründe Vernetzung Das Skill Sharing Camp ist seit einigen Tagen zu Ende. Es war der Auftakt zum Start der Rodungssaison ( vom 01.10.2014-31.03.2015) im Hambacher Forst und der Kampagne „Kein Baum fällt“. Es gibt so einiges zu berichten. Hier die Auflistung von Workshops und Infoveranstaltungen und die Chronologie von Ereignissen.
Es gab Workshops über Blockadetechniken wie: Barrikadenbau, Lock On (sich Festketten) und Tripodbau; Out of action ( Aufarbeitung und Umgang von Erlebnissen nach Aktionen); Arbeiten mit Lehm wie: Hütten und Ofenbau; Tägliche Schnupper Klettertrainings sowie: Knotentechniken, Rettungsklettern, Plattformbau und Besichtigungen/ Übernachten in den Bäumen. Ein anderes wichtiges Thema war „Sichere Aktion“. Hierzu gab es Workshops wie: Umgang mit Fingerabdrücken und DNA-Spuren, sicherer Umgang mit Computern, Internetzugriff mit Tor und PGP E-Mailverschlüsselung.
Infoveranstaltungen gab es über den Tar Sandabbau in Kanada, Braunkohleförderung in Deutschland, Goldabbau in Griechenland und Klimawandel-Erderwärmung. Weiter zur Chronologie der Aktionen zum Rodungssaison

Chronologie:
23.09. Blockade Nr. 1 des Unternehmens „Kaisers“ im Tagebau Vorfeld
01.10. Blockade Nr. 2 des Unternehmens „Kaisers“ im Tagebau Vorfeld. Ein Kettenbagger, drei LKWś und ein Bulldozer. Arbeiter_innen und der Chef des Unternehmens greifen die Blockade mit Hämmern, Brechstangen und Fäusten an. Besetzung von Bäumen im Rodungsbereich für diesen Winter( Besetzung besteht bis heute)
02.10. Blockade Nr.3 des Unternehmens „Kaisers“ auf der Hauptzufahrtsstraße zum Tagebau Hambach. Barrikadenbau im Tagebauvorfeld. Zaüne werden entfernt um einen ungestörten Zugang zum Rodungsbereich zu gewährleisten.
03.10. Jäger_innen entdecken die neue Besetzung im Tagebauvorfeld und kontaktieren RWE. Polizei und RWE Wachschutz besichtigen die Besetzung.
05.10. Polizei und RWE kommen nur schwer im Tagebauvorfeld voran, da die Wege immer wieder verbarrikadiert werden.
06.10. Besichtigung des für dieses Jahr vorgesehenden Rodungsbereich.
09.10. Solidarität mit der Tar Sand Blockade in Kanada, dem Kampf gegen das Goldminen Projekt in Skurrinas in Griechenland und einem von Räumung bedrohtem besetzten Haus in Barcelona, Spanien

Beteiligt euch an den Aktionstagen.
30.​10. – 2.​11.
28.​11. – 30.​11.
30.​12. – 1.1.
30.1. – 1.2.
27.2. – 1.3.
27.3. – 29.3.

Grüße aus den Bäumen und von der Wiese.
Hambacher Forst bleibt Risikokapital!

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Administrator <![CDATA[Achtung Prozess Termine!]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/10/achtung-prozess-termine/ 2014-10-10T15:17:31Z 2014-10-10T15:17:31Z Repressionen Termine Solidarität Im Oktober stehen sieben Klimaaktivist_innen vor Gericht. Sie besetzten im August 2013 die Landesparteizentrale der Partei „Bündnis 90 die Grünen“ in Düsseldorf. Die Besetzung richtete sich gegen die Zustimmung der „Grünen“ zum Schwarz/Bauvorbaben des Kohlekraftwerk Datteln 4. Die Räumung wurde von den „Grünen“ beantragt und von der Polizei durchgeführt . Trotz Kritik aus den eigenen Reihen der „Grünen“, die Anzeige zurückzuziehen, hält diese an einer Verurteilung fest.
Kommt zu den Prozessen, denn die Aktivist_innen sind auf unsere Unterstützung angewiesen.
Kohleausstieg bleibt Handarbeit! Wir senden unsere solidarischen Grüße an die von Repression Betroffenen.
Prozess Termine: 22.10 um 11.15 Uhr , 30. Oktober 11.30 Uhr Amtsgericht Düsseldorf
Aktuelle Informationen über Prozess, Anreise und Schlafplätze unter:https://www.facebook.com/gruenenbesetzerinnen

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Administrator <![CDATA[Tagebucheintrag]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/10/tagebucheintrag-2/ 2014-10-10T12:44:43Z 2014-10-10T12:44:43Z Allgemein Hintergründe ……Sonnenstrahlen durchdringen die Baumkronen ,die mich umsäumen. Blätter leuchten in all ihren Farben. Es ist Herbst und ich lebe seit über einem Jahr hier oben in den Bäumen der Reste des Hambacher Forsts. Die Autobahn die einst die Hintergrundmusik bestimmte, ist seit einem Monat stumm. Das Dröhnen der Maschinen aus dem Tagebau Hambach dringen zu mir durch. Stück für Stück fressen sich die Schaufeln der riesigen Bagger durch die Erde. Dort wo einst sich Bäume im Winde wiegten, Tiere und Menschen den Wald durchstreiften, klafft jetzt ein Loch. LKWs rasen im Minutentakt vorbei. Sie tragen die letzten Reste, der von Menschen bewohnten Orte ab, um dem voranschreiten des Tagebaus den Weg frei zu machen. Die Kettensägen und Harvester sind geschärft und betankt. Sie warten auf ihren Arbeitseinsatz um wieder einen Teil des Hambacher Forsts zu ermorden. Menschen flüchten, aber die Bäume können dies nicht. Dies alles für die Energiegewinnung aus dem „Braunen Gold“. Nutzen tut dies dem Kapital. Konzerne wie RWE, Tyhssenkrupp und die Chemieindustrie feilschen. Der Verlierer ist das Klima. Eine Kuppel aus Elend, Leid und Verunsicherung umgibt diese Region. Wie Marionetten ziehen die Menschen tagtäglich raus, um den Konzernen ihr Dasein zu verkaufen. Wiederholen die Parolen um ihre Existenz und ihr Dasein zu bestätigen. Ein Trauerzug der weltweit kein Ende zu nehmen scheint. Vögel musizieren , Spinnennetze glitzern im morgendlichen Sonnenlicht. Blätter tanzen zu Boden.
Romantik und der schleichende Tod…..
Tim

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Administrator <![CDATA[Blockade 01.10 – brutal angegriffen]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/01/blockade-01-10-brutal-angegriffen/ 2014-10-01T10:08:15Z 2014-10-01T10:08:15Z Aktionen https://farm4.staticflickr.com/3927/15223051537_e2b9f50294_b.jpgHeute am 1.10.2014 wird vor den Toren zu Europas größtem Braunkohletagebau gegen die weitere Waldrodung des Hambacher Bürgewaldes demonstriert.
Um 09:25 Uhr wurden bei den Arbeiten im Tagebau Hambach Vorfeld ein Bulldozer, ein Kettenbagger und drei LKW blockiert.
Die Mitarbeiter RWE’s und die angeheuerte Sicherheitsfirma reagierten rabiat, griffen die Demonstranten unter anderem mit Brechstangen an!
Bagger, von darauf sitzenden Personen blockiert, fuhren weiter ohne Acht auf das Leben der Aktivisten zu geben.
Durch die Gewalt der Lohnarbeiter RWE’s und des Unternehmens H.B.-Kaiser Abbruch und Erdarbeiten wurden die Aktivisten schon eine Viertelstunde später vom Gelände vertrieben, zogen sich zurück um weiterer Gewalt aus dem Weg zu gehen.
Steht die planmäßige Zerstörung eines Waldstückes vor dem Wohl eines Menschen?
Bald gibt es ausführlichere Informationen und Bildmaterial zu den Vorgängen des heutigen Tages!

UPDATE:

Ersten Informationen zufolge wurde trotz des gewalttätigen Auftretens der RWE-Mitarbeiter zum Glück niemand schwer verletzt.
Hier gibt es Bilder von der Aktion: 01.10. Blockadeaktion

UPDATE:

Eine Person blockierte die Schaufel eines Bulldozers. Der Fahrer fuhr dennoch an und schüttelte die Schaufel wild, um die Person rauszuschmeißen. Einer der Lasterfahrer versuchte, die Aktivist*innen gewaltsam mit den Händen vom Fahrzeug zu zerren. Als dies nicht gelang, griff er zu einem harten Gegenstand und griff die Aktivist*innen mit diesem an.

UPDATE:
Die Arbeiter, welche die Aktivist*innen bei der Blockade angegiffen haben, gehören zur Abbruchfirma H.B.-Kaiser Abbruch und Erdarbeiten. Diese übernimmt momentan für RWE den Abriss der alten Hambachbahn. Mehrere Maschinen liefen, obwohl sich Personen in unmittelbarer Nähe der Fahrzeuge befanden. Die Fahrzeugführer weigeren sich, diese auszuschalten, obwohl sie aus Sicherheitsgründen rechtlich dazu verpflichtet wären. Die Arbeiter gingen nicht nur mit Fäusten, sondern auch mit Hämmern und sogar einer Brechstange auf die Blockierenden los. Auch der Inhaber der Firma, Heinz Bert Kaiser, war vor Ort und an den tätlichen Übergriffen auf Aktivist*innen beteiligt. Er dohte ihnen mit den Worten: „Wer meine Autos und meine Bagger beschädigt, stirbt!“ Auf Nahchfrage bestätigte er: „Das ist eine Morddrohung.“

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Administrator <![CDATA[Baum an Rodungskante besetzt]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/10/01/baum-an-rodungskante-besetzt/ 2014-10-01T09:05:51Z 2014-10-01T09:05:51Z Allgemein Aktionen Presse Solidarität In der Nacht zum 30. September haben Aktivist*innen einen Baum nahe der Abbruchkante des Hambacher Tagebaus besetzt. Der Baum ist einer von vielen, die im Zuge der Rodungssaison, die am 1. Oktober beginnt, dem Braunkohletagebau Hambach weichen soll.
„Am Beispiel dieser Zerstörung kann man deutlich sehen, welchen Stellenwert Umwelt und Menschen in diesem Wirtschaftssystem haben!“ sagt eine*r der Baumbesetzer*innen.
„Durch den Tagebau, eine der größten CO2-Schleudern Europas, werden nicht nur Menschen vertrieben und einer der letzten Urwälder Mittel- und Westeuropas abgeholzt. Er hat auch Auswirkungen auf das gesamte Weltklima. Somit ist er mitverantwortlich für Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen, wodurch vor allem im globalen Süden ganze Ökosysteme kollabieren und Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren.“
Durch die Aktion wollen die Aktivist*innen dieser Vernichtung von Leben etwas entgegensetzen und alle Menschen auffordern nach ihren Möglichkeiten etwas für die Erhaltung unserer Lebensgrundlage zu tun.
„Wir sehen uns als Teil einer globalen Bewegung, die den Profit Einzelner zum Nachteil aller anklagt! Wir solidarisieren uns auch mit indigenen Bevölkerungen weltweit, die die Macht der Konzerne deutlich spüren und sich zum Teil wirkungsvoll dagegen zur Wehr setzen“, so ein*e weitere*r Aktivist*in.

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