Hambacher Forst Für den Erhalt des Hambacher Forstes und des Planeten Erde 2014-09-20T08:40:09Z Copyright 2014 WordPress Administrator <![CDATA[Auf in den Hambacher Forst! Stoppt Rodung!]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/08/25/auf-in-den-hambacher-forst/ 2014-08-25T12:15:39Z 2014-08-25T12:15:39Z Aktionen Mobilisierung Vernetzung window.document.getElementById('post-817').parentNode.className += ' adhesive_post';

Kampagne „Kein Baum fällt!“ , der Flyer und die Aktionstage stehen fest. Skill-Sharing Camp wird vom 26.09-6.10.2014 sein. Aktionsratschlag in Köln vom 03.-05.10.2014

Der Herbst macht sich so langsam bemerkbar und im Hambacher Forst wird aufgedreht. Seit April, als 2012 Die Erste Erklärung aus dem Hambacher Urwald veröffentlichen wurde, ist in der „Chronologie“ viel passiert. Derzeit Gibt es vier Besetzungen. Die Kampagne „Kein Baum fällt!“ , der Flyer und die Aktionstagen steht fest . Den 180 Tage darf RWE einen weiteren Bereich des Hambacher Forst plattmachen und dies gilt es zu stören. Der Auftakt der Kampagne wird das Skill-Sharing Camp vom 26.09-6.10.2014 sein. Dies dient als Austauschplattform und soll die Basis für Aktionen sein. Dafür gibt es Aktionskarten!, Aktionsfeder! sowie Videos , Bilder,Filme, Radiobeiträge um einen groben Überblick aus Erfahrungen & Erlebnissen der letzten Jahre zu geben. Desweiteren wird es den Aktionsratschlag in Köln vom 03.-05.10.2014 geben. Falls du dich einbringen möchtest , wissen willst was gebraucht wird, könnt ihr eine E- Mail schreiben oder vorbei kommen. Dazu weitereKontakt Informationen und Mach mit.
Hier zum weiter lesen:

Kein Baum fällt.
180 Tage! Stoppt Rodung!.

Bald ist es wie­der so weit: Da die Vögel ihre Brut- und Nist­zeit be­en­den, dür­fen ab dem 01. Ok­to­ber wie­der die Bäume, auf denen sie brü­te­ten ge­fällt wer­den. Wer hier­bei jetzt an Fair­tra­de-​Pa­pier mit Sie­gel und gutem Ge­wis­sen dach­te, liegt weit da­ne­ben. Es geht um die aus­nahms­lo­se Kom­plett­ro­dung eines Teils des Ham­ba­cher Fors­tes, um den Braun­koh­le­ta­ge­bau Ham­bach zu er­wei­tern. Wer wis­sen möch­te, warum das keine so gute Sache ist, kann sich ja ein­fach mal auf dem Blog um­schau­en – oder di­rekt vor Ort!
Denn seit meh­re­ren Jah­ren ist der Ham­ba­cher Forst be­setzt und die An­ti-​Koh­le-​Be­we­gung im Auf­schwung. Wir wol­len die­ses Mo­ment nut­zen und haben uns ein ehr­gei­zi­ges, aber not­wen­di­ges Ziel für den Herbst und den Früh­ling ge­setzt: Kein Baum Fällt!
Es gibt viele gute Grün­de den Wald vor den Ket­ten­sä­gen, Har­vestern und Bag­gern zu schüt­zen: Rück­zugs­räu­me für be­droh­te Tiere und Pflan­zen, Ver­hin­de­rung des Ta­ge­baus, Ver­tei­di­gung der Wald­be­set­zung und und und.
Im Jahr 2011 gab es das Un­räum­bar-​Fes­ti­val und ein Ak­ti­ons­wo­chen­en­de. Dort kamen je­weils viele Men­schen zu­sam­men und haben aktiv die Vor­be­rei­tun­gen für die Ro­dungs­ar­bei­ten er­schwert und ver­zö­gert. Die Ro­dungs­ar­bei­ten fin­gen erst nach der Räu­mung der Wald­be­set­zung Ende No­vem­ber rich­tig an. Daran wol­len wir an­knüp­fen und schla­gen des­halb Ak­ti­ons­wo­chen­en­den ca. alle sechs Wo­chen vor! Wir wol­len die­ses Jahr häu­fi­ger, kon­ti­nu­ier­li­cher und ak­ti­ver gegen die Ro­dun­gen vor­ge­hen. RWE soll sich lange über­le­gen müs­sen, wann sie sich trau­en kön­nen, mit den Ro­dun­gen an­zu­fan­gen – und wenn sie es dann doch tun wer­den sie mer­ken, dass es ein Feh­ler war!
Na­tür­lich wird es mög­lich sein, jeden Tag und jede Nacht gegen die Ro­dun­gen vor­zu­ge­hen. Des­halb laden wir alle Men­schen ein, zu den Be­set­zun­gen zu kom­men und sie zu un­ter­stüt­zen! Wäh­rend der Ro­dungs­sai­son sind Be­set­zun­gen noch mehr ein Dorn im Auge des Rie­sen als im Rest des Jah­res. Des­halb sind sie von Ok­to­ber bis März be­son­ders räu­mungs­be­droht – mehr Men­schen auf der Wiese, im Wald und auf den Bäu­men kön­nen hier eine Räu­mung ver­hin­dern und zu­min­dest ver­zö­gern. Da uns aber auch klar ist, dass es vie­len Men­schen leich­ter fällt, ins Re­vier zu fah­ren, wenn sie davon aus­ge­hen, dass viele Men­schen da sein wer­den, schla­gen wir fol­gen­de Wo­chen­en­den als ex­pli­zi­te Ak­ti­ons­wo­chen­en­den vor:

26.9. – 6.​10.​Build Re­sis­tan­ce Skills­ha­ring Camp

Ak­ti­ons­wo­chen­en­den:
30.​10. – 2.​11.
28.​11. – 30.​11.
30.​12. – 1.1.
30.1. – 1.2.
27.2. – 1.3.
27.3. – 29.3.

Diese Wo­chen­den­den wer­den hof­fent­lich recht selbst­or­ga­ni­siert ge­sche­hen, aber man­che Dinge wer­den wohl doch vor­be­rei­tet wer­den. Wenn ihr In­ter­es­se habt, da mit­zu­ma­chen, schreibt uns ein­fach unter hambacherforst@​riseup.​net.
Wir freu­en uns rie­sig, euch im Herbst, im Win­ter und im Früh­ling im Wald zu sehen! Hier noch ein paar Ak­ti­ons­ide­en, ei­ni­ge Pa­ro­len und ein Ab­schieds­gruß, sonst wär’s ja kein rich­ti­ger Auf­ruf zu Ak­ti­ons­ta­gen!

Hüt­ten bauen, den Zu­fahrts­weg zur Be­set­zung re­pa­rie­ren, Essen or­ga­ni­sie­ren, Baum­häu­ser bauen, auf der still­ge­leg­ten Au­to­bahn Räu­ber und Gan­dar­me spie­len, auf der an­de­ren Seite der A4 eine Be­set­zung star­ten, Bäume um­ar­men, Bag­ger um­ar­men, Koh­le­zü­ge um­ar­men, sich ge­gen­sei­tig um­ar­men.
Ham­ba­cher Forst ge­fällt uns!
Kein Baum fällt!
Un­vor­her­seh­bar blei­ben!

Auf zum “Build-Resistance-Vol. 2” Skillsharing Camp im Herbst vom 26.09-06.10.2014.

Auf den Hambacher-Forst-Besetzungen wird es dieses Jahr das zweite Skillsharing-Camp geben. Es soll auf dem Skillsharing und der erfolgreichen Wiederbesetzung im Frühjahr aufgebaut werden und leitet die Anti-Rodungskampagne “Kein Baum fällt” ein, die die gesamte Saison über zu Aktionen animieren und Unterstützung bieten wird. Das Camp im Herbst soll unterschiedliche Thementage haben und dient der Störung der Rodungsarbeiten im Tagebauvorfeld. Im Rahmen des Camps wird auch das “Unräumbar Festival” stattfinden. Es soll ein großes Gewusel aus vielfältigen theoretischen und praktischen Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen, Kunst/ Kultur und Aktionen entstehen. Dabei sind alle herzlich eingeladen, eigene Ideen einzubringen, Workshops oder Ähnliches anzubieten oder ihren Unmut über Umweltzerstörung und Unterdrückung auf kreative Art und Weise auszuleben.
https://farm4.staticflickr.com/3870/14923115756_a61bd50032.jpg
Das Camp hat einen emanzipatorischen Anspruch. Es soll uns Allen die Möglichkeit geben, unsere Erfahrungen auszutauschen, uns zu vernetzen, von- und miteinander zu lernen und uns hoffentlich einen weiteren kleinen Schritt näher an eine herrschaftsfreie Welt bringen: Eine Welt in der wir Verantwortung für uns und unser Handeln übernehmen, uns nicht herumkommandieren lassen und niemanden herumkommandieren können, uns in freier Vereinbarung und gegenseitiger Hilfe weitgehend selbst versorgen und ohne Diskriminierung jeglicher Art miteinander leben.
http://hambacherforst.blogsport.de/images/Kein_Baum_fllt.pdf
Es stehen bereits die ersten Themen Tage: “Braun- / Steinkohle”, “Atomkraft/Waffen”, “Fracking/ CO2-Verpressung” und “Krieg” fest. Desweiteren Workshops über Blockadetechniken wie Lock on/ Barrikaden, Lehmbau, Kletteraktivismus….

Bringt bitte wenn möglich Zelt, Schlafsack, Isomatte, regen- und windfeste Kleidung mit, da wir nur über eine begrenzte Anzahl an Schlafmöglichkeiten verfügen. Außerdem wäre ein Zuschuss zum Essen auch sehr hilfreich. Wenn du dich an der Organisation des Skillsharing Camps beteiligen und/oder Material/Ideen hast kannst du uns eine Mail schreiben ( bitte die Betreff Funktion nutzen). Schreibt auf hambacherforst@riseup.net Betreff: Skillsharing

Das Camp ist der Auftakt zur „Kein Baum Fällt“ Stoppt die Rodung: Weitere Aktionstage

Infos zu dem Camp, den Orgagruppen und Awareness Hier!
Aktionskarten Hier!
Aktionsfeld Kohlebahn Hier!
Kein Baum Fällt,180 Tage,Stoppt Rodung!
Flyer „Kein Baum Fällt!“
Video von einer Aktion beim Camp im Frühjahr
Die EnergieLiese,der Song
Aktionsratschlag vom 03.-05.Okt. 2014 in Köln

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Administrator <![CDATA[Köln: Vorführung des Films zur Waldbesetzung]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/09/17/koeln-vorfuehrung-des-films-zur-waldbesetzung/ 2014-09-17T20:25:24Z 2014-09-17T20:25:24Z Allgemein In der Kolbhalle, einem besetzten Künstler_innenhaus in Köln-Ehrendfeld (Helmholtzstraße 8) wird morgen, am Donnerstag den 18.9., der Hambacher-Forst-Film gezeigt, gemeinsam mit einem Streifen über die versuchte Räumung der Kolbhalle im vergangenen Jahr.

Beginn ist um 20 Uhr, es werden Leute von der Besetzung da sein um persönlich Fragen zu beantworten und Neues zu erzählen.

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Administrator <![CDATA[21. September: Waldführung im Hambacher Forst]]> http://hambacherforst.blogsport.de/?p=832 2014-09-17T14:19:59Z 2014-09-17T14:19:59Z Allgemein Der Natur- und Waldpädagoge Michael Zobel aus Aachen wird am Sonntag einmal mehr eine Waldführung durch den Hambacher Forst leiten.
Treffpunkt ist um 12 Uhr am Park- und Grillplatz Manheimer Bürge. Eine gute Gelegenheit, den Wald kennenzulernen, der in den nächsten Jahren komplett für den Braunkohletagebau verschwinden soll.

ACHTUNG, NEUE WEGBESCHREIBUNG: Ausfahrt Merzenich (nächste Ausfahrt hinter Düren), Kreisverkehr 1 Ausfahrt rechts, 2. Kreisverkehr der Landstaße weiter folgen, Ampel, rechts Richtung Morchenich – Hauptverkehrsstraße folgen, durch den Ort bis zum Ende der Straße
Links bis zum Parkplatz Manheim (kurz vor der alten Autobahn)

Die Führung wird einen Zwischenstop auf der Wiesenbesetzung einlegen. Die Einnahmen der Führung werden komplett an die Besetzung gespendet. Im Anschluss findet ihr den Einladungstext von Michael Zobel.

„Eine Führung ganz anders als sonst. In einem wunderbaren alten Laubwald, jeder kennt ihn, zumindest aus dem Auto auf dem Weg nach Köln, beiderseits der Autobahn vor Kerpen-Buir. Beiderseits? Nein, wenn man genau hinschaut, erkennt man auf der linken Seite nur noch wenige Baumreihen als „Sichtschutz“, dahinter erscheint schon die Abbaukante, der Braunkohle-Tagebau Hambach. Und die Bagger stehen bereit, auch noch den 1100 Ha großen Rest des ehemals mehr als 5500 Ha großen Waldes mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen abzubaggern und ein bis zu 400 Meter tiefes Loch zu hinterlassen. Aber noch ist der Wald da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Seit Ende April läuft die nun schon vierte Waldbesetzung, junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Baumhäusern bis zu knapp 25 Metern hoch in den Buchen und Eichen…
Langer Rede kurzer Sinn, ich möchte dass möglichst viel Menschen den Hambacher Forst kennen lernen, die Bäume, die Blüten, die Tiere, die Aktiven, die Besetzungen… eine Meinung kann sich dann jede/r selbst bilden…

Wir werden ca.3 Stunden im Wald unterwegs sein, mein Honorar, 8€ Erwachsene, Kinder kostenlos, möchte ich komplett den Waldbesetzern spenden, für Essen, Seile, Klettergurte…“

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Administrator <![CDATA[Ticker-Wiesen/Wald Besetzung-A4 Eröffnung]]> http://hambacherforst.blogsport.de/?p=831 2014-09-16T07:48:31Z 2014-09-16T07:48:31Z Aktionen Repressionen Solidarität https://farm4.staticflickr.com/3880/15255415352_369032b876_z.jpgHeute wird wohl mal wieder ein interessanter Tag werden. Während nur 2-3 Kilometer weiter die feierliche Eröffnung der neuen Autobahn stattfindet, die gebaut wurde um die weitere störungsfreie Zerstörung des Waldes durch RWE zu gewährleisten, stört die Polizei frühzeitig den Frieden auf dem Widerstandscamp und im Wald. Seit 8:00 Uhr blockieren sie den Zugang zum Wald von der Wiese aus, und sperren zusätzlich den Weg zur nahe gelegenen Asphaltstraße. Somit wird effektiv die gesamte Wiese gekesselt, was unsere momentane Freiheit hier offensichtlich massiv einschränkt. Wir können nicht mal aufs Klo gehen. Im Wald sind die Ordnungshüter/innen gerade damit beschäftigt, sämtliche Barrikaden zu entfernen, es ist regelmäßiges Maschinengeräusch zu hören. Weitere Updates folgen hier in Kürze – Wer uns zeitnah erreichen kann: Kommt her, wir brauchen euch!
Presse und Ea Kontakt ist 015754136100

Ticker

8 Uhr Polizei Taucht auf
8.20 Person von der Polizei angegriffen
10.20 Polizei hat bei Beechtown versucht zu Räumen/ Klettereinheiten Vorort/ Zerstören alles am Boden mit Maschienen
10.30 Polizei fährt am Flugzeug Hanger auf. Wiesen Besetzung Umstellt, Zufahrt mit Auto vieleicht nicht möglich/ im Wald werden die Bariss zerstören/
10.40 Hunde+Polizei ziehen ihre runden / Polizei auch am Kieswerk
11.20 Polizei Autos auf der Nachbar Wiese
11.40 RWE und Polizei bahnt sich ihren Weg zur Küche in der nähe von der Wiesen Besetzung um sie einzureißen
11.50 Essen wird an die Polizistinnen verteilt (langer Tag)
12.00 Eröffnungsfeier der A4 ca 400 Menschen, die Rede des Ministers ist einfach nur Mist, der Trauerzug von 50 Menschen darf polizeilich nicht in der nähe der Veranstaltung stattfinden, ca 50 Polizistinnen vorort
12.10 Bariis nach Dürren sind geräumt und Polizei weiter in Beechtown (Belagerung der Besetzung) niemand kann rein oder raus.
12.18 Polizei fängt an die Wiesen Besetzung zu betretten
12.30 Polizei verwehrt Auskunft über ihr Vorgehen, Dienstnummern sowie zuständiger Einsatzleiter (Kennzeichen NRW-4-4623 / Hundertschaft aus Aachen, Bilder der Polizei auf der Wiese)
12.50 Die Eröffnung der Autobahn ist vorbei
13.10 Polizei zieht sich teilweise zurück aus Oaktown, einer der Baumbesetzungen.
13.20 Polizei nicht mehr in der Nähe der Wiese sichtbar.
13.25 Neues aus dem Wald – Ein „Harvester“ (eine Rodungsmaschine) scheint defekt.
13.30 Einige Menschen machen eine Sitzblockade in Richtung Beechtown (eine der anderen Baumbesetzungen).
13.40 Polizei kontrolliert Fußgänger im Wald, durchsucht Gepäck zweier Menschen.
13.40 Der Harvester fährt nun unter Schutz von Polizei und RWE-Security aus dem Wald heraus.
15:00 Keine Polizei oder sonstige Feinde mehr im Wald – ein Security-Wagen fährt kurz durch die geräumten Barrikaden, entfernt sich aber wieder. Der Ticker macht erst mal Pause für den Moment, sollte noch was passieren sind wir wieder am Start!

Einige erste Bilder von heute: 16.09.2014

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Administrator <![CDATA[Infoveranstaltung in Berlin am 23.09]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/09/12/infoveranstaltung-in-berlin-am-23-09/ 2014-09-12T19:43:36Z 2014-09-12T19:43:36Z Termine Linienstr. 206 (nähe Rosenthaler Platz): Bunter Abend
Dieses Mal mit einem Vortrag und Film zum Hambacher Forst – Braunkohle und Widerstand. Seit bald 2 1/2 Jahren sind Teile des Hambacher Forsts besetzt, kurze Unterbrechungen ausgenommen. Parallel dazu gibt es seit Ende 2012 ein Aktionscamp auf einer Wiese am Wald. Schon vor der ersten Besetzung wurden durch die seit vier Jahren stattfinden Klimacamps gezeigt, dass das Rheinische Braunkohlerevier auch zu einem Widerstandsrevier werden kann. Wie der Widerstand aussieht und warum es sich lohnt gegen die Braunkohleverstromung aktiv zu werden, wollen wir mit einem Vortrag und einem 40-minütigen Film zeigen.
Offen ab 18.00 Uhr, Vortrag und Film ab 20.00 Uhr. Mit leckerem Essen, kalten und warmen Getränken, Freebox, Infotisch und netter Atmosphäre. Alles vegan und rauchfrei.

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Administrator <![CDATA[Köln goes Wald 14.September]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/09/12/koeln-goes-wald-14-september/ 2014-09-12T13:21:22Z 2014-09-12T13:21:22Z Aktionen Hintergründe Solidarität Um 11:20 Uhr tref­fen wir uns di­rekt am Gleis der S12 am S-​Bahn­hof Köln-​Eh­ren­feld. Er­ken­nungs­zei­chen ist das „Ham­ba­cher Forst bleibt!“ Pla­kat. In Buir wird der Rest um 12.​oo Uhr am Bahn­hof ein­ge­sam­melt. Ge­mein­sam gehts dann erst ein­mal zum Loch und an­schlie­ßend zur Wie­sen­be­set­zung. Dort wird vega­ner Ku­chen auf uns war­ten und es bleibt genug Zeit für Fra­gen, Aus­tausch und ge­mein­sa­me Pläne. Falls ihr Lust habt könnt ihr gerne Ku­chen (am liebs­ten vegan) mit­brin­gen, mit dem wir den Nach­mit­tag ge­mein­sam mit den Men­schen auf der Wiese aus­klin­gen las­sen kön­nen. Falls ihr die­sen Sonn­tag keine Zeit habt ist auch das kein Pro­blem: die Tour fin­det jeden zwei­ten Sonn­tag im Monat statt.

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Administrator <![CDATA[Autobahn eröffnung A4!]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/09/12/erstes-nachbarschaftstreffen-liebenswertes-buir/ 2014-09-12T13:07:55Z 2014-09-12T13:07:55Z Aktionen Mobilisierung http://www1.wdr.de/studio/koeln/themadestages/luftaufnahme104_v-TeaserAufmacher.jpgAm 16. September ist dann offiziell soweit. Mit viel politischer Prominenz und mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek wird die Autobahn feierlich eröffnet.Die Freigabe der neuen A 4 erfolgt dann in zwei Abschnitten: Am 17. September von Aachen nach Köln. Und drei Tage später soll der Verkehr über die Gegenfahrbahn rollen. Insgesamt hat der Neubau der Autobahn etwa 192 Millionen Euro gekostet, knapp 30 Prozent mehr, als ursprünglich vorgesehen. Die Kosten übernimmt größten teils der Bund und der Raubbau Konzern RWE-Power feiert mit . Neben der neuen Anschlussstelle Merzenich wird eine zweite neue Auf- und Zufahrt bei Elsdorf entstehen. Die derzeitige Anschlussstelle Buir fällt dann weg.

Die Initiative Buirer für Buir lädt alle Buirer und Buirerinnen zum 1. Nachbarschaftstreffen – L(i)ebenswertes Buir – Stiller Abschied von der Stille am Montag, 15. September 2014 auf der Olbertze Brück ein. Die angemeldete Veranstaltung, zu der jeder Essen, Trinken, Geschirr, eventuell einen Klappstuhl und Taschenlampe mitbringen sollte, beginnt um 18:30 Uhr.
In einem Schreiben an die Buirer Vereine und Haushalte heißt es: „Wir wollen hier und jetzt Raum geben für einen Abschied. Wir verabschieden auf der Olbertze Brück die Nachtruhe, das leise Buir mit guter Luft. Wir kommen als Nachbarn zusammen, tauschen unsere Meinung, unsere Stimmung aus und teilen Essen und Getränke und starten in eine neue Zeit, in der Zusammenrücken und Zusammenhalten für viele wichtiger denn je werden kann.“
Anlass für dieses Treffen ist die offizielle Inbetriebnahme der A 4 am 16.09.2014, aber auch das zeitgleich stattfindende Nachbarschaftstreffen an der Manheimer Grillhütte, zu dem RWE und die Stadt Kerpen eingeladen hatten. Der Buirer Verein hatte in diesen Jahr sein Teilnahme abgesagt, da er den Termin, am Vorabend der offiziellen Eröffnung der A4, als äußerst unsensibel gegenüber den Buirer Bürgern empfindet.

Das Treffen auf der Brücke, die Buir mit Morschenich verbindet, soll u.a. den 1.200 Bürgern, die im Planfeststellungsverfahren einen Einspruch gegen die Verlegung und den Ausbau der A4 eingelegt haben, Gelegenheit geben sich gemeinsam mit anderen Betroffenen von der stillen Zeit in Buir zu verabschieden.

Wer einen Fahrdienst benötigt, kann sich wenden an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0173-5146141. Der landwirtschaftliche Verkehr wird gebeten zu berücksichtigen, dass
die Brücke ab 18.00 Uhr nicht befahrbar ist bzw. gesperrt sein wird.

Pressemitteilung der Initiative Buirer für Buir vom 11.09.2014

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Administrator <![CDATA[Stoppt das Morden von Walen!]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/08/29/stoppt-das-morden-von-walen/ 2014-08-29T12:35:12Z 2014-08-29T12:35:12Z Allgemein http://www.sea-shepherd.de/images/news/juni_2014/news-140617-1-100719-faeroe-islands-undercover-operation-ph1559-large.jpg22.06.2014
Am Dienstagmorgen gab Sea Shepherd auf einer Pressekonferenz in Tórshavn den offiziellen Start für seine bisher größte Färöer-Kampagne bekannt. Operation Grindstop wird von der Sea Shepherd Conservation Society und Sea Shepherd Frankreich geleitet.
Zum Start dieser multinationalen Land- und Seekampagne zur Verteidigung der Grindwale und anderer Delfine waren Captain Peter Hammarstedt, Schiffsmanager von Sea Shepherd Global, Lamya Essemlali, Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich und Kampagnenleiterin von Operation GrindStop 2014 und Scott West, Kampagnenleiter von Sea Shepherd USA und verantwortlicher Leiter für die Landeinsätze von Operation GrindStop 2014, anwesend.

Sea Shepherds Botschafterschiff Columbus lag am Ice-Pier im Hafen von Tórshavn vor Anker und bildete mit mehreren Kleinbooten und Autos eine Flotte, die in der groß angelegten Kampagne eingesetzt werden soll. Vor Ort waren auch die ersten von hunderten Freiwilligen an Land und auf See, die aus der ganzen Welt auf den Färöern für die Kampagne zusammenkommen. Diese Helfer werden Grind- und andere Kleinwale vor der Grindwaljagd, dem sogenannten Grindadràp (kurz: Grind), schützen, bei dem ganze Walschulen in einem rituellen Massaker gleichzeitig an die Küste getrieben und abgeschlachtet werden.

„Im Jahr 2010 habe ich selbst die Folgen eines Grinds in Klaksvik erlebt. Insgesamt wurden 236 empfindungsfähige Geschöpfe in einem einzigen, länger als zwei Stunden dauernden Blutbad abgeschlachtet. Auf einen Grindwal wurde sechs bis sieben Mal eingestochen, bevor seine Wirbelsäule endlich durchtrennt war; jeder Schlag und Schnitt verursachte unglaubliches Leiden. Wir wollen solche Grausamkeiten beenden, indem wir nicht von der Stelle weichen und die Grindwale vor ihren Mördern schützen“, sagte Kapitän Peter Hammarstedt, der die Pressekonferenz eröffnete.

Als nächster Redner fügte Scott West hinzu: „Mehr als 500 Freiwillige aus 27 Ländern haben sich bereits angemeldet, um uns vor Ort zu unterstützen. Menschen aus der ganzen Welt verurteilen das Abschlachten der Grindwale auf den Färöern, und wir sind bereit, unser Leben zu riskieren, um die Wale zu schützen. Das Team an Land überwacht alle Strände, wo Tötung stattfinden könnten, und wir sind bereit, ein beginnendes Grind sofort zu beenden.“

Dieses Jahr kehren wir mit neuer Kraft und stärker als je zuvor auf die Färöer zurück.

Sollte im Laufe der Kampagne eine Waljagd stattfinden, wird Sea Shepherd durch Land-, See- und Lufttaktiken direkte Maßnahmen ergreifen, um das Grind zu stoppen. Alle Interventionen zur Verteidigung der Delfine werden per Livestream übertragen und sind weltweit abrufbar. Taiji ist eine kleine Stadt in Japan, wo Delfine geschlachtet und für die Delfinarien-Industrie gefangen werden. Kampagnen von Sea Shepherd sorgen in jeder Saison dafür, dass das sinnlose Fangen und Töten dieser Delfine Aufmerksamkeit erregt. Die Vorgänge in der kleinen Stadt haben die ganze japanische Nation beschämt und ihrem Ansehen geschadet. Wenn das Töten von Delfinen auf den Färöern weitergeht, werden sie bald als das „Taiji Europas“ bekannt werden und die gleiche weltweite Verachtung erfahren.

Sea Shepherd wird Boote und Teams an Land einsetzen, um alle Tötungsbuchten auf den Färöern vom 17. Juni bis zum 1. Oktober zu überwachen. Historisch gesehen sind dies die blutigsten Monate der Jagdsaison, und deshalb wird unser Team in diesem Zeitraum vor Ort sein, um Leben zu retten. Sea Shepherds primäres Ziel ist es sicherzustellen, dass keine Wale getötet werden, während wir die Inseln patrouillieren.

„Sea Shepherd führt den Widerstand gegen das brutale und unnötige Töten der Wale auf den Färöern seit Jahrzehnten an. In diesem Jahr kehren wir mit neuer Kraft und stärker als je zuvor zurück“, sagte Lamya Essemlali. „Unser Team auf See wird auf Patrouille und ständig bereit sein, Grindwale vom Ufer und aus der Gefahrenzone wegzutreiben. Wenn nötig, werden wir von mehreren Teams an Land unterstützt, die sofort eingreifen, wenn es darum geht, Leben zu retten.“

news-140617-1-3-grindstop-logo-3g1Sea Shepherd hat aufgrund der Reaktion seiner Unterstützer auf den Färöern ein neues Logo für Operation GrindStop 2014 vorgestellt. Das neue Logo der Kampagne soll deutlich machen, dass wir nicht gegen die Färinger, sondern gegen die brutale Tötung von Walen vorgehen. „Aufgrund der positiven Resonanz und Unterstützung, die wir von einigen Bewohnern der Färöer erhielten, haben wir uns entschlossen, ein neues Logo zu entwerfen, das zeigt, dass wir nicht gegen die Färinger sind, sondern gegen das andauernde Abschlachten von Grindwalen auf den Färöern. Sea Shepherd ist bereit einzugreifen, um Leben zu retten“, sagte der Sea Shepherd-Gründer Captain Paul Watson.

Seit Hunderten von Jahren treiben die Walfänger auf den dänischen Färöern wandernde Grind- und andere Kleinwale in flachem Wasser zusammen und schlachten sie ab. Ganze Familien werden dabei zerstört. Die Färinger behaupten, dass die Menschen ohne das Fleisch dieser Wale verhungern würden. Es ist irrelevant, ob die Menschen in der Vergangenheit verhungert wären, wenn sie keinen Grindwal gegessen hätten. Heutzutage gibt es sicherlich niemanden auf den dänischen Färöern, der hungern oder sogar verhungern würde, wenn keine Kleinwale mehr getötet würden.

Heute ist das „Grindadràp“ (Grindwaltötung) ein barbarisches und grausames Relikt aus alter Zeit, das keinen Platz mehr in der modernen Zivilisation hat. Der Massenmord von ganzen Walfamilien und das unvorstellbare Leiden, das diesen fühlenden, intelligenten Wesen zugefügt wird, sind gewissenlos. Die andauernde Plünderung der Ozeane hat verheerende Folgen. Der Konsum des Walfleisches ist zudem gefährlich. Die Europäische Union erlaubt dieses Vorgehen nicht, aber die dänischen Färöer schaffen es, die europäischen Verbote zu umgehen: Sie überfischen ihre Meere und fügen den Meeressäugetieren Schaden zu. Sea Shepherd hat in den vergangenen Jahren gegen das Grind eingegriffen und wird es während GrindStop 2014 wieder tun.

Link zu Sea Shephert

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Administrator <![CDATA[Sonntagsspaziergang in Jülich am 21.09.14]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/08/28/sonntagsspaziergang-in-juelich-am-21-09-14/ 2014-08-28T12:39:26Z 2014-08-28T12:39:26Z Allgemein bilden FAHRGEMEINSCHAFTEN.Anmeldung bitte unter: antiatomplenumkoeln@gmx.de Redner: Tom Clements (SRS Watch,South Carolina,USA: er kommt [...]]]> http://www.ruhrnachrichten.de/storage/pic/mdhl/artikelbilder/nachrichten/podo/1086345_1_14913536.jpg?version=1387208728Sonntagsspaziergang in Jülich am 21.09.14 in Jülich um 14:00 Uhr ab Haltestelle Rurtalbahn:“Forschungszentrum“ zum Tor des FZJ Forschungszentrum Jülich.STOPPT DIE KIPPUNG DES AVR REAKTORS UND DIE WESTCASTOREN!
Abfahrt in Köln:13:00 Uhr Kalk Post (U Bahn 1 und 9, S Bahn: S12 bis Trimbornstrasse) > bilden FAHRGEMEINSCHAFTEN.Anmeldung bitte unter: antiatomplenumkoeln@gmx.de
Redner: Tom Clements (SRS Watch,South Carolina,USA: er kommt von dem Ort, wohin die Westcastoren illegal abgeschoben werden sollen)
Kommt in Massen!
Weiteres über den Hintergrund:
Der AVR Reaktor soll Ende September gekippt und 300m weiter in eine unsichere Lagerhalle transportiert werden.
1978 kam es zu einem Beinahe GAU, der vom FZJ geschickt vertuscht wurde. Erst durch den Whistleblower Rainer Moormann kam die Wahrheit Anfang der 2000 er Jahre ans Licht.
Der Boden unter dem Reaktor wurde stark verseucht. Jetzt will man den Reaktor abbauen in einer hochriskanten Aktion, um zu sehen was darunter ist. Bis heute weiss niemand welche Auswirkungen der Beinahe GAU hatte! Alternativen zu dem Verfahren wurden nicht geprüft wie etwa den sicheren Einschluss und die chemische Reinigung der Abwässer.
Daher fordern wir einen sofortigen Stopp der Baumassnahmen zur Kippung und eine Überprüfung von Alternativen
Das FZJ und die AVR GmbH halten es noch nicht einmal für notwendig die Bevölkerung über den genauen Zeitplan ihrers abenteuerlichen Vorhabens zu informieren trotz mehrfacher Anfragen!

http://antiatomplenum.blogsport.de/presse-service/die-atomruine-und-die-atomfabrik-in-juelich-dicht-machen/

Der geheime Plan zum Atommüll-Export
Atommülltransporte zur „Wiederaufarbeitung“ – das ist offiziell seit 2002 verboten. Bund und Land NRW wollen dennoch fast 500 Castoren in eine Wiederaufarbeitungsanlage in den USA schaffen
Viel war in den vergangenen Jahren die Rede von der Verantwortung, die man für den Atommüll übernehmen müsse. Ein Abschieben der Abfälle ins Ausland komme nicht in Frage, beteuerten PolitikerInnen aller Couleur. Selbst in Gesetzen schlug sich diese Haltung nieder. Das Atomgesetz etwa verbietet seit Mitte 2005 Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung ins Ausland – ein zumindest indirekter Schlussstrich unter diese besonders schmutzige Seite des Atomgeschäfts, denn Wiederaufarbeitungsanlagen sind bekanntlich wahre atomare Dreckschleudern. Auch im Endlagersuchgesetz, das der Bundestag im Juli 2013 verabschiedete, ist gleich im ersten Paragrafen explizit davon die Rede, dass kein Atommüll – „einschließlich abgebrannter Brennelemente“ – exportiert werden soll.
Das jedoch hinderte weder das Bundesforschungsminsisterium noch das Wissenschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen, neun Monate später, im April 2014, mit dem US-Energieministerium (DOE) eine Absichtserklärung zum Export der hochradioaktiven abgebrannten Brennelemente aus den stillgelegten Atomkraftwerken AVR Jülich und THTR Hamm-Uentropp zu unterzeichnen. Demnach sollen die rund eine Million kugelförmiger, etwa tennisballgroßer Brennelemente in der Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) H-Canyon im militärisch-atomaren Komplex Savannah River Site (SRS) wiederaufgearbeitet werden. Danach sollen sämtliche Abfälle in den USA verbleiben – obwohl es auch dort kein Endlager gibt. Export und Wiederaufarbeitung würden das Atommüllproblem also nur verschieben, nicht lösen.
Derzeit liegen die Brennelemente verpackt in 457 Castor-Behälter in Zwischenlagerhallen in Jülich und Ahaus. Sie bestehen aus einem Grafit-Uran-Gemisch. Vor der eigentlichen „Wiederaufarbeitung“, also dem Auflösen der Spaltstoffe in Säure und dem Extrahieren von Uran und Plutonium daraus, müsste zunächst einmal das Grafit abgetrennt werden. Weil es dafür bisher kein Verfahren gibt, zahlt das Forschungszentrum Jülich einen Millionenbetrag, damit das Savannah River National Laboratory dies entwickelt. Auch die Vorarbeiten für die Umweltverträglichkeitsprüfungen, mit denen das DOE bereits begonnen hat, werden von Deutschland finanziert. Insgesamt könnte der gesamte Atommülldeal am Ende mit 450 Millionen Euro zu Buche schlagen, schrieb der „Spiegel“.
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich (FZJ), das früher Kernforschungsanlage Jülich hieß, sind der Bund (90 Prozent) und das Land NRW (10 Prozent). Wesentliche Beschlüsse muss die Gesellschafterversammlung und/oder der Aufsichtsrat des FZJ treffen beziehungsweise billigen. Darin sind die Wissenschafts- und Umweltministerien von Bund und Land maßgeblich vertreten. Als Atomaufsicht haben das Wirtschaftsministerium NRW sowie das Bundesumweltministerium mitzureden; sie müssten den Export als „schadlose“ Beseitigung der Abfälle anerkennen. Wegen der Brisanz der Abfälle müsste auch das Bundeswirtschaftsministerium sowie das Auswärtige Amt einem Export zustimmen.
Das FZJ hätte, so steht es in der Genehmigung des Zwischenlagers von 1993, bereits Mitte 2007 einen Plan vorlegen müssen, was mit dem Strahlenmüll geschehen soll. Tatsächlich passierte bis heute nicht viel: Das FZJ beantragte zunächst, den Abfall einfach weiter liegen zu lassen, dann, ihn ins Zwischenlager Ahaus zu transportieren, dann wieder ein neue Genehmigung für die Lagerhalle in Jülich. Tatsächlich will es den Müll, der an die unrühmliche Reaktorexperimente erinnert, aber am liebsten loswerden. Kein Wunder also, dass es die notwendigen Nachweise etwa zur Erdbebensicherheit der Halle bis heute nicht beigebracht, geschweige denn, die Planung einer neuen, erdbebensicheren Halle begonnen hat. Mitte 2013 lief die Genehmigung für die Aufbewahrung des Atommülls in Jülich ab. Inzwischen hat die Atomaufsicht die Räumung des Lagers verfügt – wohin mit dem Müll, steht nicht dabei.
Die Savannah River Site (SRS) bei Augusta in South Carolina ist 800 Quadratkimometer groß und nach offiziellen Angaben das größte Umweltproblem des Bundesstaats. Auf dem Gelände lagert bereits Plutonium aus Kanada, Belgien, Italien und Schweden. Hinzu kommen die 180 Millionen Liter hochradioaktiver „Atomsuppe“ – Abfälle aus der Wiederaufarbeitung von Brennelementen und der Atomwaffenproduktion; die Tanks lecken bereits. Auch bei der Wiederaufarbeitung der Brennelemente aus den beiden deutschen Reaktoren würde „Atomsuppe“ anfallen und erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe in die Umgebung gelangen. Die Anlage untersteht weder der Kontrolle der amerikanischen Atomaufsicht (NRC) noch der IAEO. Eine Verwendung des aus den Brennelementen extrahierten Spaltstoffs für militärische Zwecke ist nicht ausgeschlossen. Die örtliche Bürgerinitiative „Savannah River Site Watch“ kritisiert den geplanten Atommüllimport aufs Schärfste.
.ausgestrahlt fordert, die Pläne zum Export des Atommülls in die USA umgehend fallen zu lassen. Atommüll ins Ausland abzuschieben, löst das Atommüllproblem nicht, sondern schafft nur einen gefährlichen Präzedenzfall. Bundes- und Landesregierung dürfen dies nicht unterstützen. Stattdessen müssen sie dafür zu sorgen, dass in Jülich und Ahaus Lagerhallen errichtet werden, die gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert sind. Jeder unnötige Atomtransport ist zu unterlassen. Erst wenn entschieden ist, wie und wo der Müll langfristig in Deutschland möglichst sicher gelagert werden kann, sind einmalige Atomtransporte verantwortbar. Zur Klärung all dieser Fragen muss die betroffene Bevölkerung mit einbezogen werden und mitbestimmen können.
Forschungsreaktor oder AKW?
Für den geplanten Export wollen Regierung und FZJ Schlupflöcher nutzen, wonach Export und Wiederaufarbeitung von Abfällen aus „Forschungsreaktoren“ weiterhin erlaubt sind. Nur: Der AVR war kein Forschungsreaktor und auch nie als solcher gedacht. Schon der Bauauftrag kam von 15 kommunalen Energieversorgern, diese bestellten ein „Kernkraftwerk mit einer Leistung von 15 MW“ und erwogen mehrere Standorte fernab des Forschungszentrums. Während seiner Betriebszeit von 1966 bis 1988 speiste der AVR 1,63 Terawattstunden Strom ins Netz ein. Das Deutsche Atomforum stellte ihn noch in seinem Jahreskalender 2010 als „Kernkraftwerk“ vor. Und sowohl bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) als auch beim Bundesamt für Strahlenschutz ist er bis heute als Atomkraftwerk und nicht als Forschungsreaktor gelistet.
Näheres unter: www.westcastor.de

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Administrator <![CDATA[Lausitz: Banneraktion im Tagebau]]> http://hambacherforst.blogsport.de/2014/08/28/lausitz-banneraktion-im-tagebau/ 2014-08-28T12:30:39Z 2014-08-28T12:30:39Z Aktionen Presse http://www.ausgeco2hlt.de/wp-content/uploads/2014/08/DSCF2203_g-1024x682.jpgDie Menschenkette hat am Wochenende vom 23.08. in der Lausitz für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt und viele Tausend Menschen in die Tagebauregion gebracht. Am Rande dieser Aktion fand auch eine weitere statt … Klimaaktivist*innen betraten das Betriebsgelände von Vattenfall und entrollten vor dem Braunkohle-Bagger am Nordrand des Tagebaus „Jänschwalde“ ein Banner mit der Aufschrift „Kohle killt Klima“. Lest ( Hier ) mehr dazu.
Zu den Aktionstag findet ihr ( Hier )auch ein Video von Graswurzel TV

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